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Weil wir gerade bei Monaten sind (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.04.2011, 13:03 (vor 5677 Tagen) @ Taurec (3833 Aufrufe)

Hallo!

Interessant ist auch diese Prophezeiung, die 1849 Theodor Beykirch gedruckt wurde und angeblich von 1622 stammt:

„Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch nicht
die Zeit.
Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht die
Zeit.
Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind
Abschied nehmen müssen.
Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören.
Der September und Oktober wird ein großes Blutvergießen mit sich bringen.
Im November wird man Wunderdinge sehen. Um diese Zeit ist das Kind 28
Jahre alt, dessen Säugamme von Morgen sein wird. Dieser wird große Dinge
verrichten.“

=>
Im Mai und Juni bahnt sich der Krieg schon an. Z. B. könnten dann Staaten in Osteuropa besetzt werden oder der Krieg im nahen Osten ausbrechen.

Juli: Vielleicht Einmarsch in Skandinavien, Konflikt am Balkan und Mobilmachung, dann Friedenskonferenz.
Jasper: "Die Soldaten werden die Grenzen beziehen, bald darauf beruhigt wieder heimkehren. Kaum aber sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre."

Der eigentliche Kriegsausbruch dann im August (=> Weltkrieg).

September und Oktober: Front am Rhein, Endschlacht, Finsternis

Was sind die Wunderdinge im November? Kaiserkrönung?
Der große Monarch ist dann 28 Jahre alt. Säugamme von Morgen bedeutet, daß er im Osten aufgewachsen sein soll. Das entspricht dem alten Motiv des Retters aus dem Osten (siehe z. B. Lindelied: "Ja von Osten kommt der starke Held").

Am Ende läßt sich noch ein weiterer, einzelner Satz von Kappelmann zitieren:
„Der Friede wird Weihnachten von allen Kanzeln verkündet werden.“

Ergänzend Irlmaier:
"Ich sehe eine Zahl vor mir, das ist ein Dreier. Ich weiß aber nicht, sind es drei Tage oder drei Wochen oder Monate, ich kann es nicht sagen. Unsere jungen Leute müssen noch einrücken, Freiwillige werden noch in die Kämpfe verwickelt, die andern müssen fort zur Besatzung und werden drei Sommer dort bleiben, bis sie wieder heimkommen. Dann ist Frieden und ich sehe die Weihnachtsbäume brennen."

Noch immer ein Rätsel ist, was Irlmaier mit der Besatzung meinte.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Gesamter Strang: