der prophetische Elsässer im Kloster Sigolsheim (Schauungen & Prophezeiungen)

randomizer, Donnerstag, 15.05.2014, 23:49 (vor 4549 Tagen) (3027 Aufrufe)
bearbeitet von randomizer, Freitag, 16.05.2014, 00:10

Hallo!

Sagitta irrte neulich mit seinem Hinweis auf die Immobilie bei Colmar. Das Treffen zwischen Rill(s Kompanie) und dem prophetischen Elsässer ereignete sich mutmaßlich in folgendem Kloster direkt oberhalb der Ortschaft Sigolsheim:

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"[Andreas Rill] rückte gleich zu Beginn des Weltkrieges 1914 ein und wurde westlich von Straßburg in der Offensive gegen Frankreich eingesetzt. Eines Tages - in der zweiten Augusthälfte - wurde abends zehn Uhr ein französischer Zivilist von der Gruppe, bei der [Rill] war, in einem Garten gefangen genommen und in [Rills] Quartier, ein französisches Haus, gebracht. Da es zu spät war, den Gefangenen abzuliefern, ordnete der Leutnant, der mit fünf Mann und einem Unteroffizier das Zimmer teilte, an, daß der Gefangene über Nacht in diesem Raum bleibe. Der Gefangene begann nun vom Verhör weg über die Lage zu sprechen und zu prophezeien. Zunächst war das ein Gespräch mit dem Leutnant, bald war der ganze Kreis daran beteiligt."
=Renner, P. Frumentius: 'Der prophetische Franzose'. in: Missionsblätter von Sankt Ottilien, Jg. 48, Heft 9/10 (1953), Seite 152

Obwohl Renner mit keiner Silbe ein Kloster erwähnt, könnte der Garten aus Renners Hintergrundgeschichte durchaus zu dem Sigolsheimer Kloster passen, das seinerzeit gleich mehrere Gärten pflegte. Das Kloster als Treffpunkt ist uns nur dank Bender bekannt, der diese Einzelheit von Siegmund Rill erzählt bekam:

"Da hat er erzählt, er war in oder bei Colmar, da waren sie eine Nacht einquartiert in einem Kloster, und da war ein alter Mann, mit dem haben sie sich abends unterhalten. [...] Er habe dann 'von dem Franzosen' erzählt, der seinerzeit gesagt hätte, er sei mehrfacher Millionär gewesen, habe alles verschenkt und sei dann ins Kloster gegangen. [...] Ende 1917 seien die Leute, die von der Einheit noch übrig waren, wieder in die Nähe von Colmar gekommen. Sein Vater habe sich nach dem Kloster erkundigt und erfahren, daß er es in einem Fußmarsch von zwei Stunden erreichen könne. Er sei hingelaufen, der Pförtner habe ihm gesagt, der Mann lebe nicht mehr und hinzugefügt: "Aber was ihnen der Mann erzählt hat, das ist Wahrheit."

Viele Grüße
randomizer


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