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		<title>Weltenwende</title>
		<description>Schauungen ⋅ Prophezeiungen ⋅ Weltgeschehen</description>
		<language>de</language>
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			<title>Nonnen, Mönche, Klöster (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>gaudens</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 18 May 2014 00:46:16 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Randomizer,</p>
<p>vielen Dank für Deine Überlegungen! Ich war ich mir in der Sache nicht sicher - weswegen ich ja &quot;mutmaßlich&quot; geschrieben hatte. Denn die Klosterei in Sigolsheim ist eine sehr verwirrende Angelegenheit: offensichtlich gibt es mehrere Lokalitäten/Gebäude in und um das Dorf, die zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Gruppen, d.h. Nonnen wie Mönchen, genutzt wurden. Noch verwirrender ist, dass Bender an einer Stelle auch noch von einem Kloster Ebersheim redet (zu dem ich gar nichts finden konnte). Die große Klosteranlage, wie auf der von Dir zitierten Postkarte, scheint im ersten Krieg schon gelitten zu haben, noch größer war die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg:</p>
<p><a href="http://img.over-blog.com/427x300/0/50/45/10/blog3/1944---Sigolsheim.jpg">http://img.over-blog.com/427x300/0/50/45/10/blog3/1944---Sigolsheim.jpg</a></p>
<p>Am längsten scheinen in Sigolsheim Nonnen gewesen zu sein, zuletzt aber nicht in dem jetzt zum Verkauf stehenden Gebäude sondern in einem anderen Hof. Es gibt noch eine (statische) Webseite der Gemeinschaft - wohin die Nonnen nach 2009 gezogen sind, ist mir nicht klar:</p>
<p><a href="http://monasteresigolsheim.free.fr/actu.php">http://monasteresigolsheim.free.fr/actu.php</a></p>
<p>Ich hatte das alles untersucht, weil ich mir überlegt habe, wo wohl noch Akten zum &quot;Franzosen&quot; zu finden wären. Kommt mir etwas merkwürdig vor, dass der Mann sonst gar keine Spuren hinterließ (als Millionär, der alles verschenkt habe etc.). Ich denke, dass man das aber nur vor Ort in Sigolsheim bzw. in den Archiven der Kapuziner oder eben der Klarissen finden könnte, eventuell im Zentralarchiv der Freimauerer (in Bayreuth). Prof. Bender traue ich nicht hundertprozentig über den Weg, obwohl man dankbar sein muss, dass er die Sache erhellt hat. Merkwürdig finde ich unter anderem auch, dass Prof. Bender nicht danach fragt, ob Irlmaier die Feldpostbriefe gekannt hat (bzw. Irlamier von ihnen erzählt wurde). In diesem Zusammenhang wäre etwa wichtig, die erste Veröffentlichung der Briefe <strong>&quot;in einer Missionszeitschrift im Jahr 1953&quot;</strong>(Bender) zu finden. Oder der Frage nachzugehen, ob es Kontakte von Pater Frumentius sowie aus dem Umkreis der Rill-Familie in Richtung Irlmaier (bzw. dessen Umgebung) gegeben hat.</p>
<p>Obwohl ich davon ausgehe, dass die Briefe authentisch sind, überlege ich mir natürlich immer, ob man sie hätte fälschen können. Das Befremdliche ist, dass in dieser Prophezeiung eigentlich nicht von Schauungen die Rede ist, sondern es handelt sich um &quot;Globalaussagen&quot;: <em>die</em> Berge speien Feuer, <em>die</em> Flüsse sind seicht, <em>die und die</em> geschichtlichen Entwicklungen finden statt, <em>die</em> Russen überfallen Deutschland etc. etc. Das ist alles sehr kurios. Hat der &quot;Franzose&quot; tausend einzelne Filme und Bilder von der Zukunft <em>geschaut</em>, richtig zusammengesetzt - und dann am Ende ein zusammenfassendes Urteil wiedergegeben? Diese Briefe fallen in mehrerlei Hinsicht aus dem Rahmen. Das letzte Wort ist meiner Meinung nach hier noch nicht gesprochen.</p>
<p>Grüße von Sagitt<strong><em><u>a</u></em></strong></p>
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		</item>
				<item>
			<title>der prophetische Elsässer im Kloster Sigolsheim</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>randomizer</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 15 May 2014 21:49:38 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Sagitta irrte neulich mit seinem Hinweis auf die <a href="index.php?id=25752" class="internal">Immobilie bei Colmar</a>. Das Treffen zwischen Rill(s Kompanie) und dem prophetischen Elsässer ereignete sich mutmaßlich in folgendem Kloster direkt <a href="http://img.beeat24.de/ak_img_n/36150a.jpg">oberhalb</a> der Ortschaft Sigolsheim:</p>
<p><img src="http://img.zvab.com/member/18055f/61243563.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
&quot;<span style="color:#009;">[Andreas Rill] rückte gleich zu Beginn des Weltkrieges 1914 ein und wurde westlich von Straßburg in der Offensive gegen Frankreich eingesetzt. Eines Tages - in der zweiten Augusthälfte - wurde abends zehn Uhr ein französischer Zivilist von der Gruppe, bei der [Rill] war, in einem Garten gefangen genommen und in [Rills] Quartier, ein französisches Haus, gebracht. Da es zu spät war, den Gefangenen abzuliefern, ordnete der Leutnant, der mit fünf Mann und einem Unteroffizier das Zimmer teilte, an, daß der Gefangene über Nacht in diesem Raum bleibe.  Der Gefangene begann nun vom Verhör weg über die Lage zu sprechen und zu prophezeien. Zunächst war das ein Gespräch mit dem Leutnant, bald war der ganze Kreis daran beteiligt.</span>&quot;<br />
<span style="font-size:smaller;"><em>=Renner, P. Frumentius: &#039;Der prophetische Franzose&#039;. in: Missionsblätter von Sankt Ottilien, Jg. 48, Heft 9/10 (1953), Seite 152</em></span></p>
<p>Obwohl Renner mit keiner Silbe ein Kloster erwähnt, könnte der Garten aus Renners Hintergrundgeschichte durchaus zu dem Sigolsheimer Kloster passen, das seinerzeit gleich mehrere Gärten pflegte. Das Kloster als Treffpunkt ist uns nur dank Bender bekannt, der diese Einzelheit von Siegmund Rill erzählt bekam:</p>
<p>&quot;<span style="color:#009;">Da hat er erzählt, er war in oder bei Colmar, da waren sie eine Nacht einquartiert in einem Kloster, und da war ein alter Mann, mit dem haben sie sich abends unterhalten. [...] Er habe dann &#039;<em>von dem Franzosen</em>&#039; erzählt, der seinerzeit gesagt hätte, er sei mehrfacher Millionär gewesen, habe alles verschenkt und sei dann ins Kloster gegangen. [...] Ende 1917 seien die Leute, die von der Einheit noch übrig waren, wieder in die Nähe von Colmar gekommen. Sein Vater habe sich nach dem Kloster erkundigt und erfahren, daß er es in einem Fußmarsch von zwei Stunden erreichen könne. Er sei hingelaufen, der Pförtner habe ihm gesagt, der Mann lebe nicht mehr und hinzugefügt: &quot;<em>Aber was ihnen der Mann erzählt hat, das ist Wahrheit.</em></span>&quot;</p>
<p>Viele Grüße<br />
<em>randomizer</em></p>
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