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eine Schauung aus der Antike (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Montag, 15.04.2024, 14:21 vor 67 Tagen (1415 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Montag, 15.04.2024, 19:59

Hallo!

Ob die in unserer Forumssammlung befindlichen Schauungen, die insbesonders
negatives Natur- und Großgeschehen (Himmelskörper-Meteoritenhagel-Aschefall-Tsunamis-Impakte&Co.)
zum Gegenstand haben, auch wirklich treffend sind, läßt sich einstweilen kaum beurteilen.

Recht gut belegte Treffer scheinen gemeinsam zu haben:
- persönliche Betroffenheit
- massive und dramatisch negative "Gefahr"
- unmittelbare Zukunft ... s. "Straßenbahnschau" oder "Bremsversuche"
oder "Hangrutsch in Aberfan" 1966 - http://esotericreligion.com/deu/d/aberfan-katastrophe/aberfan-katastrophe.htm
oder "Pragers Dackel", https://weltenwende.forum/index.php?id=37193 oder =>

Völlig unglaubwürdig machen eine "Prophezeiung", wie hier im vorletzten Vers
der Fälschung "Sang der Linde", derartige unüberlegte Betrügereien:
"Reiche Ernten schau ich jedes Jahr
...
Seuch´und Kriegen ist die Welt entrückt

... "

Ei - wie wohl sollte denn im Bilde einer Schau "jedes Jahr" aussehen,
und wie das (abstrakte) Nichtvorhandensein (!) definierter Ereignisse? :confused:

Als eine exemplarisch treffende Schau einer massiven Gefahr in unmittelbarer Zukunft
des Betroffenen selbst, möchte ich die untige des Fachbuches "Gladiatoren" Nyárys zitieren.

Hier ist untig:
=>
"Das seltsamste Schicksal von allen Zuschauern, die in einem römischen Amphietheather ums Leben kamen,
erlitt der Ritter (BB=der Adelige) Aterius Rufus, der zur Zeit Neros als Beamter
der Provinzialvervaltung in Syracus auf Sizilien arbeitete.
Sein Wohlstand und die Interessen seines Standes machten ihn zum Freund und Genießer aller schönen
Dinge des Lebens, wozu Aterius auch das Fechterspiel zählte.

Als Syracus wieder einmal den farbenprächtigen Umzug berühmter Gladiatoren bewundert hatte,
die anderntags im Amphietheater kämpfen sollten, quälte den Ritter jedoch ein nächtlicher Alptraum:
Er sah sich auf der Zuschauertribühne sitzen und dort von der von der Harpune eines
Retiarieres (BB: Netzkämpfers) durchbohrt werden.

Der Ritter erwachte schweißbedeckt, ließ sich aber nicht davon abhalten, als einer der ersten
im Amphietheater Platz zu nehmen. Dort erzählte er seinen Freunden und Standeskollegen,
was er geträumt hatte. Die anderen Ritter brachen in Gelächter aus und verspotteten ihn.
Aterius lachte mit - doch seine Heiterkeit verflog, als die ersten beiden Gladiatoren
durch den Eingang neben den Rittern in die Arena traten: Angekündigt waren eine Netzfechter
und ein Murmillo - und der Retarier glich aufs Haar jenem, den Aterius im Traum gesehen hatte.

Der Ritter sprang auf und wollte das Amphietheater verlassen, doch seine Freunde hielten
ihn fest und redeten ihm zu, er solle sich nicht von Hirngespinsten ins Bockshorn jagen lassen.
Der Ritter, der sich nicht blamieren wollte, setzte sich wieder.

Der Netzfechter und der Murmillo lieferten sich einen lebhaften Kampf. Der Schwertfechter
griff munter an, wurde aber bald zurückgedrängt, verlor seinen Schild und mußte fliehen.
Von dem Retriarier verfolgt, rannte er aus der Arena auf die Zuschauertribühne, wehrte sich
mit dem Schwert gegen den Dreizack seines Verfolgers, stolperte über Aterius´ Beine
und stürzte auf den überraschten Ritter. Der Retriarier hob seine Harpune, um den Gegner
zu durchbohren. Der Murmillio warf sich im letzten Moment zur Seite, und ehe die
anderen Ritter eingreifen konnten, hatte der Netzfechter seinen Dreizack dem unglücklichen
Aterius in den Leib gerammt.
Der Ritter war sofort tot."

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Quellenangabe

IRAN, Montag, 15.04.2024, 17:46 vor 66 Tagen @ BBouvier (839 Aufrufe)

Hallo BB -

als Dank für Deine Mitteilung hier die originale Quelle:

Cornelius Nepos: De viris illustribus – Biographien berühmter Männer. zB. die Ausgabe lateinisch-deutsch von Peter Krafft und Felicitas Olef-Krafft (Reclam, Stuttgart 1993, 2. Auflage 2006).

Weitere vergleichbare Träume aus der Zeit der Antike wurden hier zusammengestellt:

PROPHETIC DREAMS IN GREEK AND ROMAN ANTIQUITY
N. Vaschide, H. Piéron
The Monist, Vol. 11, No. 2 (January, 1901), pp. 161-194 (34 pages)

Text ist zu finden (mit Download-Option) unter:

https://www.jstor.org/stable/27899218?seq=1

Wenn diese Geschichten wahr sind (was wir nicht mehr nachprüfen können; doch kennt wohl jeder selbst irgendwie eine ähnliche), sollte es Folgen haben für unseren Blick auf die Welt und Zeit und auf uns selbst - doch muss die jeder für sich erkennen und ziehen.

