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Die Mayas kannten das Erdmagnetfeld und seine natürlichen (!) Schwankungen (eingeschickt, korrigierte Version) (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Montag, 12.01.2009, 12:34 (vor 6225 Tagen) @ Eyspfeil (4087 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Montag, 12.01.2009, 17:41

Hallo!

Die Antwort des Themeneröffners:

Die Mayas, so meine These, waren gute Kenner des Erdmagnetfeldes (des Nervensystems der Erde sozusagen) und seiner Schwankungen. Das kann man annehmen z.B. aufgrund der sehr hohen magnetischen Strahlung an wissenschaftlichen Maya-Stätten, etwa am Kalender-Entstehungsort Edzná.

Vermutlich konnten die Mayas mit ihrem schamanistischen Einfühlungsvermögen und exakten Beobachtungen der Naturvorgänge die Zeiten natürlicher seismischer Störungen des Erdmantels genauer bestimmen - und eventuell ihren Kalender danach ausrichten (?).
Dies als Folgerung zu obiger Annahme. Falls neben der Annahme auch diese Folgerung zuträfe, hätte der Mayakalender (u.a.) dadurch eine Aussagekraft auch für unsere Gegenwart und wäre gerade nicht als Mythologie anzusehen.

Auch würden ins Auge springende häufigere Naturerscheinungen wie Eruptionen auf der Sonne - und ihre Auswirkungen auf das Magnetfeld der Erde! - wiederum zu den Mayas und ihrer ausgereiften Beobachtungs- und Kombinationsfähigkeit passen. (Soll im Jahr 2012
nicht die Sonnenaktivität wieder mal ein Maximum erreichen?).

Eine hoch respektable Kulturleistung der Maya dürfte also vor allem darin liegen, ganz ohne die technischen Geräte, die wir heutzutage für Strahlenmessungen benötigen - Hochfrequenzdetektor, Oszillograph, UKW-Empfänger mit Feldstärkeanzeige, Protonenresonanz-Magnetometer, Ohmmeter, Geigerzähler, Elektrofiltrationsapparat, Szintillationszähler, Infrarot-Spektrometer und andere raffinierte Erfindungen mehr –, sondern allein durch hohe Sensibilität gegenüber Naturereignissen und deren elektrische Feldstärken Erkenntnisse über den Planeten und seine Aktivität gewonnen zu haben. Das menschliche Wesen als bereits perfektes Meßgerät... Auch wenn die Physiker da verständlicherweise den Kopf schütteln, weil sie nach ihrem wissenschaftlichen Selbstverständnis derart subjektive „Meßmethoden“ nicht anerkennen können.

Die Zeitalter, von denen die Mayas ausgingen, dürften wohl eher als Beschreibung des Entwicklungsweges der menschlichen Seele zu verstehen sein - statt historisch. Zumal das Auftreten der ersten mexikanischen Zivilisationen mittels der Radiokarbonmethode bereits auf die Jahre um 2000 vor unserer Zeitrechnung zu datieren sind, wie die Geobiologin Blanche Merz in ihrem Buch schreibt („Orte der Kraft“).

Blanche Merz nahm die Maya-Stätten als erfahrene Geobiologin und als feinfühlige Frau in Augenschein und deutet die Symbole als Ausdruck archaischer Erfahrungen. Dasselbe dürfte wohl auch auf die Zeitalter-Legende zutreffen (die Mayas sahen diese „Zeitalter“ als Perioden, innerhalb derer bestimmte Naturereignisse vorherrschten, z.B. Stürme oder Vulkanausbrüche oder Überflutungen). Durchaus möglich erscheint, daß einmal erlittene - vielfältige - Auswirkungen eines einzigen Impaktes (oder auch verheerenden Erdbebens mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen) mit zu dieser Zeitalter-Legende führten, und damit auch zu der Sichtweise, jedes „Zeitalter“ werde durch eine während des Tages hereinbrechende Nacht (einen Ascheregen) zerstört.

Wobei diese Legende hauptsächlich kulturanthropologisch zu betrachten ist, wie Blanche Merz erläutert hat: „Für den amerikanischen Indianer bedeutet die Zahl vier ein Organisationsprinzip. Das menschliche Leben gliedert sich in vier Abschnitte: die Kindheit, die Jugendzeit, die Reife und das Alter. Dem entsprechen in der Mayatradition die vier Zeitalter oder die vier erwähnten Sonnen.“ Sie verweist auf die „vier menschlichen Sphären“, die sie von einem Schamanen in Mexiko mitgeteilt bekommen habe: „physisch, energetisch/ätherisch, biodynamisch und mental“.

Mein persönliches „Maya-Fazit“: Sofern deren Kalendersystem auch auf unsere Gegenwart noch zutrifft, und wer weiß das schon?, und dessen Zeitphase tatsächlich um das Jahr 2011/2012 unserer Zeitrechnung in eine ganz neue übergehen würde und sofern sich die Mayas wirklich mit dem Erdmagnetfeld und seinen Rhythmen besonders auskannten, so wären Veränderungen im Magnetfeld der Erde denkbar.
Änderungen, die schon vor Jahren begonnen haben müssten, mit gewissen Auswirkungen auf die menschliche Psyche und mit einer Zunahme an Naturereignissen, die vom Erdmagnetfeld mit abhängen – wie Stürme oder Erdbeben.


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