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Auch bei Johansson? (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Sonntag, 05.10.2014, 00:57 (vor 4407 Tagen) @ Taurec (2715 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 05.10.2014, 01:03

Hallo!

Bis vor ein paar Jahren gingen wir nicht davon aus, daß es im Vorlauf bereits zu Flutwellen kommen könnte. Nunmehr stellt sich aber die Frage, welche der Flutschauungen nun eigentlich zu welcher Flut gehören.

Auch die folgende Szene bei Anton Johansson könnte sich auf das Ereignis im Vorlauf beziehen. Allein, daß er besonders auf den Verlust an Waren in Hamburg hinweist, deutet darauf hin. Wenn später die Häfen "weg" sind, gibt es dort auch keine Warenlager mehr.

"Über allen Nordseestaaten lag Dämmerung. Kein Stern war zu sehen und vom Meer her wehte ein starker Wind. In den norwegischen Gebirgen war noch kein Schnee gefallen. Im Geiste wurde ich in die Nähe von Drontheim geführt. Ich stand am Strand und schaute über das Meer. Plötzlich begann der Boden zu erbeben. Die Häuser der Stadt zitterten wie Espenlaub, und einige hohe Holzbauten an der Küste stürzten zusammen. Gleich darauf erscholl vom Meer her ein furchtbares Getöse, und eine gewaltige Sturzwelle näherte sich mit rasender Geschwindigkeit der Küste und zerschellte an den Felswänden. In den flachen Gebieten rollte die Flut weit ins Land hinein, überschwemmte große Teile von Drontheim und richtete erheblichen Schaden an. Groß Speicher und Lagerhäuser barsten auseinander und wurden ins Meer gespült. Die Überschwemmung erstreckte sich über die ganze norwegische Küste, von Südnorwegen bis hinauf in die Gegend von Bodö. Ich vernahm die Namen mehrerer dort liegender Städte. Weiter wurde ich im Geiste zu den großen Städten an der englischen Ostküste geführt, wo die Naturgewalten den allergrößten Schaden anrichteten. Die ganze englische Ostküste stand bis weit ins Land hinein unter Wasser. Besonders gelitten hatte die Stadt Hull und ihre nähere Umgebung. Schottland mußte einem besonders heftigen Anprall ausgesetzt gewesen sein, denn es schien, als seien große Teile des Landes ins Meer abgesunken. Dann gewahrte ich London. Hier schien die Katastrophe ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Hafen und Kaianlagen waren völlig zerstört, unzählige Häuser eingestürzt, das Wasser von schwimmenden Wrackteilen bedeckt. Im Hafen waren viele Schiffe gesunken, andere waren sogar weit aufs Land zwischen die Häuser geschleudert worden. Auf dem Meer sanken die Schiffe, und zahllose Matrosen ertranken. Riesige Mengen toter Fische, vor allem Heringe, trieben auf der Wasseroberfläche. Danach zwängten sich die Sturzwellen durch den Kanal und zerstörten dort auf beiden Seiten Häfen und Städte. Besonders schwer betroffen wurde Rouen, aber auch andere Städte der französischen Nordküste litten stark. Der Namen dieser Städte entsinne ich mich nicht mehr. Auch große Teile Hollands, Belgiens und der deutschen Nordseeküste wurden schrecklich heimgesucht. Zu den Städten, die besonders große Schäden aufwiesen, gehörten Antwerpen und Hamburg. Letztere bekam ich zu sehen, und mir schien, sie habe nach London am schwersten gelitten. Es wurde mir auch gesagt, daß dort riesige Warenvorräte verlorengingen. Auch die dänische West- und Nordküste und die dort liegenden Städte und die ganze schwedische Westküste – insbesondere Göteborg, Hälsingborg und Malmö – bekamen ebenfalls die Folgen der Katastrophe zu spüren. Ich habe später in Norwegen Menschen getroffen, die ebenfalls auf übersinnlichem Wege von dieser Erdbebenkatastrophe erfahren hatten."

Ist diese Aussage zutreffend, dann ist die Flutwelle mit einem Erdbeben und Absinken eines Teils der schottischen Küste verbunden.
Einschränkend kommt aber hinzu, daß Johansson und sein Verleger Gustafsson zwar die Schau Johanssons dokumentiert haben, dabei aber äußerst fahrlässig vorgingen, verschiedene Sequenzen vermischten und Lücken mit Spekulationen füllten, so daß man weniger eine uneingeschränkt brauchbare Dokumentation als ein Wunschszenario vor sich hat (ähnlich ja auch bei Irlmaier).

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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