Ich schreibe aber nicht deswegen, sondern wollte bei Gelegenheit der gestrigen Ereignisse im Nahen Osten daran erinnern (wie von mir schon mal hier beigetragen), dass die so genannte "Buchela" in ihrem Buch "Ich aber sage Euch" angedeutet hatte, dass noch zu Lebzeiten der Witwe des Shah (Farah Pahlavi, *1938) deren Sohn in den Iran zurückkehren, aber dort politisch scheitern werde. Im aktuellen Konflikt hat sich Reza Pahlavi nun auf die Seite Israels gestellt und betrachtet das Regime der Ayatollahs als Feind das wahren "demokratischen iranischen Volkes".

https://twitter.com/PahlaviReza/status/1779310516273332273

Man darf daher erwarten, dass das aktuelle Geschehen im Nahen Osten nur der Anfang eines längeren Prozesses sein wird, der auf eine neue Revolution im Iran zielt.

MfG, IRAN

Zwei (ergänzende) "Prophezeiungen" von einem Robert Schindele

IRAN, Dienstag, 16.04.2024, 10:50 vor 66 Tagen @ IRAN (1129 Aufrufe)

Ich bin bei einer medizinischen Recherche zufällig auf zwei "Prophezeiungen" gestoßen, die ich hiermit mitteile.

Robert Schindele (*1932) hatte in der Wachau eine Furnierfabrik aufgebaut und in diesem Zusammenhang laufend Wälder aufgekauft (die er zu den am besten gepflegten in ganz Österreich zählt). Beim Ausbau von Waldwegen stieß er auf ein Gesteinsvorkommen, das sich als medizinisch wertvoll herausstellte (als Heilerde genutzt).

https://www.psiram.com/de/index.php/Schindeles_Mineralien

In dem Buch, mit dem er die Geschichte und Wirkung der Mineralien beschreibt, erwähnt auch seine Fähigkeiten, in die "andere Welt" zu sehen, Präkognitionen zu haben und wie Irlmaier Erdstrahlen zu spüren. Seine Leser haben ihn offenbar animiert, darüber mehr zu schreiben, so dass er später ein weiteres Buch herausgebracht hat mit dem Titel "Den Geheimnissen Gottes auf der Spur".

Dieses Buch scheint mir authentisch zu sein, es ist von vorne bis hinten in einem Zug geschrieben, ohne Kapiteleinteilung, ein endloser Bandwurm (vielleicht ein Diktat), und er berichtet darin einfach aus seinem Leben und von seinen Blicken in die andere Welt (zB. in vorherige Inkarnationen). Unter anderem erzählt er, dass er mit eine Gruppe anderer Hellsichtiger und Gläubiger unterwegs war und denen die Frage stellte, wann seine Mineralien zu einem Verkaufserfolg werden würden. Es kommt dann die folgende Antwort (von einem Medium):

„Wenn das große Erdbeben von San Francisco kommt, es geht um die ganze Welt, werden Alpha- Beta- und Gammastrahlen frei. In Hamburg, wo heute Häuser stehen, steht zwölf bis vierzehn Meter hoch das Wasser. Erst dann gewinnen [die Mineralien] an Bedeutung. Er soll [sie] niemandem aufdrängen, [sie] werden zu wenig werden."

An einer anderen Stelle im Buch beschreibt er eine eigene Präkognition:

"Ich sah in dieser [Vision] hoch vom Himmel auf die Erde herab. Sah eine riesige große graue Landkarte mit den größten Städten und den präzisen Landesgrenzen von Europa. Obwohl es [zur Zeit dieser Vision] noch den eisernen Vorhang zwischen West- und Ostdeutschland gab, war dieser nicht als Landesgrenze sichtbar, sondern die [heutige] zu Polen. Die Städte London, Hamburg und Berlin sowie die damaligen Länder Böhmen und Mähren waren von Stadtgrenze zu Stadtgrenze und von Landesgrenze zu Landesgrenze mit breiten schwarzen Streifen überzogen, was die totale Vernichtung bedeutet. Von der Fortsetzung der March (Grenzfluß Österreich zu Ungarn), ab dem Ort Protes bis zur Ostsee waren zwei rote gerade Linien, die in der Natur einen Abstand von einigen Kilometern bedeuten. Zwischen diesen Linien waren so wie in den Städten und Ländern schräge rote Verbindungslinien. Rot bedeutet Feuer. Es gab noch einige kleinere, schwarz strichlierte Flächen am Ärmelkanal und an der Nordseeküste. Da sich dieses Bild plötzlich in nichts auflöste, konnte ich diese Punkte nicht mehr genau einordnen."

Er hat diese Vision offenbar auch in seinem ersten Buch (über die Mineralien) beschrieben, das ich aber noch nicht habe (ist bestellt und ich kann ggfs. Details nachtragen). Schindele ist katholisch und gläubig, aber ein vehementer Kritiker der Kirche, der er im übrigen einen Untergang voraussagt (Christen in vielen Regionen wieder im Untergrund und als Märtyrer.).

Man möchte gern ein paar Dinge zu diesen Texten sagen (wegen interessanter Details), aber man kann sie natürlich ganz leicht auch wegwischen als Fälschungen, Verarbeitungsträume u.ä. (vermutlich kannte Schindele die Irlmaiervoraussagen). Mag also jeder für sich entscheiden.

MfG, IRAN

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Bayrisch-böhmischen Visionären nachgeplappert

und, Freitag, 19.04.2024, 11:09 vor 63 Tagen @ IRAN (651 Aufrufe)

Hallo,

ich wollte dich eigentlich erstmal nach dem Datum der Erstauflage dieser Bücher fragen, aber das hat sich erübrigt, denn:
Schindele, 1932 geboren, vermarktete sein weißes Pulver ab 1987 (siehe dein Psiram-Link). Heißt, die Bücher zum Produkt können auch erst ab 1987 erschienen sein. Also reichlich nach Irlmaier et al.

