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HJH sah überhaupt kein Ereignis (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Montag, 29.07.2013, 16:53 (vor 4839 Tagen) @ Centao (2189 Aufrufe)

Hallo!

Gemeint ist HJHs Traum von 2009:

"Buch - grün-weißer Deckel hebe ich auf. Ich schätze es auf gute 200 Jahre. Es ist von einem deutschen Dichter/Denker/Philosophen. (Konnte den deutschen Verfasser plus Titel im Traum erkennen-nach Aufwachen nicht mehr abrufbar). Rechts von mir steht nun plötzlich wie aus dem Nichts ein "Stöberer" (nicht aus unserer Gruppe). Der will mir das Buch entreißen. Er hat keinen Erfolg. Nun wird es heikel!

Schlage das Buch auf. Im linken inneren Einband sind in altdeutscher Schrift per Hand und in Bleistift Zahlen notiert. Mein Augenmerk richtet sich weit nach unten auf der Zahlenliste. Dort steht die Zahl-das Jahr 2011. Und ein Hinweis: verfällt. Schaue kurz weg und dann wieder auf die ursprüngliche Zahl. Aus 2011 wird sichtbar vor meinen Augen die Zahl/Jahr 2042 bis sie sich erneut in 2011 verwandelt.

[...]

Selbstverständlich ist die Symbolik des mir gewollten Auffindens des Buches (grünlich-weiß der Deckel) in Anbetracht des Urhebers/Autors eines 100 Prozent deutschen Dichters/Denkers/Philosophen und die eindeutige Jahreszahl 2011 mit "Verfallsdatum" Hinweis und Verbindung genug was es damit auf sich hat. Wer hier noch spekuliert wird ignoriert! Allerdings gibt die Verwandlung hin zu 2042 Rätsel auf, ebenso die Betonung der 5. Ich schätzte das Buch auf an die 200 Jahre. Ein Nietzsche mit "Untergang des Abendlandes" scheidet aus weil erst später. Um 1800 herum mag es bestimmt große Dichter und Denker gegeben haben, die sich Gedanken um Deutschland (und seine Zukunft) machten. Völlig unwichtig wer genau der Verfasser war! Die Botschaft/Verbindung ist unübersehbar auf Deutschland bezogen!"

Daraus läßt sich aber nichts konkretes machen.

Der Traum enthält keine Voraussage eines bestimmten Ereignisses. Daher kann auch nicht gefolgert werden, irgend etwas sei nicht eingetroffen, bzw. die Zeitenlauf hätte sich verändert.

Daß Deutschland sich im Verfall befindet, ist heute genauso wahr, wie es 2011 wahr war oder 1990 oder 1949 oder 1919.

2011 ist eigentlich nichts passiert, das aus diesem Prozeß des Verfalls sonderlich herausgeragt hätte:
- Wehrpflicht ausgesetzt => Fortdauernde Zersetzung der Wehrkraft
- Affären um Guttenberg und Wulff als Beispiele der Dekadenz (spät-)demokratischer Politiker
- Zensus mit dem Ergebnis, daß 1,5 Millionen Menschen weniger in Deutschland leben als angenommen, zudem rund 19 % der Bevölkerung mit "Migrationshintergrund".
- Ausstieg aus der Atomkraft (an sich gar nicht mal schlecht) als aktionistische Reaktion auf das Fukushima Desaster.
- ...

Daraus schließe ich, daß die von HJH gesehenen Jahreszahlen entweder belanglos waren oder sich die Bedeutung dieses Jahres erst aus der geschichtlichen Distanz zeigen wird (halte ich für weniger wahrscheinlich).

Überhaupt sind Jahreszahlen, bzw. Zeitangaben in Schauungen bis auf wenige Ausnahmen (Rills Feldpostbriefe!) nicht verläßlich.
Kurz gesagt: In dem materie- und zeitlosen Bereich, der in Schauungen vermutlich "angezapft" wird, ist logischerweise eine Zeitbestimmung kaum oder gar nicht möglich.
Es ist - im übertragenen Sinne - ähnlich vergeblich, wie im leeren, schwerelosen Raum "oben" und "unten" verbindlich festschreiben zu wollen. Zwar läßt sich sehen, was vorhanden ist, jedoch ist ohne eine Art fixen "archimedischen Punktes", von dem aus alles vermessen werden kann, eine absolute Lagebestimmung unmöglich. Allenfalls die relative Lage zweier "Dinge" läßt sich vornehmen, weil das eine für das andere als Referenzpunkt dienen kann. Das übertrage man von räumlichen Lagen in zeitliche Lagen, die in Schauungen wahrgenommen werden: absolute Datierung (bis auf Glücksfälle) unmöglich, relative zeitliche Beziehung zweier Ereignisse (begrenzt) möglich, z. B. "der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern" (Rill) oder das Ende des Kommunismus in Rußland nach 73 Jahren (Nostradamus).

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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