Hallo, Joe,
Welchen Wert haben dann die Informationen von der anderen Seite wenn die subjektive Rolle des Antwortenden so gross ist?
ich komme auf den Beitragsfaden zurück, in dem es um die Besessenheit der Anneliese Michel ging.
Dort konnte man anhand der Aussagen einen ehemaligen, übelwollenden Geistlichen "enttarnen".
Der lebte offenbar auch posthum in seiner Wahnwelt, und spielte ein mieses Spiel.
Würde ein solcher sich *offenbaren*, wären die Ergebnisse, trotzdem es sich um einen Jenseitigen handeln muss, ja verheerend. Natürlich kommt es darauf an, mit wem man da in Kontakt steht.
Es gibt für mich keinen Grund anzunehmen, dass die jenseitige Welt von besseren, edleren Typen bevölkert ist, als die materielle um uns herum.
Hat man irgendjemanden am Draht, kann das ein Analphabet sein, oder ein Hochschulprofessor. Ein Schläger oder ein Schöngeist. Ein Genie oder ein Narr. Niemand garantiert, dass üble Kerle unschädlich weggesperrt sind.
Man nimmt beim Übergang auch seine bisherigen Überzeugungen mit. Vielleicht revidiert man einige Ansichten während der Lebensrückschau, aber die Grundausrichtung bleibt wohl die alte.
Wem man im Leben nicht getraut hätte, dessen Rat soll man auch posthum nicht befolgen...so in etwa.
Jenseitig sein heisst NICHT, heilig zu sein.
beste Grüsse vom Baldur