Bei seinem Versuch, den Eindruck zu erwecken, seine anekdotisch zum Besten gegebene Vision sei alt, alt, uralt, macht er den Fehler, seinen bayrisch-böhmischen Vorgängern mit allzu historischen Begriffen nachzuplappern: Die "damaligen Länder Böhmen und Mähren" existierten doch zum Zeitpunkt seiner Geburt schon gar nicht mehr, können somit unter dieser Bezeichnung nirgends in seiner Schauungs-Vita auftauchen und Sinn ergeben, schon gar nicht zur Zeit des Eisernen Vorhangs :spinnt: . Diese Gebiete befinden sich in dem Land, das man seit 1918 Tschechoslowakei nannte (seit 1993 in Tschechien und Slowakei geteilt). Aber altertümlich "Böhmen und Mähren" klingt halt poetischer fürs prophetiegeschulte Ohr und verleiht scheinbare Glaubwürdigkeit.
Die totale Vernichtung Böhmens und der Streifen des Todes von Österreich bis zur Ostsee sind so abgedroschene Motive, dass man nichtmal mehr gähnen mag.

LG,
und

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die "damaligen Länder Böhmen und Mähren"

BBouvier, Freitag, 19.04.2024, 16:00 vor 63 Tagen @ und (643 Aufrufe)

Hallo, Und!

Obiges war mir beim Lesen - ich stutzte und las es noch einmal -
fast unverständlich ... unlogisch, und ich gehe davon aus, daß da nur ein
mißverständlicher Ausdruck verwendet wurde, der richtig lauten müßte:
- die "ehemaligen Länder Böhmen und Mähren" oder
- die "früheren Länder Böhmen und Mähren"

Grüße,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Böhmische Dörfer

und, Freitag, 19.04.2024, 20:22 vor 62 Tagen @ BBouvier (539 Aufrufe)

Hallo BB,

Das böhmische Dorf
von Christian Morgenstern

Palmström reist, mit einem Herrn v. Korf,

in ein sogenanntes böhmisches Dorf.

Unverständlich bleibt ihm alles dort,

von dem ersten bis zum letzten Wort.

Auch v. Korf (der nur des Reimes wegen

ihn begleitet) ist um Rat verlegen.

Doch just dieses macht ihn blaß vor Glück.

Tief entzückt kehrt unser Freund zurück.

Und er schreibt in seine Wochenchronik:

Wieder ein Erlebnis, voll von Honig!


Da man vergeblich nach einer zweiten Strophe sucht, die einen weniger verstört zurücklässt, musste ich selber eine basteln:


War Morgenstern denn wohl beknackt?
Warum reimt er in holprig' Takt?

Bringt zu Papier dämonisch' Gelicht,
der irren Feder verworren' Gedicht,

das selber ist, was es beschreit:
ein Böhmisches Dorf - im Böhmischen-Dorfe-Kleid!

Dem Leser unheilvoll es graut -
ein Spiegel, der den Spiegel schaut,

vexiert das Hirn im Ping-Pong-Spiel
des Nichts im Nichts, verwunschen Ziel.

Derweil des Labyrinthes bar:
des Fabulierens freier Narr.

LG,
und

kuk

gecko, Freitag, 19.04.2024, 20:55 vor 62 Tagen @ und (472 Aufrufe)

Hallo "und",

was die Untergangsprophezeiungen für Prag (oder Böhmen) angeht, so gebe ich Dir ja recht, die haben eine lange Tradition, aber die Verwendung des Begriffs "Böhmen und Mähren" bei einem 1932 Geborenen, der in der Ecke Bayern/Österreich/Tschechei unterwegs ist, so sehr aus der Zeit gefallen zu finden, ist mE nicht haltbar. Diese Namen haben sich lange gehalten, weil die Gegend dort jahrhundertelang so hieß.

Grüße, gecko

Kindheit

gecko, Freitag, 19.04.2024, 21:08 vor 62 Tagen @ BBouvier (479 Aufrufe)

Hallo BB,

da fällt mir ein, daß es im WK2 ein "Protektorat Böhmen und Mähren" gab. Diese Bezeichnung dürfte dem Herrn Schindele aus Kinderzeiten geläufig gewesen sein. Es war eine Aktualisierung der deutschen Bezeichnung für diese Gegenden/Herrschaften aus Zeiten der kuk-Monarchie und des HRR, soviel ich gerade im Gedächtnis habe. Das heutige Tschechien gehörte ja seit Kaiser Otto zum HRR, unter Kaiser Sigismund war Prag sogar mal Hauptstadt des HRR.

Grüße, gecko

March als Grenzfluß zu Ungarn

gecko, Samstag, 20.04.2024, 16:27 vor 62 Tagen @ gecko (498 Aufrufe)

... ist allerdings länger her wie der 2.WK.
Das muß noch aus der Zeit stammen, als die Kuk-Monarchie bestand (also vor WK1), denn die heutige Slowakei war damals Bestandteil des Königsreichs Ungarn.(Nach WK1 Bestandteil der neugegründeten Tschechoslowakei, im WK 2 dann abgetrennt, nach WK2 wieder zu Tschechoslowakei vereinigt, in den 1990er Jahren Trennung von Tschechien.)

Das läßt die Frage aufkommen, inwiefern Schindele da ältere Überlieferungen zitiert, denn wenn es seine eigenen Schauungen gewesen wären, hätte er wohl die seinerzeit aktuellen Ortsbezeichnungen verwendet.

