Hallo, Elfe!
Ich hatte früher einen sehr humorvollen Onkel (leider verstorben), und eine seiner Lieblingsfragen an unschuldige kleine Kinder war immer: was isch a Loch? Die Antwort, die er dann erwartete, war: nix, ond ebbäs dromrom (auf Standarddeutsch: nichts, und etwas drum herum), wobei er nach dem "nichts" immer eine winzige theatralische Pause einlegte.
Im Rahmen dessen, was ich BB gegenüber als "Resonanz des Sehers zum Gesehenen" bezeichnete, müßtest Du eine spezifische Resonanz zu Erdlöchern haben. Dein neulicher Traum (mit Wasser) bezogen auf das aktuelle Loch in Schmalkalden ist ein bemerkenswerter "Treffer" - die beiden gehören für mich ganz eindeutig zusammen, von den Bildmotiven her und von der zeitlichen Nähe.
Schwieriger ist das große Loch im Inntaldreieck. Hier würde ich nicht so sehr darauf drängen, dass der Traum eine physikalische Realität beschreibt. Das mag ein bißchen mitschwingen (ein Röntgenblick in den wahren geologischen Untergrund, ein Blick in ferne erdgeschichtliche Vergangenheiten o.ä.). Die Hauptinformation ist für mich eher symbolisch: Gefahrenzone!!!! Einen Bogen um dieses Gebiet machen!! Rosenheim ist noch sicher, aber nicht weiter in diese Richtung! Sonst gerätst Du in ein braunes, undefinierbares Loch. Wann nun diese "Warnung" aktuell sein wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Du wirst es aber, wenn's so weit ist, ganz sicher mitbekommen ...
Aus Qualität, Inhalt und Art derartiger "Gesichte" bei Dir weißt Du ja selbst, ob diese eine Art Warnung oder Beruhigung oder Handlungsaufforderung etc. sein sollen. Mir ist immer das Gefühl wichtig, das in dem Augenblick entsteht, wenn das "Gesicht" auftaucht. Für mich persönlich wäre eine solche "Empfindung" (entweder innerhalb des "Gesichtes" oder aus Anlass desselben) die viel wichtigere Information als der genaue Inhalt des "Gesichtes" und seine Deutung. Denn das Begeleitgefühl zeigt vielleicht, warum und zu welchem Zweck man das "Gesicht" überhaupt "zugeschickt" bekommt.
Es sollte nicht vergessen werden, dass Irlmaier von einem Loch spricht, das vor dem Krieg sich (in Franken?) auftun wird. Er spricht auch von Bodenschätzen, die dadurch sichtbar werden (die man aber zunächst noch nicht ausbeuten kann). Eine ähnliche Prophezeigung gab's schon von Paracelsus (ein Schatz wird gefunden ...). Aus dem Lindenlied haben wir "der Erde Riss", und in den Feldpostbriefen taucht ja auch ein Naturphänomen auf, das nach dem Krieg die Touristen anzieht - vielleicht ein Krater? Insofern könnte durchaus auch eine Real-Information präkognitiv in Deinem Traum gewesen sein.
Zurück zur Resonanz: hast Du irgendeinen Bezug zu Erdlöchern? Besondere Erlebnisse? Baugrube nebenan, die Dich als Kind geängstigt hätte? Mal jemand in eine Grube gefallen? Irgendeine Geschichte mal gelesen oder etwas in diese Richtung schon erlebt? Höhenangst? Flaues Gefühl im Magen, wenn ...
Wollte nur ein paar Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Und mal wieder grüßen! Herzlich, Gerhard