Buen día.
Auszüge aus einem Buch. 1. Teil.
Eine deutsche Frau (geb. 1900) empfing durch Inspiration Bilder und Kundgaben.
Zum 1. Male gedruckt 1955.
Es geht in den Aussagen zuerst um Gott und Sein Ziel mit Seinen Geschöpfen und Kindern.
Also uns.
Dabei wird unsere Endzeit als Gericht bezeichnet.
Dazu Aussagen die als Voraussagen (Prophezeiungen) zu bewerten sind:
1. Ihr Raten ist vergeblich. Sie wollen der Welt Frieden bringen und sind doch im Herzen bar des Friedens!
Wie können sie denn geben, was sie selber nicht besitzen?
Sie möchten die Völker erlösen, sträuben sich jedoch gegen die einzig wahre Erlösung ...
Die Länder wollen sie vereinigen, allein, sie stemmen sich dagegen voll Hader und voll Zwietracht und laufen auseinander wie eine Herde ohne Hirte.
Was soll drum die Vereinigung, von der sie fühlen, dass sie ihnen nicht gelingt?
Die letzte Gnadenzeit füllen sie mit nutzlosem Tun und fragen weder nach dem ersten, dem mosaischen Gesetz, nicht nach dem Gebot der Liebe, das Christus lehrte, am wenigsten nach dem Gesetz, das das Alte auflöst und eine neue Erde, einen neuen Himmel bringt.
2. Zu dieser Zeit überstürzen sich die Weltgesetze. Zu denen die scheinbar zur Völkerhilfe ausgeschrieben werden, kommen immer weitere hinzu. Zum Schluss löst ein Gesetz das andere ab, bevor das alte wirksam wird. Die Gesetzesgeber kramen im Wuste der Papiere wie geile Krämer ...
Doch die Menschheit wird sich bald erzürnen, sich über die Wirrnisse erheben und sie zerschlagen. Freilich kommt dadurch die ärgste Zeit. Denn gesetzeslos kann die Erde nicht bestehen; und viele Menschen werden sich wie wilde Tiere tummeln.
3. Vordem weht ein Rauch dahin und hüllt die Erde dreimal ein. Wenn er vorüber ist, werden viele nicht mehr sein, denn das Endgericht ist angebrochen.
Der Rauch, die Erde dreimal treffend, ist ein furchtbares Morden und ein Blutgericht. Die Menschheit könnte leicht dem Schreck entgehen; denn nicht Gott sendet es in seinem Zorn und weil die Erde reif zur Strafe ist. O nein! Der Weltkinder Bosheit zündet diese Brände an.
Vollständig geistige Armut, verbunden mit Krankheit und Übeln aller Art, sind das zweite Wehen. Es stößt giftigen Odem aus.
Das dritte kommt aus einer Wissenschaft, die die letzte Hölle auf die Erde wirft.
Doch weder dieser noch der Hölle bleibt Zeit, ihr gottloses Treiben bis zum Ende durchzuführen.
4. Aus der Wüste Welt erhebt sich ein Geschrei. Die Stimmen streiten um die Macht und um ein Land. Sie sagen: Wir wollen dem Lande helfen und allen armen Völkern. Glaubt ihnen nicht! In ihrem Munde ist Betrug und ihre Rede ist Verrat!
Wenn aber das geschieht, so wisset, dass das Feuer in der Steppe loht ...
Versteht das Wort! Die Wüste ist die Glaubenslosigkeit, ist auch die leere Hand der Mächtigen, die sie den Völkern bieten, Versprechungen, die sie nicht zu halten gedenken, weil sie genau fühlen, dass sie diese wahr zumachen gar nicht mehr imstande sind.
Umso lauter preisen sie ihr Angebot ...
5. Der dreifache Rauch ist noch nicht vorüber, wenn das Zornesfeuer flammt. Nicht materiell, doch die Erde schrecklich treffend, entsteigt es jenen Boshaften, die den Nächsten Friede, Habe, Glaube und das Leben nehmen.
Doch auch ein natürliches Feuer wird an vielen Orten wüten ...
Die alte Erde stößt es von sich, und Blitze, wie sie nie gesehen worden sind, fahren vom Firmament auf Menschenwerke nieder.
Da nehmen mit entsetztem Blick die Spötter wahr, dass die Geduldsmühle Gottes für sie abgelaufen ist.
6. Nicht anders kommt es mit dem Bruch der Wolken, die alle Wucherer samt dem Betrug hinwegspült. Doch nicht sind nur die Mammonwucherer gemeint, auch diejenigen der Weltmacht.
All ihr Betrug wird wie eine Springflut über alle Länder jagen. Wer aus der ersten Welle seinen Zinsgewinn noch buchen kann, den erfasst die nächste und begräbt ihn unter sich. Der Gewinner der zweiten Welle erntet nur Verlust und Tod. Der Gewinn wird wertlos, alles Mühen ohne Früchte sein, weil eine Wucherwelle die andere bedeckt.
Doch auch naturgemäß ereilt die Menschheit das Verderben der Gewässer; sie zerstört weite Gebiete.
7. Ihr Berge decket uns; ihr Hügel fallet über uns
Auch hier geht das Menschlich Innere und die Natur der Erde Hand in Hand.
Umstürzler sind die entfesselten Völker. Und einmal die Gewaltsysteme ins Wanken gebracht, wird eine Festigung der Ordnung keinem mehr gelingen. Alles Tun in dieser Richtung ist nur Notarbeit; es kommt zu keinem Weltaufbau.
Feuer und Wasser aber, katastrophal als Elemente aufgewühlt, machen Berge wankend und stiften vieles Unheil an.
Der zweite Teil kommt später.
Saludo
Guerrero