Danke, RichardS!
Die diffuse Vermutung, präcognitive Elemente seien
in beiden Fällen durchaus vorhanden, scheint nicht abwegig.
Erinnert sei an den Roman "Titan" Robertsons, der 1898
den Untergang der Titanic 14 Jahre darauf, fast seherisch
vorwegnahm:
=>
"Schriftsteller sagt den Untergang der ,,Titanic" voraus
Im Jahre 1898 fährt ein schwimmender Palast in Southampton
zu seiner Jungfernreise aus.
Es ist das größte, großartigste Passagierschiff,
das Menschen je gebaut haben. Die Fahrgäste,
alles wohlhabende Leute, genießen auf der Fahrt nach Amerika den Luxus,
den es zu bieten hat.
Aber das Schiff kommt nie am Ziel an:
Sein Rumpf wird von einem Eisberg aufgerissen;
es sinkt, und viele Menschen finden den Tod.
Dieses Passagierschiff gibt es nur in einem Roman;
es entstammt der Phantasie eines Schriftstellers
namens Morgan Robertson.
Dieser gab seinem erfundenen Schiff den Namen "Titan",
und der Titel seines Buches lautet ,,Futility" (Nichtigkeit).
Der Roman wie auch die Nichtigkeit menschlichen Planens und Handelns
wurden entsetzliche Wirklichkeit.
14 Jahre später, am 10. April 1912, lief tatsächlich ein Luxusschiff
von Southampton zu seiner Jungfernfahrt aus.
Die meisten Passagiere gehörten wohlhabenden Kreisen an.
In der Nacht zum 15. April rammte das Schiff einen Eisberg
und sank; und wie in Robertsons Roman fanden viele Menschen den Tod,
denn es gab nicht genug Rettungsboote.
Die Zahl der Opfer betrug 1517.
Das Schiff war der englische Schnelldampfer "Titanic".
..... Nicht nur die Ähnlichkeit der Namen machte die "Titan"
in Robertsons Roman fast zu einem Schwesterschiff der "Titanic";
beide hatten auch ungefähr die gleiche Größe,
erreichten die gleiche Geschwindigkeit und konnten gleichermaßen
etwa 3000 Passagiere befördern.
Beide galten als unsinkbar;
und beide sanken etwa an derselben Stelle im Nordatlantik.
Aber damit nicht genug der seltsamen Zufälle.
Der berühmte Londoner Verleger und Publizist William T. Stead
veröffentlichte 1892 eine Serie von Kurzgeschichten.
Darunter war eine, die sich später als unheimliche Voraussage
des Titanic-Unglücks herausstellte. Stead war Spiritist -
und gehörte zu denen, die beim Untergang der "Titanic" ums Leben kamen.
Warnende Erinnerung - Stead hatte sich durch seine eigene Geschichte,
deren vorausschauender Charakter ihm vielleicht selbst nicht bewußt war,
nicht davon abhalten lassen, an der Fahrt der ,,Titanic" teilzunehmen."
Gruss,
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."