Thesen (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht, Samstag, 10.01.2015, 18:04 (vor 4310 Tagen) @ schwelmi (1979 Aufrufe)

Hallo,
ich glaube nicht, dass sich Zeit, und wohl noch nicht einmal Details aus solchen Schauen ablesen lassen. ( Eigentlich reicht der Kerninput ja auch. Tsunamie an der Küste vor Rio)
Einschub :"Vielen Dank an den Mitleser. Ich würde gern wissen, ob Du in oder bei Rio lebst oder dort Urlaub machtest oder vorhast zu machen. Bemerkenswert finde ich den Szenenwechsel und vor allem Deinen Mut."

An dieser Stelle mal zwei Thesen zur Deutungs,- bzw-. Entstehungsvariation dieser Form der Schauungen. Und wer nun stöhnt. Nein, nein die Mechanismen, wie Schauungen entstehen und was, wie gewertet werden kann, sind noch laaaaange nicht klar.


Variante 1: Das Geschehen der Zukunft bildet sich im Sehenden in DER Form ab, die er , bestimmt durch sein Wirken, beim TATSÄCHLICHEN Eintreten in seiner Lebenszeit, HÄTTE.
Hier mal die Formulierung dazu, die ich dann mal an Detlef schrieb:
„Angenommen durch Wirken und Weben all dessen was da ist, verdichtet sich ein Ereignis. In diesem Fall : die Flut. Abgebildet als Blaupause in irgendwelchen imaginären „Räumen“( DIE ZEIT existiert dort nicht ), tatsächlich aber natürlich noch nicht eingetroffen. Das Wirken und Weben zu diesem Ereignis ist, sag ich jetzt einfach mal so, enorm. Was bedeutet, die Wirkungen, die ein solches Ereignis auch „nur“ in der Blaupause grundsätzlich verändern oder gar auflösen könnten, müssten dementsprechend noch! Stärker sein.
Dann gibt es Menschen , in diesem Falle Du, die gelegentlich Zugang zu diesen imaginären Räumen ( das Wort hier gefällt mir eigentlich nicht, weiß aber kein besseres) bekommen. Die Eindrücke dort sind vermutlich nicht wirklich sinnlich ( visuell ect.) wahrnehmbar, sondern werden von der Person in Begreifbares „übersetzt“, entsprechend ihrer Art. Der Ursprung einer Schau kommt also von außen, aus diesen Räumen, z.B. den von Elfe genannten morphogenetischen Feldern. ( Ich meine, dass in diesen Räumen auch Kontakt zu anderen geistigen Wesenheiten, der ganzen Bandbreite, geschehen kann. Die dann evtl hilfreich oder foppend ect. Agieren. Dennoch liegt die Blaupause des Ereignisses NICHT in denen. Etwas flapsig formuliert, die können vielleicht den Fernseher einschalten und den Kanal einstellen, dass Programm aber übersteigt ihre Einzelkräfte. ) Idealerweise hat der Mensch dann eine Schau der Zukunft ohne Störfrequenzen, die zeitliche Zuordnung dessen kann er aber im Grunde nur nach dem Moment, in dem er die Schau hat, sehen. Er sieht also DAS, was zu diesem Moment durch Wirken und Weben, des allen was da ist, die tatsächliche Zukunft wäre. Also in Deinem Fall, denke ich mir, ist es in Deinem Wesen begründet, dass Du bei rechtzeitigem Wissen über die Flut praktische Maßnahmen triffst, also ein Boot baust. Das vermeintliche Zeitparadox ist also gar keines, sondern eine logische Folge wirkender Grundtendenzen. Die Zeit existiert ja nur hier bei uns im Raum der Offenbarung, des tatsächlich Geschehenden, in den imaginären Räumen ist ein Ereignis festgelegt durch die Wirkungen für den Moment der Schau. Du siehst also z.B. nicht, wie Du rechtzeitig umziehst oder ertrinkst, weil dies durch die Wirkungen Deines Wesen anders erfolgen wird.
Dies wäre eine Erklärung dafür, warum Seher sich selbst in einem Geschehen in eben der Art, wie sie sich sehen, wahrnehmen. Also ein wenn, dann in umgekehrten Sinne. WENN ein Ereignis als Blaupause wahrgenommen zu Lebtagen des Sehers eintritt, DANN würde der Seher wie geschaut erleben. ( Mit der Ausnahme zur Möglichkeit der Wendung als spiritueller Kraftakt im Kleinen, durch Potenzierung der ändernden Wirkkräfte auch im Großen!)
Ob nun das Ereignis, die Flut, tatsächlich zu Deinen Lebtagen eintrifft, wäre nach diesem Erklärungsansatz nicht schlüssig ableitbar. Kann Dir aber eigentlich wurscht sein, denn sollte es doch eintreffen, wärest Du ziemlich gearscht, hättest Du nicht reagiert, Deinem Wesen entsprechend.

Variante 2: Das Geschehen der Zukunft erreicht den Sehenden EIGENTLICH NUR als Kerninput und wird dann IM und DURCH das Wesen des Sehenden durchaus unbewusst weiter“verarbeitet“.

Der Seher hat plötzlichen Zugang oder erhält hmmmm? eine „Informationsblaupause“, evtl z.B. nur das Wichtige als Geschehen; z.B. die Flut ( örtlich gebunden, aber keineswegs zeitlich).
Dies Geschehen wird gar nicht als solches, also vorrangig losgelöst von der Person des Sehenden wahrgenommen, sondern überläuft die Bewustseinsschranke. Dann aus dem Blaupausen -eindruck dessen bildet sich eine Sequenz, Abfolge, DANN unter Einbeziehung der Person und dessen, was sich daraus folgerichtig entwickeln könnte. Erst dann und nur so kann der Sehende solcher Schauen das Ganze erst sinnlich, abgebildet wahrnehmen.
Das hat gar nichts mit Phantasie zu tun, sondern ist ein unbewusst ablaufendes ÜBERSETZUNGSPROGRAMM.
Allerdings ist dann aus den Details solch einer wahrgenommen Sequenz keineswegs abzuleiten:
- der Zeitpunkt des Geschehens, wie z.B. am Alter von gesehenen Personen oder dem eigenen Ichs, und AUCH nicht an Größen von vorher bekannten Bäumen oder so etwas
- der detaillierte Ablauf , der nämlich unterliegt dem Wesen des Schauenden und ist EBEN NICHT bis ins Detail das, was dann tatsächlich passiert
Wesentlich ist der Kerninput und wie ich meine obskurerweise der Ort.

Deutlich grenze ich von solcher Form der Schauungen, die wohl eher in Träumen und in Halbwach oder sonstig leicht diffussen Beweitseinszuständen auftreten, Schauungen in klarem Bewußtsein, ob Wach oder Klartraum ist wurscht, ab.
Und damit sich da nun keiner auf den Schlips getreten fühlt, dass ist keinerlei Wertung in besser oder schlechter, sondern eine Unterscheidung in Art und Form.
Mir scheint, so manche bekannte Sehergröße, hatte wohl dieses und!! jenes.

Freundliche Grüße von Rauhnacht


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