Hallo!
Ich lief nachts mehr oder weniger ziellos durch die Gegend.
Es war dunkel, was auch als ein Symbol für die finsteren
Zeiten gedeutet werden kann.
Jedenfalls sah man gut das Gelände ringsum.
Plötzlich war alles von einem tierischen Blitz erhellt, und
einem gleichzeitigen ohrenbetäubenden Krach.
Ich warf mich in den Straßengraben und dachte,
es wäre nun zuende mit mir.
Es war mehr eine Wiese mit Mulde, in die ich meinen Kopf
steckte und wartete, bis es zu Ende war.
Ich wußte im Traum, daß es jeden auf der Erde ähnlich
erwischt hat.
Und wußte auch, daß irgendwie am Himmel ein Menetekel
zu sehen war, das ich mich aber nicht traute, anzusehen.
Ich fing an, über meine ganzen Fehler nachzudenken und
zu bereuen.
An Kriegshandlungen bzw. A-Waffen o.ä. dachte ich im
Traum nicht, es müßte sich um ein Ereigniss vorher
handeln.
Ebenso wußte ich im Traum, daß es nicht der
Funkenregen war, dieser wäre dagegen eine
Lachnummer gewesen, ehrlich.
Später lief ich dann an einem stillgelegten Gleis entlang,
durch einen ersten Tunnel.
Neben dem Gleis sah ich einen Toten, der etwa Mitte
Zwanzig war vom Alter her.
Dann kam ein zweiter Tunnel, danach war der bewußte Traum
allmählich zu Ende.
Die Vorgeschichte war lang, ebenso ging es nach Tunnel Nr.2
noch weiter, hab da aber keine Erinnerung.
Nach dem zweiten Tunnel wurde es heller draußen.
Die Gegend war auch nicht meine direkte Heimat, schon
Süddeutschland; das Land war eher weiter und
ländlicher, wie Bayern.
Die stillgelegten Gleis erinnern mich an Bogen, Ihr
wißt schon.
Gruß,
Eyspfeil