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Allegorie der Guten Endzeit (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Montag, 11.04.2011, 22:22 (vor 5678 Tagen) @ Zwilling (2781 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 11.04.2011, 22:48

Hallo, Zwilling!

Bei dieser Geschichte von Gog&Magog, die sich vor einigen tausend Jahren
Hesekiel ausgedacht hat, handelt es sich um eine allegorisch-religiöse
Parabel
=> "Ende gut - alles gut".

Und das war es auch schon.
Es handelt sich dabei um eine religiöse (!) "Wahrheit".
Wie "Jonas und der Wal."
Wie "Hiobs Leiden."
Wie "Moses auf dem Berge Sinai."
Wie "Kain und Abel."
Wie "Eva und die Schlange."
Wie "Weltweit von jeder Sorte Tier ein Pärchen in der Arche."

Auf eben derselben Schiene läuft die schöne Idee,
einst erschiene den Juden ihr Messias.

Sachaja dazu:
"Der Herr (= der Messias) wird König sein über die ganze Erde;
an jenem Tage wird der Herr einzig sein und sein Name einzig."

Nun, daran mag man glauben.
Oder auch nicht.

Die Christen sind hingegen der Meinung, viel passender sei es doch,
ihr Jesus komme stattdessen einst auf einer Wolke dahergesegelt (Offb. Kap. 19)
und er (!) sei es, der dann mit den Christen (!) als König weltlicher Herr über die ganze Erde sei.
Und er sei dann der Herr und sein (!) Name einzig.

Nun, daran mag man glauben.
Oder auch nicht.

Jedenfalls gibt es darüber keine Schauungen.
Es handelt sich dabei nämlich um eine reine Glaubensfrage,
ob nun der jüdische Messias einst die Welt regiert.
Oder der christliche.
Oder beide.
Oder keiner.

Auf alle Fälle ist derlei
(=> Glaube an Gog&Magog, die Linsen Esaus, Moses im Binsenkörbchen etc.etc.)
eher nicht Forumsthema.....

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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