Grüße, gecko

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Brunhilde reitet am Mississippi

BBouvier, Samstag, 20.04.2024, 13:54 vor 62 Tagen @ BBouvier (500 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 20.04.2024, 14:06

IRAN - oben:

Es kommt dann die folgende Antwort (von einem Medium):
"Wenn das große Erdbeben von San Francisco kommt, ..."

Hallo!

Erhebliche Bedenken habe ich allerdings, was die Treffer der Behauptungen
medialer Quellen betrifft.
Quasi auf Wunsch - auf Tastendruch und wie bestellt im OTTO-Versand.
Ei - falls diese Methode denn auch nur halbwegs treffende Prophezeiungen
ausfertigen könnte:
Wäre sie nicht längst weltweit etabliert als die Standardmethode der Wahl? :lehrer:

Folgende mediale Aussagen kommen mir in den Sinn:
- ein Medium (w) aus dem Westerwald, das ich einst mit Andersen an einem Wochenende besuchte,
und das in Trance anders und in Kleinmädchenschrift automatisch schrieb.
Nämlich, daß man unbedingt gleich am Montag in aller Frühe noch einkaufen müsse,
dann im Laufe des Tages sei es schon zu spät, weil dann doch bereits die Russen da wären.
- der "Schlafende (US) Prophet" Cayce , der als Medium zeitlebends auch nicht eine
einzige treffende Prophezeiung zustande brachte.
- ein niederländisches Medium (m), auf das Andersen große Stücke hielt,
und das in Trance folgendes übermittelte:
Es meldete sich Nostradamus, der zwar kein Französisch konnte, jedoch behauptete,
Andersens Medium sei zu dessen Lebzeiten Nostradamus´ Frau gewesen.
Und er diktierte Andersen weitere Zenturien, deren zwei ich mir habe merken können:
* Brunhilde reitet am Mississippi und haut sich gröhlend auf die Schenkel
* Im Wald sind viele Bäume. Lauter, lauter Bäume
Auch kreise die Erde nach dem 3.Weltkrieg um den Saturn, wobei sich deswegen hier
jedoch rein nichts ändere ... und als da selbst Andersen skeptisch nachfragte,
berichtigte sich Nostradamus und teilte mit, die Erde kreise dann eben
um den Jupiter, was Andersen denn auch zufriedenstellte.
- exemplarisch auch das Schreibmedium "Lorber" (Mitte 19. Jahrhundert, Österreich/Triest),
dem wohl gleich mehrere Jesusse jahrzehntelang Mitteilungen enzyklopädischen Umfanges diktierten,
u.a. über das Pupsloch der Erde am Südpol, die Mondsperlinge, über die Nasenmenschen,
die auf den Bäumen der Ringe des Saturns nisteten.
https://weltenwende.forum/index.php?id=23108

So, daß medial eruierte Vorhersagen kein sicheres Fundament sein dürften.

Grüße,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

zu gross?

detlef, Samstag, 20.04.2024, 17:38 vor 61 Tagen @ BBouvier (484 Aufrufe)

moin,

wo du grad den Cayce erwaehnst:

was hat der mit dem Irlmair gemeinsam? - beide hatten scheinbar im "Kleinen", persoenlichen genug erfolge, haben aber im "Grossen ganz jaemmerlich versagt.

und was haben die beiden einerseits, mit dir und mir andererseits gemeinsam? (stellvertretend fuer viele)

wir beide haben auch treffer im "Kleinen".
was die "grossen" treffer angeht, warten wir (zumindest bei dir) noch, bzw. haben die (bei mir) auch schon ad akta gelegt.

Autsch!

so rein reotetisch bestuende latürnich die moeglichkeit, dass dies nicht an unzulaenglichkeiten der seher liegt, sondern systembedingt sein koennte.
zum Bleispiel dass bei "grossereignissen" zwischen schau und eintreffen so viel mehr "zukunftswerdungs-variablen" noch schiefgehen koennen, als bei den "kleinen "schauungen.

ich mein ja bloss...

gruebel,d

--
Norddeutsche BW-weisheit aus den 70ern:
Kriech heisst Kriech,
weil man im Kriech viel kriecht.
====
man ist, was man isst.
ich bin gegen den verzehr von insekten.

ich muss aufhoeren...

detlef, Sonntag, 21.04.2024, 00:23 vor 61 Tagen @ detlef (510 Aufrufe)

notiz an mich selbst:

ich muss aufhoeren, solche "lustigen" wortverdreher wie reotetisch und latürnich zu benutzen.

sonst koennte man mich am ende noch fuer einen sportlichen voelkerrechtskundigen halten.
und das waere fuerchterlich!

grusel,d

--
Norddeutsche BW-weisheit aus den 70ern:
Kriech heisst Kriech,
weil man im Kriech viel kriecht.
====
man ist, was man isst.
ich bin gegen den verzehr von insekten.

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Datenkollagen soplizistischer Schauerschauer

Fenrizwolf, Sonntag, 21.04.2024, 10:40 vor 61 Tagen @ BBouvier (468 Aufrufe)
bearbeitet von Fenrizwolf, Sonntag, 21.04.2024, 10:48

Liebe Kollegen, liebe Frauen,

betrachten wir mal das Wir. Wer sind denn wir? Und warum so viele?

Ich kenne nur so viel Wir, wie viele Finger ich habe. Andererseits wird aus Wir ganz schnell wirr.

Wie viele Leute können miteinander sinnvoll intim sein, ohne daß sie sich ineinander so verknoten, daß sie sich selbst nicht mehr befreien können, und dann sterben müssen?

Ich hatte anschauliches schauriges Anschauungsmaterial von bescheuerten Kollegen, die Gliedmaßen in Körperöffnungen zeitgleich verstorbene Bündel von Menschen zeigten, die in Natura eher als ungewöhnlich gelten.

