Seit Januar 2009 sammele ich die öffentlich und ohne Zensur in Deutschland erhältlichen Faksimile "Die Presse in der Zeit des Nationalsozialismus" - mittlerweile bei Ausgabe Nummer 78 angelangt. Sollte dir dieses Ereignis entgangen sein, gebe ich gerne diese Adresse weiter:
http://www.zeitungszeugen.de/
(Herausgeber
eter McGee. Albertas Limited, London-Immer mit fundierten Erläuterungen unter deutscher demokratischer Mitarbeit)
Jenes in Auszügen aus Nr.78 von mir hier zitierte (und unerfindlich gelöschte), und im Jahre 1943 (26. Febr.) verfasste "Wehrmachtslexikon 1943" wurde entlehnt aus "Die Zeitung" (London) - einer Glosse verfasst von einem deutschen Emigranten (Justus Reibesam) der bei Zeiten aus den abscheulichen Fängen vergifteten Deutschen-Wahns der Nazibarbarei gen England noch flüchten konnte.
(Ich fügte meinen einen Absatz hinzu-in Bezug auf Putin...)
Weitere Themen aus "Die Zeitung/London 26.02.1943" waren:
"Schule an die Front" - Mobilisierung der Sechzehnjährigen - Erschütternde Szenen beim Abschied.
"Massenproduktion von Zwangsgermanen"
"China-Meister der industriellen Improvisation"
"Drei Monate russische Offensive"
"Zimmer gesucht und zu vermieten"
uvm.
Weitere Beilage:
"Hamburger Tageblatt" - 31.März 1942
Darin:
"Der Norden trauert um Lübecks Schicksal"
"Leningrad wieder unter deutschem Feuer"
"Die gestrigen Wehrmachtsberichte"
"Lebensmittelschieber mit dem Tode bestraft"
Dazu viele Anzeigen der Sorte: "In harten Kämpfen im Süden der Ostfront...fiel..."
"Mein Liebster wurde mir genommen"
"Hoffend auf ein frohes Wiedersehen, ist unser...der Gefreite..."
"Wir erhielten heute die unfaßbare Nachricht...fern der Heimat...blablabla-immer für den Führer da..."
"Nach schwerer Verwundung...im Alter von 18 Jahren...In tiefster Trauer..."
usw.
Und wie deutscher Väter Sitte zu allen Zeiten noch ein Gedicht:
Kleines Tages-Gebot (ebenfalls zitiert aus "Hamburger Tageblatt"):
Mußt Du "amtlich" einmal warten,
hast Du Aerger mit den Karten,
fehlt Dir dies und das im Haus,
gehst Du nicht mehr so oft aus,
stehst Du "schlängelnd" irgendwo,
und dann klappt es doch nicht so,
laß Dir nicht die Laune rauben,-
denn Du sollst an Deutschland glauben.
Will Dich einer im geheimen
mit der "besten Quelle" leimen,
flüstern Hinz und wispern Kunz
"aber bitte unter uns",
ihre Weisheit Dir was vor,
zähl getrost Dich zu den tauben,-
denn Du sollst an Deutschland glauben!
.-.-.-.
Zudem ein Hochglanzplakat deutscher Prägung mit der Durchhalteparole:
alle Kraft gespannt!
Totaler Krieg-
Kürzerer Krieg!
(Abgebildet darauf: Ein "starker deutscher Mann" krempelt entschlossenen Blickes die Ärmel auf, um durch seinen Dienst an der Heimatfront die Soldaten an der eigentlichen Front zu unterstützen)
.-.-.-.
Dein Spruch Taurec (nach Stauffenberg) "Es lebe das heilige Deutschland" ist mir nicht geheuer. Du weißt ja, "Georg Elser" wird mir immer näher stehen als ein mit Lametta behangener Reichszuchtbulle preußischer Ordnung. Ich bin und bleibe ein Mann aus dem Volk! In den feindlichen Linien steht sich der Deutsche doch selbst...Eitelkeiten waren, sind und bleiben sein Untergang!
Gruß vom Nestbeschmutzer
HJH
Hallo, HJH!
Tatsächlich zitierte ich letzte Woche aus "Zeitungszeugen". Wurde
gelöscht.
Noch zur Info: Bei Nazipropaganda muß ich damit rechnen, daß Denunzianten
es ihrer Aufgabe entsprechend auffassen und Dir, mir und womöglich dem
ganzen Forum einen Strick daraus drehen. Was Michael Winkler widerfahren
ist, gedenke ich nicht, zu riskieren (und bei dem stand nicht derartiger
Klartext zu lesen).
Wahrscheinlich hätte ich es auch bei erfolgter Quellenangabe gelöscht,
denn das stehenzulassen ist zu gefährlich.
Gruß
Taurec