Rabbi Kadouri (Schauungen & Prophezeiungen)

Küfferle, Donnerstag, 25.01.2024, 15:31 vor 78 Tagen (1146 Aufrufe)

Hallo zusammen !


Der im Jahr 2006, 108 jährig verstorbene Rabbi Kadouri hinterließ auf einem Zettel eine handschriftliche Nachricht, auf der er den Namen des Messias hinterließ.

War für viele Juden überraschend der Name :-D

https://menora-bibel.jimdofree.com/entr%C3%BCckung/rabbi-jitzchak-kadouri/

Er hatte auch prophetisch einiges auf Lager:

Der Messias wird kommen / bzw. wieder kommen:

1. Nach dem Tod von Ariel Scharon -- verstorben am 11. Januar 2014 nach dem er jahrelang im Koma gelegen ist
2. Es wird Wahlen geben in Israel und sie werden keine Regierung bilden können.

Parlamentswahlen in Israel April 2019, September 2019, 2020, 2021, und 2022.

Die letzte Regierung wurde nur gebildet durch den Terror Angriff der Hamas am Laubhüttenfest.

Demnach steht die Wiederkunft des Messias demnächst bevor.

In diesem Sinne
Küfferle

oh je

gecko, Donnerstag, 25.01.2024, 19:29 vor 78 Tagen @ Küfferle (758 Aufrufe)

Hallo Küfferle,

das reiht sich ein in christliche/kabbalistische Tradition, und ich halte das nur für ein neues Aufkochen der jahrhundertealten Motive "der Messias kommt" (um ca. 1555 und auch zu anderen Zeiten als jüdische Frommenbewegung) bzw. "Jesu Wiederkehr" (seit ca. 1000 immer mal wieder als christliche Prophezeiung), also nix Neues.
Dazu paßt, daß der beschriebene Zeitpunkt vorbei ist - wir haben 2024, Scharon (Charon) ist lange tot, daß die Juden zum Christentum übergehen, ist so unwahrscheinlich wie immer seit 2000 Jahren, und Netanjahus Regierung wackelt zwar, aber auch nicht viel mehr wie unsere Ampel, und der Gazakrieg wird schätzungsweise auch bald ausgebremst.
Also, ich halte das mal wieder für so einen Sturm im Wasserglas wie die ganzen Prophezeiungen, die einfach nicht echt sind (im Sinne von: wirkliche intuitive Schauungen, im Unterschied zu kalkulierten, dem immergleichen Kanon folgende Prophezeiungen).

Grüße, gecko

Treffer des Rabbi Kadouri

Küfferle, Freitag, 26.01.2024, 06:04 vor 78 Tagen @ gecko (824 Aufrufe)
bearbeitet von Küfferle, Freitag, 26.01.2024, 06:12

Hallo Gecko !

Richtig Oje !!

Rabbi Kadouri hat bereits richtig vorhergesehen:

1. Regierungsbildung in Israel sehr schwierig ist

2. Ariel Sharon verstorben ist.

Finde ich für ein Forum mit dem Thema Schauungen & Prophezeiungen interessant. Er reiht sich damit in die endzeitlichen Prophetien ein.
Bei einem Blick in heimische Nachrichtensendungen, bleiben nicht mehr viele Optionen....:lookaround3:

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... wird böse enden!

BBouvier @, Freitag, 26.01.2024, 09:28 vor 78 Tagen @ Küfferle (842 Aufrufe)

Er reiht sich damit in die endzeitlichen Prophetien ein.

Hallo!

Stimmt.
Faszinierend!
Da seit rund 3.000 Jahren in Endlosschleife abgespult,
kann man davon ausgehen, daß da sicherlich "was dran" ist.

Hier eine ähnliche, ganz erstaunliche Prophezeiung:
https://www.youtube.com/watch?v=Omh3PtmzxN0

Grüße,
:hamper: <= Hugo Hamper

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

im Osten nix Neues

detlef, Freitag, 26.01.2024, 09:54 vor 78 Tagen @ Küfferle (634 Aufrufe)

moin,

Rabbi Kadouri hat bereits richtig vorhergesehen:

1. Regierungsbildung in Israel sehr schwierig ist

na, ja, eine schwierige regierungsbildung ist doch seit bestehens des staates der normalfall. aehnlich sicher, wie, dass es nach sonnenaufgang heller wird.
.