Warum verbeißen sich die Zähne im Ohr (teils auch des eigenen), oder warum verk(n)oten sich die Zungen der Spontanveliebten?
Wie kann ein Unterarm in den Bauchraum einer Person vordringen?

Die Radiologen vermuten noch immer, daß die Harnröhre die Fingerkuppen angesogen haben muß, während der Wind etwas ungünstig stand.
Mysteriöserweise sind die Ambulanzen voll von Menschen, die beim Tapezieren ohne Hose unglücklich von der Leiter gerutscht sind, und bedauerlicherweise dann eine Glühbirne im Po hatten.

Gut, ist mir auch schon passiert, aber gleich drei auf einmal? Da gehört schon viel Pech dazu, oder?

Mir sind mittleiweile so einige Dinge gar nicht mehr klar, seitdem ich zu wenig mit mir selbst zu tun habe.
Ich gehe arbeiten, esse dabei zwei Käsebrote, mag die meisten der wenigen Kollegen, leider aber immer noch schwer an dem Lagerkoller der ersten Messe Anfang des Jahres. Messe 2, 3 und keine Ahnung – alles dasselbe.

Irgendwann stehe ich mal im Stau, weil hier alle Brücken ohne Krieg kaputt sind, und habe Heißhunger. Selbst wenn ich allein war, war jedes Wort zuviel. Es folgt ein Stakkato an Informationen über Regelblutung, unzähligen Katzen, die alle gleich aussehen, und äh…
Wenn ich nicht gerade Blutdruck von 180 zu 590 habe, weil das verkackte Videostreaming mal wieder ruckelt, schaffe ich den Tatort zumindest bis zur Hälfte, habe artig mein eiskaltes Malzbier leergetrunken, neige den Kopf leicht nach rechts -> und bin raus aus dem Spiel.

Ich bin ein schlechter Vater und ein schlechter Mann, ein schlechter Liebhaber und ein noch schlechteres Ich – weil ich nicht einmal eine Sekunde für mich selbst habe.

Mit welchen Menschen bin ich im sinnlosen und anstrengenden Alltag denn verbunden, wenn nicht das Weib mal Krawall schlagen würde, oder die Tochter eine Sturmflut im Badezimmer für die Versicherung improvisiert?
Irgendwie kommen alle zu kurz, oder gar nicht mehr.

Es drängt sich der Verdacht auf, daß ich den Energieverlust gar nicht in meiner „Freizeit“ erfahre.

Es ist wie es ist, das muß aber schneller gehen, weil es in Quadratmetern abgerechnet wird, obwohl da niemand...
Der Mensch ist strunzdumm – er ist Biozid, Genozid, Partrizid, Matrizid, Fungizid und Deozid, Geozid, Suizid und Schizoid – alles in einem – einer für alles.

Ich allein kann das nicht kompensieren, auch wenn ich nur noch stilles Wasser trinke, wegen der CO2-Einsprarung, aber wir alle zusammen könnten beim nächsten Schützenfest schales Bier trinken, uns weniger den Erfolch neiden und Sefies mit Negern machen – ja das ist cool.
Nur mal angenommen, ich hätte ein sehendes Hühnerauge: Welches Schicksal sollte ich mir herauspicken? Was geht, Hamburg? Geht Ihr auch alle steil? Yeah!!!

Die trockene Wahrheit ist, daß ich recht gut erkennen kann, von wo der stinkende Wind weht, aber nun zu alt bin, noch mehr sinnvolle Lebenszeit damit zu verschwenden, mir von andern anzuhören, was ich schon weiß.
Angenommen, ich könnte nun sehen, was Du nicht siehst, und das ist…

Was würde ich wohl sehen? Fischer in Nowosibirsk oder Ladyboys in Bang-Cock?

Meine Verbindungen zu beiden sind eher marginal, aber vorhanden. Der eine wird vom russischen Militärapparat gefickt, der andere von westlichen Terr… Touristen.

Mich vergewaltigt derweil ein Prinzip, dem ich wegen Dysfunktionalität schon abgeschworen habe:
Wer für andere arbeiten geht, hat ein Problem, und das heißt gewählte Abhängigkeit.
Was in meinem Kopf vor sich geht, hat wenig mit denen zu tun, die mir begegnen.

Was bindet sie an mich, außer der Tatsache, daß ich momentan auch strategischen Gründen konfliktscheu bin?
Wenn ich sehen könnte, was würde es helfen? Was würde ich wohl sehen, was ich jetzt nicht sehe.
Denen ist nicht mehr zu helfen, und ich muß mich darauf einüben, daß zu akzeptieren.
Aber ich huldige jedem tapferen Mann, der Vorsorge getroffen hat, der mit sich selbst gerungen hat, und manchmal den Kampf gegen sich selbst verloren hat.

Ich achte alle an ihrem Platz, aber bei Bevormundung gehe ich ins Übertöten über, weil es einfach so geil ist. Beim Fuchs im Hühnerstall hört das Geflatter nicht auf, die Schafe laufen auf der Weide um die Wölfe, und in jedem verkackten Dorf steht ein Amtshaus oder Rathaus, aus dem Idioten mit seltsamen Namen Unaussprechliches schreiben.

Das sind die Jungs mit den Glühbirnen. Was und hülfe, wäre ein antivitales Großereignis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Gott strafe England, aber nehme die USA bitte anschließend mit Strap-On (in türkis) (mit Wiederhaken), Stacheln und aktiver Lava als Sperma aus einem sehr großen Ding.

Die Nationalmannschaft ist für den Juni wohl schon gut durchgenommen worden – selbst der Kinderbuchautor lacht verliebt im schwülen Trikot. Ach, schon vergessen?

