Hallo, Elfe!
Hallo Gerhard!
Vielen Dank für Deine Anregungen!
Ich hatte früher einen sehr humorvollen Onkel (leider verstorben), und
eine seiner Lieblingsfragen an unschuldige kleine Kinder war immer: was
isch a Loch? Die Antwort, die er dann erwartete, war: nix, ond ebbäs
dromrom (auf Standarddeutsch: nichts, und etwas drum herum), wobei er nach
dem "nichts" immer eine winzige theatralische Pause einlegte.
Im Rahmen dessen, was ich BB gegenüber als "Resonanz des Sehers zum
Gesehenen" bezeichnete, müßtest Du eine spezifische Resonanz zu Erdlöchern
haben. Dein neulicher Traum (mit Wasser) bezogen auf das aktuelle Loch in
Schmalkalden ist ein bemerkenswerter "Treffer" - die beiden gehören für
mich ganz eindeutig zusammen, von den Bildmotiven her und von der
zeitlichen Nähe.
Einen besonderen Bezug zu Erdlöchern finde ich bei mir nicht, kann aber möglicherweise eine ähnliche Erklärung bieten:
Ich habe das Gebiet südlich von Rosenheim zwei mal täglich auf der A8 passiert!
Für den zweiten Traum, der nun einige Parallelen zu Schmalkalden aufweist, habe ich eigentlich nur die Erklärung, dass mich der Traum vom großen Erdloch südlich von Rosenheim sehr beschäftigt.
Schwieriger ist das große Loch im Inntaldreieck. Hier würde ich nicht so
sehr darauf drängen, dass der Traum eine physikalische Realität
beschreibt. Das mag ein bißchen mitschwingen (ein Röntgenblick in den
wahren geologischen Untergrund, ein Blick in ferne erdgeschichtliche
Vergangenheiten o.ä.). Die Hauptinformation ist für mich eher symbolisch:
Gefahrenzone!!!! Einen Bogen um dieses Gebiet machen!! Rosenheim ist noch
sicher, aber nicht weiter in diese Richtung! Sonst gerätst Du in ein
braunes, undefinierbares Loch. Wann nun diese "Warnung" aktuell sein wird,
lässt sich heute noch nicht sagen. Du wirst es aber, wenn's so weit ist,
ganz sicher mitbekommen ...
Ich habe diesen Traum noch nie als symbolischen Traum gedeutet! Auch nicht im Sinne von "Gefahrenzone". Das geträumte Erdloch südlich von Rosenheim war für mich immer ein reales Erdloch!
Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht daneben liegen kann und Du recht hast.
Aus Qualität, Inhalt und Art derartiger "Gesichte" bei Dir weißt Du ja
selbst, ob diese eine Art Warnung oder Beruhigung oder
Handlungsaufforderung etc. sein sollen. Mir ist immer das Gefühl wichtig,
das in dem Augenblick entsteht, wenn das "Gesicht" auftaucht. Für mich
persönlich wäre eine solche "Empfindung" (entweder innerhalb des
"Gesichtes" oder aus Anlass desselben) die viel wichtigere Information als
der genaue Inhalt des "Gesichtes" und seine Deutung. Denn das
Begeleitgefühl zeigt vielleicht, warum und zu welchem Zweck man das
"Gesicht" überhaupt "zugeschickt" bekommt.
Als ich 1998 von dem Erdloch träumte war das Begleitgefühl staunende Ungläubigkeit. Unvorstellbar, dass so etwas passieren könnte.
Heute frage ich mich: Und was wenn doch?
Es sollte nicht vergessen werden, dass Irlmaier von einem Loch spricht,
das vor dem Krieg sich (in Franken?) auftun wird. Er spricht auch von
Bodenschätzen, die dadurch sichtbar werden (die man aber zunächst noch
nicht ausbeuten kann). Eine ähnliche Prophezeigung gab's schon von
Paracelsus (ein Schatz wird gefunden ...). Aus dem Lindenlied haben wir
"der Erde Riss", und in den Feldpostbriefen taucht ja auch ein
Naturphänomen auf, das nach dem Krieg die Touristen anzieht - vielleicht
ein Krater? Insofern könnte durchaus auch eine Real-Information
präkognitiv in Deinem Traum gewesen sein.
Zurück zur Resonanz: hast Du irgendeinen Bezug zu Erdlöchern? Besondere
Erlebnisse? Baugrube nebenan, die Dich als Kind geängstigt hätte? Mal
jemand in eine Grube gefallen? Irgendeine Geschichte mal gelesen oder
etwas in diese Richtung schon erlebt? Höhenangst? Flaues Gefühl im Magen,
wenn ...
Wollte nur ein paar Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Und mal
wieder grüßen! Herzlich, Gerhard
Danke! Viele Grüße auch von mir! Elfe