2. Ariel Sharon verstorben ist.

anders formuliert, "das weltende tritt nicht ein, bevor dieser alte, todkranke mann verstorben ist."

oeh, was hat er denn noch so vorher gesagt? irgend etwas bemerkenswertes?
.

... Er reiht sich damit in die endzeitlichen Prophetien ein.

DAS wohl ja.
.

Bei einem Blick in heimische Nachrichtensendungen, bleiben nicht mehr viele Optionen....:lookaround3:

genau das gleiche wurde auch schon gesagt, als ich vor ueber einem halben jahrhundert das erste mal in israel war.

bemerkenswert ist mit sicherheit das erreichte alter des Rabbi. gibt es ausserdem noch was besonderes von oder ueber ihn?
(auch, dass er sich zeitlebens der religion gewidmet hatte, ist unter ortodoxen juden eher normal)

gruss,d

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Bemerkenswerte Begegnung

BBouvier @, Freitag, 26.01.2024, 11:24 vor 78 Tagen @ detlef (720 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 26.01.2024, 11:41

gibt es ausserdem noch was besonderes von oder ueber ihn?

Hallo, Detlef!

Ja, schon.

Nämlich, daß Kaduri behauptet haben soll, den Messias mal getroffen zu haben:
=>
<" ... he said contained the name of the Messiah who had appeared to him ...">
https://www.israelchai.com/rav-kaduri-and-the-messiah/

Und ich stelle mir das so vor:
Der Kabbalist und Rebbe Kaduri steht in der Abenddämmerung sinnend an der Klagemauer,
als Jemand ihn von hinten leicht am Gewand zupft und ihn auffordert,
er möge sich doch bitte mal kurz umdrehen.
Verwundert folgt Kaduri.

Der Fremde sagt nun:
"Ich wollte Ihnen nur folgendes mitteilen und mich kurz vorstellen:
Gestatten - bei mir handelt es sich nämlich um Joshua, den Messias.
Merken Sie sich mein Gesicht!" ... woraufhin die Erscheinung
in der Menge verschwand.

Zeitlebends hütete Kaduri Josuhas Vorstellung als strenges Geheimnis,
weswegen sie ja auch erst nach seinem Tode überhaupt bekannt werden konnte. :lehrer:

Grüße!
BB

--
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dem Diewel sien Afkoot

detlef, Freitag, 26.01.2024, 12:48 vor 78 Tagen @ BBouvier (603 Aufrufe)
bearbeitet von detlef, Freitag, 26.01.2024, 12:57

(des Teufels Anwalt)

moin,
.

Nämlich, daß Kaduri behauptet haben soll, den Messias mal getroffen zu haben:
=>
<" ... he said contained the name of the Messiah who had appeared to him ...">
https://www.israelchai.com/rav-kaduri-and-the-messiah/

Und ich stelle mir das so vor: ...

nette ueberlegung.
aaaber -

erstens unmoeglich, weil mir nix bekannt ist, dass der Messias ein kaeppchen traegt.
und, wer zur klagemauer will, und kein stoffkaeppchen traegt, an der absperrung eins aus schwarzer/dunkelgrauer pappe aufgedeckelt bekommt.

bezueglich zweitens - deine uebersetzung, er habe den Messias getroffen, will mir ungenau erscheinen. "treffen" oder "sich treffen mit" wuerde ich mit "encounter" oder "meet" uebersetzen.
"had appeared to him" waere bei mir "war ihm erschienen" - wobei dann noch die frage bleibt, was ihm erschienen war. der Messias, oder der Name desselben?

mal abgesehen von der mehrdeutigkeit von "getroffen".
(der sheriff hat Rattlesnake Joe getroffen." - "wo?" - "zwischen die augen." )

womit die ganze angelegenheit also nix mit prophezeiung zu tun hat(und mit schauungen schon garnicht), sondern mit erscheinungen (so, wie die gute Fatima, die die kinder fuers leben verarscht hat)

gruss,d

die Edith: ich habe da einen fehler drin. wer ihn findet, darf sich Kosmopolit nennen.
Ediths Tochter: und damit meine ich keine schreibfehler oder Mist-Genderungen.

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Ich hab ihn gesehen ;-)

Luzifer, Österreich, Freitag, 26.01.2024, 16:00 vor 77 Tagen @ detlef (671 Aufrufe)

Hallo,

War Mitte September auch in Jerusalem. Knapp bevor es dort losgegangen ist.