Angenommen man könnte weiß/weis sehen; was möge man denn dann wohl sehen?
Was möge sich da abbilden?

Der einzige Seher mit positivem Leumund, der uns bleibt ist jener, der sich eher zurückhält anstatt zu schwätze...

Heil Ostara!

Alle für Deutschland!


Wenn die Fünfhufigen Pferde kommen, wißt ihr gewiß, daß alles im Arsch ist.
[image]

Daß Brunhilde besonders hellhäutig und auch rothaarig ist, hat allein mit meinen persönlichen sexuellen Präferenzen zu tun.
Die KI ist halt dumm. Aber warum hat der Fert fünf Beine und ich nur drei?

Dem Sturen Emil hat man ja einst auch noch eine zusätzliche Laufrolle spendiert, um die fette Kanone tragen zu können.

Aussage Robert Schindele

hotz @, Weilheim-Bannholz, Freitag, 19.04.2024, 16:37 vor 63 Tagen @ IRAN (565 Aufrufe)

Hallo

Den Bericht von Robert Schindele mit seinem Steinmehl kenn ich schon länger -nimm es auch in Kapselform-

Die Aussagen dass England Holland Japan untergehen und Norddeutschland bis Höhe Hannover unter Wasser steht gibt es im Forum einige

Diese Aussage finde ich nur hier bei Robert Schindele

--Wenn das große Erdbeben von San Francisco kommt, es geht um die ganze Welt, werden Alpha- Beta- und Gammastrahlen frei. In Hamburg, wo heute Häuser stehen, steht zwölf bis vierzehn Meter hoch das Wasser

Grüße hotz

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Radioaktivität wird total überbewertet

und, Samstag, 20.04.2024, 11:31 vor 62 Tagen @ hotz (580 Aufrufe)

Hallo,

--Wenn das große Erdbeben von San Francisco kommt, es geht um die ganze Welt, werden Alpha- Beta- und Gammastrahlen frei. In Hamburg, wo heute Häuser stehen, steht zwölf bis vierzehn Meter hoch das Wasser

Na, das ist ja ein Ding: Alpha-, Beta- uuuuund Gammastrahlen, gleich sooo viele Zerfallsarten auf einmal! Das ist ja wie bei der Kinderüberraschung. Und der Baggeraushub aus Österreich schützt freilich gegen alle davon. Selbst ein Staubsaugervertreter könnte nicht überzeugender daherreden.

Unter den Eindrücken der Reaktorsabotage im Jahre 1986 war es ein Leichtes, der traumatisierten europäischen Bevölkerung ab 1987 überteuertes Steinmehl als Nahrungsergänzung anzudrehen. Schließlich wurden ja in Polen bereits kurz nach der Havarie auch Jodtabletten verteilt (sowjetische Kinder gingen hingegen leer aus). Und wenn Jod gegen radioaktive Strahlen hilft, dann gewiss doch auch belastetes Steinmehl aus den Bergen. Denn dass besorgte österreichische Hausfrauen lediglich auf den Kauf von Speisepilzen aus dem radioaktiven Wald verzichteten, reichte einfach nicht aus - man muss die Fliegenpilze schon durch Steine und Sand aus eben jener Gegend ersetzen, um sich ganz sicher zu schützen.

Dabei ist es doch in Wirklichkeit viel einfacher. Mein Internet hat mir beigebracht, dass Alphastrahlung bereits durch ein Blatt Papier und Betastrahlung durch ein dickes Buch abgeschirmt wird. Nur gegen die fiesen Gammastrahlen muss man schwere Geschütze wie Blei oder Beton auffahren.
Im atomaren Katastrophenfall bastle ich mir also einen Schutzanzug aus Papier und hänge mir Dierckes Weltatlas um den Hals. Zum Schutz gegen den verstrahlten Boden klebe ich mir Bibeln - möglichst zwei gleiche - an meine Schuhsohlen. Während die Regierung kostenlose Alu-Hüte verteilt, gehe ich dann in den Städten hausieren und verkaufe Bleitabletten für teures Geld.

LG,
und

von wann sind die Bücher?

gecko, Freitag, 19.04.2024, 20:43 vor 62 Tagen @ IRAN (478 Aufrufe)

Hallo Iran,

was mich sehr interessieren würde:
wann wurden diese Bücher gedruckt?

Bei der Sache mit dem 12m hohen Wasser in Hamburg habe ich den Eindruck, daß derartige Hochwasservisionen v.a. in den 1980er und 90er Jahren vorkamen.
Die Mineralien-Nahrungsergänzungswelle war meiner Erinnerung nach zwischen 90 und 2010, kann sein, daß er zu den Pionieren gehörte, später war das mal eine richtige Verkaufsmasche im Internet, mit der sich viele versuchten, unter anderem auch nervtötende Telefon-Strukturvertriebler, die einen anriefen und erzählen wollten, daß die Nahrungsmittel schlechter seien als früher (Meine Antwort: "Nein! Mir schmecken sie besser als vor 20 Jahren, und ich kann mich noch genau erinnern!").

