Hallo!
Dieses sich wiederholende Iran-/Korea-Säbelrasseln in den Medien erinnert mich an die fingierten Kriege an der Peripherie der Großmächte aus Orwells 1984.
Eine subtile Bedrohungslage gehört zum System und unterstützt das Arrangement der Schafe mit den herrschenden Mächten, indem man das Bild einer noch nicht vollständig befreiten Welt projiziert. Daher hält man sich Raubtiere ohne Zähne als Pseudo-Feinde, die man immer wieder Knurren läßt, ohne daß jemals eine wirkliche Eskalation stattfände. Die aufgebauten Bösewichter schöpfen aus der Konfrontation Stabilität für ihr eigenes Dasein.
Es ist gewissermaßen das außenpolitische Gegenstück des inneren "Kampfes gegen Rechts" der Republiken (mit den Vorzeige-Extremisten der NSU u. a.), der eine tatsächlich völlig irreale Nazigefahr vorspiegelt, die aus nützlichen Idioten und Agenten des Verfassungsschutzes besteht, welche sich scheinbar gegen das System erheben.
Das geht nun schon seit vielen Jahren so und wird auch noch einige Zeit dauern, bis der Kollaps an einer ganz anderen Stelle beginnt.
Wahrscheinlich wird es niemals zu einem Korea- oder Irankrieg kommen.
Leider lassen sich auch viele aus der "Prophezeiungsszene" von diesem Spiel verwirren und so hört man regelmäßig: "Jetzt geht's aber loos!"
Ich vermute, daß Bandhu (die ich mit dem vorangegangenen Satz nicht angesprochen haben will) keine wirkliche Eskalation vorausgesehen, sondern wie ein Seismograph die emotionale Wallung großer Menschenmassen empfangen hat.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“