Ein bisschen Einkehr und zurückfinden wollen zum "wahren" Glauben ;-). Jedenfalls steh ich so an der Klagemauer (Mütze hab ich mir dafür extra gekauft) und dreh mich um, steht "Er" da. Weißes wallendes Gewand oder vielleicht antikes Nachthemd, Schlapfen, Rauschebart und langes braunes Haar. Also ich hab ihn ja nicht gefragt zuerst, aber "Er" war es, kein Zweifel. Hat genauso ausgesehen wie in den Gemälden in der Kirche.

Hab ihn dann in der Stadt und in dem neuen Park unterhalb der Altstadt beim Jaffa Tor noch öfter gesehen.

Im Park hat er sich am öffentlichen Brunnen die Füsse gewaschen.


Dann hab ich mir das nächste Mal gedacht, wenn ich ihn sehe, frage ich ihn was. Kaum war der Entschluss gefasst, hab ich ihn leider nicht mehr getroffen.

So ist das mit den vertanenen Chancen im Leben.


Schöne Grüße
Luzifer

--
Der Feuerengel fliegt

sei froh!

detlef, Samstag, 27.01.2024, 04:11 vor 77 Tagen @ Luzifer (656 Aufrufe)

moin,
.

Dann hab ich mir das nächste Mal gedacht, wenn ich ihn sehe, frage ich ihn was. Kaum war der Entschluss gefasst, hab ich ihn leider nicht mehr getroffen.

So ist das mit den vertanenen Chancen im Leben.

sei froh, dass du das verpasst hast.
so'n persoenlicher kontakt mit ner erscheinung kann einem das ganze privatleben durcheinander bringen.
und, um nochmal auf die gute Fatima zurueckzukommen, da kann man sogar blind von werden.

grins,d

Rapture

Leseratte, Freitag, 26.01.2024, 10:57 vor 78 Tagen @ Küfferle (699 Aufrufe)
bearbeitet von Leseratte, Freitag, 26.01.2024, 11:05

Hallo Küferle,

zu den Aussagen von Rabbi Kadouri kann man nix sagen, wenn er meint, Jesus sei der prophezeite Messias, dann reiht er sich ein in eine lange - christliche - Tradition.

Die Webseite von Menora-Bibel ist allerdings äußerst schwer verdaulich. Die angesprochene Rapture, Entrückung, die da auch 2022 kommen solle (werden die Frommen nicht vor der Schlacht von Armageddon hochgebeamt und anschließend von außerordentlich hübschen Hostessen an Bord der Raumschiffe bedient?) verortet den Text in die Kreise evangelikaler Fundamentalisten. Muss man das also auch schlucken, wenn man die posthume Aussage von Rabbi Kadouri liest? Ein „bibelfester“ wird natürlich auch da antworten, das und das steht da geschrieben, also bitte!, das kommt jetzt auch. Ich sehe schon einen erhobenen Zeigefinger wedeln und die Stimme meines imaginären Gesprächspartners ins Eltern-Ich rutschen, ob der frommen Vorraussagen, die die wahren Christen gedeutet haben.

Ich und meine unfrommen oder auch teilweise sehr frommen Freunde sind, von krankheitsbedingten Todesfällen abgesehen, noch physisch da. Falls es eine „Entrückung“ 2022 gab, geschah sie hie und da allenfalls privat und kurzfristig, und die Details gehören nicht in das Forum.

Trotzdem, danke für den Hinweis auf Rabbi Kadouri.

Grüße Leseratte

Bemerkenswert

Küfferle, Freitag, 26.01.2024, 22:14 vor 77 Tagen @ Leseratte (645 Aufrufe)

Hallo Leseratte

Bitte gerne, es tut sich wenig im Forum.

Das mit der Entrückung hat noch nicht funktioniert....:-D

Bemerkenswert ist schon das ein kabbalistischer Rabbi auf einen Zettel den Namen Jeschua als Hinweis auf den Messias hinterlässt. Das jährlich gewählt wird, ist in Israel nicht üblich. Der Tod von Sharon ist natürlich nicht überraschend gewesen.

Alles andere in dem Link ist viel frei zusammengedachtes, warte auch noch immer auf das Frühjahr in dem die Kühe schon im März in sattem Gras stehen.