Speziell die Vision mit der grauen Landkarte würde mich näher interessieren, denn das mit der Landkarte klingt in etwa so, als könnte es vielleicht schon eine Schauung gewesen sein. Dafür wäre allerdings der Wortlaut im Buch heranzuziehen, ob das entfernt so klingt. Inhaltlich bin ich skeptisch, weil, wie von "und" schon beschrieben, das ganze auf Irlmeier/Böhmische Prophezeiungen hinausläuft, die in Bayern und Österreich gewiß in der Jugendzeit des Herrn Schindele (*1932) ziemliche Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Die zurückgezogenen Christen hat auch der Papst Benedikt (wenn ich mich recht entsinne) in den 10er oder Nullerjahren thematisiert, das ist also ein immer wieder virulentes Thema in der Kirche. (Man sollte aber nicht in den Kurzschluß verfallen, entführte oder ermordete Päpste, Abspaltungen - Lutheraner, Calvinisten, Anglikaner - oder größere Säkularisationen - Napoleon - seien nun gleich das Ende der katholischen Kirche. Derlei gab es in fast 2000 Jahren mehrfach, und sie hat sich von alledem immer wieder erholt.)

Grüße, gecko

Ich habe ganz andere Fragen

IRAN, Samstag, 20.04.2024, 13:29 vor 62 Tagen @ IRAN (592 Aufrufe)

Hallo!

Zuerst zitiere ich nochmals einen Ausschnitt aus dem Text:

"Von der Fortsetzung der March (Grenzfluß Österreich zu Ungarn), ab dem Ort Protes bis zur Ostsee waren zwei rote gerade Linien, die in der Natur einen Abstand von einigen Kilometern bedeuten."

1. Die March ist nicht Grenzfluß zu Ungarn sondern Grenze zur Slowakei. War das ein Versehen?

2. Den Ort 'Protes' gibt es in dieser Schreibweise wohl nicht. Wenn der Text ein Diktat war, hat jemand das dann falsch verstanden oder aufgeschrieben (eventuell müßte man eine tschechische oder slowakische Schreibweise in Betracht ziehen)?

3. Beim Aufsuchen des Ortes muss in Erwägung gezogen werden, dass er nicht direkt an der March liegt sondern an der gedachten "Fortsetzung der March" - Fortsetzung vermutlich nach Norden?

4. Nehmen wir mal an (!) es ist eine valide Schauung, welchen Bezug hat sie dann zu Irlmaier? Man würde den hypothetischen (!) gelben Strich bei Irlmaier eher weiter westlich legen, etwa von Prag bis zur Ostsee entlang der gegenwärtigen deutsch-polnischen Grenze. Schindeles Linie liegt offensichtlich weiter im Osten, da die March als Bezugspunkt dient.

5. Eine Abriegelung macht nach einer hypothetischen (!) Invasion aus dem Osten durchaus Sinn (militärisch gesehen). Die Frage ist also zu stellen, ob von der Logistik her (Drohnen-Anflug von Süden) und von Geographie her (Bewegungsrouten für Gerät und Mannschaften, Ost-West-Richtung) und von der Politik her (involvierte Staaten) eher ein "Strich" entlang der tschechischen Westgrenze oder eher eine Linie im Osten der Tschechei infrage käme. Im letzteren Fall wären möglicherweise auch Teile von Polen betroffen.

MfG, IRAN

einige Antworten

gecko, Samstag, 20.04.2024, 16:51 vor 62 Tagen @ IRAN (479 Aufrufe)

Hallo Iran,

"Von der Fortsetzung der March (Grenzfluß Österreich zu Ungarn), ab dem Ort Protes bis zur Ostsee waren zwei rote gerade Linien, die in der Natur einen Abstand von einigen Kilometern bedeuten."

1. Die March ist nicht Grenzfluß zu Ungarn sondern Grenze zur Slowakei. War das ein Versehen?

Nein, alt.


2. Den Ort 'Protes' gibt es in dieser Schreibweise wohl nicht. Wenn der Text ein Diktat war, hat jemand das dann falsch verstanden oder aufgeschrieben (eventuell müßte man eine tschechische oder slowakische Schreibweise in Betracht ziehen)?

Nein, banaler Schreibfehler (ein t zuwenig)


3. Beim Aufsuchen des Ortes muss in Erwägung gezogen werden, dass er nicht direkt an der March liegt sondern an der gedachten "Fortsetzung der March" - Fortsetzung vermutlich nach Norden?

Prottes (das "und" inzwischen gefunden hat) liegt etwas westlich der March. Anscheinend soll das wohl den Abstand zwischen den beiden Linien veranschaulichen.

4. Nehmen wir mal an (!) es ist eine valide Schauung, welchen Bezug hat sie dann zu Irlmaier? Man würde den hypothetischen (!) gelben Strich bei Irlmaier eher weiter westlich legen, etwa von Prag bis zur Ostsee entlang der gegenwärtigen deutsch-polnischen Grenze. Schindeles Linie liegt offensichtlich weiter im Osten, da die March als Bezugspunkt dient.

Der Bezug ist das übereinstimmende Bild von einem "Strich" in der Landschaft (von Süden bis zur Ostsee), von dem bis jetzt keiner eine Idee hat, wieso er so geometrisch durch eine Fluß-und-Hügel-Landschaft gehen sollte und keiner weiß, welches Fluggerät in der Lage wäre, so viel Material zu transportieren, wie für die Erzeugung eines solchen nötig wäre.

5. Eine Abriegelung macht nach einer hypothetischen (!) Invasion aus dem Osten durchaus Sinn (militärisch gesehen). Die Frage ist also zu stellen, ob von der Logistik her (Drohnen-Anflug von Süden) und von Geographie her (Bewegungsrouten für Gerät und Mannschaften, Ost-West-Richtung) und von der Politik her (involvierte Staaten) eher ein "Strich" entlang der tschechischen Westgrenze oder eher eine Linie im Osten der Tschechei infrage käme. Im letzteren Fall wären möglicherweise auch Teile von Polen betroffen.