Apropos: Stephan Berndt, ein guter Bekannter hier im Forum, ist auch recht umtriebig zur Zeit:

https://www.youtube.com/watch?v=msPRW93FtEk

Grüße

Küfferle

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Platte mit Sprung

BBouvier @, Freitag, 26.01.2024, 23:17 vor 77 Tagen @ Küfferle (647 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 26.01.2024, 23:42

ein guter Bekannter hier im Forum

Hallo!

Ja.
Eher ein "bekannter".
Analyse ist nämlich nicht seine Stärke.
Und "Quellenforschung" ist ihm ohnehin ein Fremdwort.

Seit mehreren Jahrzehnten gibt er per Sirenenwarnungdauerton von sich:
Wir stehen unmittelbar vor dem Beginn des III. Weltkrieges
(BB: den sich Irlmaier ausgedacht hat) und spätestens im Sommer
überfällt uns die Sowjetunion
- bzw. seit gut 30 Jahren, 1990: sind es die Russen.
Dieser kompilatorisch laut vorgetragener Dilettantismus ist kaum zu ertragen.

Und diesbezüglich ist ihm anscheinend unbekannt,
daß es "im Nahen Osten" seit glatt 3.000 Jahren
ununterbrochen zugeht wie in einem angestochenen Hornissennest.

Dem geneigten Leser sei als lehrreiche und unterhaltsame Lektüre
Mitcheners "Die Quelle" ans Herz elegt.

https://www.amazon.de/Die-Quelle-James-Michener/dp/388199856X

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Entrückung

Harald Kiri, Freitag, 02.02.2024, 10:18 vor 71 Tagen @ Leseratte (591 Aufrufe)

Hallo Leseratte,

vielleicht ist Dir nicht aufgefallen, dass wir in den letzten Jahren eine Übersterblichkeit von bis zu 14% haben.;-)

Glaubst Du die Entrückung würde bei lebendigem Leibe stattfinden? :confused:

Viele Grüße
Harald

Entrückung

Leseratte, Samstag, 03.02.2024, 15:41 vor 69 Tagen @ Harald Kiri (524 Aufrufe)

Hallo,

und die angeblichen (?) 14 Prozent werden entrückt? Die Glücklichen! Bei circa 1 Million Todesfälle in Deutschland sind 144000 entrückt im Himmel?

Aber in der christlichen Diktion sind die ehemals Toten im Himmel auferstanden, die Entrückten um den Tod drumrumgekommen. Also: die Vermisstenanzeigen durchgehen!

Grüsse Leseratte

Christliche Diktion?

Harald Kiri, Freitag, 09.02.2024, 01:44 vor 64 Tagen @ Leseratte (423 Aufrufe)

Hallo Leseratte,

Deinen Ausführungen kann ich nicht ganz folgen.
Du schreibst: "Aber in der christlichen Diktion sind die ehemals Toten im Himmel auferstanden, die Entrückten um den Tod drumrumgekommen."

Glaubst Du, die Körper der Menschen lösen sich einfach auf und verschwinden, ohne Spuren?

Kannst Du mir dafür eine Quelle nennen?


"Also: die Vermisstenanzeigen durchgehen!"

Viel Spaß!

Viele Grüße
Harald

nein, die sollen wieder heile werden

gecko, Freitag, 09.02.2024, 22:13 vor 63 Tagen @ Harald Kiri (433 Aufrufe)

Hallo,

Ihr scheint keine christliche Erziehung gehabt zu haben, daß Euch die Vorstellungen dazu so dermaßen unbekannt sind.
Also, Auferstehung: Die Vorstellung ist die, daß am "jüngsten Tag" (=Ende der Welt, wenn der Himmel auf Erden kommt) die Toten "im Fleische auferstehen", also aus den Knochen und Resten wieder ganz, heile und lebendig werden, wie sie im Alter von 30 Jahren etwa waren.
Entrückung: so wie sie sind, sind sie plötzlich weg, versetzt in den Himmel. (Vgl. die barocken Deckengemälde von Mariä Himmelfahrt, mit den über den Wolken schwebenden Personen).
Verklärung: ist was anderes, irdisches, wenn Personen innerlich geistig entzückt glücklich strahlen. (Als Gesichtsausdruck gemeint)

Grüße, gecko

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