Der real existierende "Eiserne Vorhang" 1949-1989 mäanderte den Ländergrenzen entlang und war kein "Strich".
Es ist auch nicht zu erwarten, daß es im hügeligen, kleingegliederten Mitteleuropa jemals zu solch geometrischen Grenzen wie in der arabischen Wüste kommt, da steht einfach die Landschaft dagegen bzw. das wäre militärisch nicht zu verteidigen.

Grüße, gecko

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Das ist alles so hypothetisch, dass es einer Matrixsimulation gleicht

und, Samstag, 20.04.2024, 19:44 vor 61 Tagen @ IRAN (534 Aufrufe)

Hallo,

4. Nehmen wir mal an (!) es ist eine valide Schauung, welchen Bezug hat sie dann zu Irlmaier? Man würde den hypothetischen (!) gelben Strich bei Irlmaier eher weiter westlich legen, etwa von Prag bis zur Ostsee entlang der gegenwärtigen deutsch-polnischen Grenze. Schindeles Linie liegt offensichtlich weiter im Osten, da die March als Bezugspunkt dient.

5. Eine Abriegelung macht nach einer hypothetischen (!) Invasion aus dem Osten durchaus Sinn (militärisch gesehen). Die Frage ist also zu stellen, ob von der Logistik her (Drohnen-Anflug von Süden) und von Geographie her (Bewegungsrouten für Gerät und Mannschaften, Ost-West-Richtung) und von der Politik her (involvierte Staaten) eher ein "Strich" entlang der tschechischen Westgrenze oder eher eine Linie im Osten der Tschechei infrage käme. Im letzteren Fall wären möglicherweise auch Teile von Polen betroffen.

Nehmen wir einmal rein hypothetisch an, einer wohnt in Freilassing, dann ist es doch für ihn und sein Umfeld überaus praktisch, wenn die weißen Vögel erst nördlich Salzburg beginnen, die schwarzen Kastln abzuwerfen.

Jemandem, der hingegen kurz vor Wien ansässig ist (Wachau), dem kommt es persönlich eher gelegen, wenn der Vernichtungsstreifen hypothetischerweise erst kurz hinter Wien anfängt (Prottes).

Ob der Streifen nun hypothetisch gelb oder rot ist, ist ja hypothetisch wurscht. Aus Osten können halt mal sowohl Chinesen als auch Russen kommen. Beide Streifen enden gemäß der Visionen hypothetisch am Stettiner Haff, und auch der Okkultist Theodor Storm wusste bereits 1871 aus hypnotetischen Schauungen zu bestätigen: "Ans Haff nun fliegt die Möwe und Dämmerung bricht herein." Polen trifft es demnach so oder so. So rein hypothetisch jetzt.

LG,
und

Allgemeiner Dank für die diversen Antworten.

IRAN, Montag, 22.04.2024, 11:33 vor 60 Tagen @ IRAN (474 Aufrufe)

Guten Morgen!

Das erste Buch von Schindele über die Mineralien (anfangs unter dem Titel SPUERBIOM) ist 1988 erschienen, ich habe es noch nicht gesehen, werde ggfs. Details nachtragen. Die "Geheimnisse Gottes" wurden 1997 veröffentlicht.

Der Begriff "Medium" wurde von mir gebraucht, um die Wiedergabe abkürzen zu können, er steht nicht im Text, kommt dem Sachverhalt aber nahe. Ich empfinde es als auffällig und kurios, dass die Mineralien mit 'dem' Erdbeben und mit Hochwasser in Hamburg verknüpft werden - ob das nun ein Medium macht oder die Phantasie von Schindele ist mir nachrangig.

Wenn 'Prottes' gemeint ist (Danke!), das im übrigen auch ca. 100 km von Schindele (Gansbach) entfernt ist, dann bleibt meine Ausgangsfrage erhalten: in welcher Beziehung der 'rote' Strich von Schindele zum 'gelben' Strich von Irlmaier steht. Lässt sich aber nicht mit drei Worten beschreiben.

Um es klar zu sagen: ich glaube, dass den Aussagen Irlmaiers über den 'Strich' Schauungen zugrunde liegen. Davon bringt mich auch die gesamte kritische Vernunft dieses Forums nicht ab. Schauungen müssen aber nicht eintreten. Das weiß ich auch.

In unserem Leben ist mehr 'hypothetisch', als wir gemeinhin annehmen. Wir gehen davon aus (begründete Erfahrung), dass nächstes Jahr die Sonne wieder scheinen wird. Ist aber nicht wirklich sicher. Es könnte sein, dass sich in der 'Nördlichen Krone' dieses Jahr eine Nova zeigt. Aber selbst die NASA, die darauf aufmerksam gemacht hat, ist sich dazu nicht sicher. Kann ausbleiben. Oder später kommen.

https://blogs.nasa.gov/Watch_the_Skies/2024/02/27/view-nova-explosion-new-star-in-northern-crown/

Man weiß es immer erst hinterher. Wenn man dann noch da und nicht dement ist.

MfG, Weiner

*) die Veröffentlichungsgeschichte von Irlmaiers Strich findet sich hier zusammengestellt:

http://www.alois-irlmaier.de/Gelber%20Strich.pdf (plus Gedanken und Interpretationen)

Militärtechnisch gesehen ist der Begriff "Strich" nicht passend. Denn es müssen im betreffenden Bereich nur die Verbindungswege und Siedlungen unterbrochen werden. Es handelt sich um kleine Striche und Flecken, die zusammengenommen auf einem Strich in der Landschaft liegen. Wer will, kann einiges im Netz finden. In der deutschen Fachsprache läuft es unter "Einsatz sesshaft". Es werden immer noch ähnliche Substanzen wie früher verwendet (GELB, GRÜN). Gefühlt würde ich sagen, dass auch (und das wäre neu) Radioaktivität mit im Spiel ist.

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