Hallo,
Beim Funkenregen des Waldviertlers sind offenbar die Leute des Dorfes versammelt und schauen gen Himmel. Wenn ich mich richtig erinnere, beginnt auch die Schauung von ITOma mit einer Menschenmenge. Die außerordentlichen Himmelsereignisse werden also weltweit angekündigt. @EinMensch hört bei der Fahrt am See entlang im Radio von einer "meteorologische Singularität" und sucht schnellstens einen Unterschlupf. Detlef hört von der heranbrausenden Flutwelle ebenfalls im TV. Bandhu sieht die Flutwelle von einer Anhöhe aus (auf die sie sich gerettet hat?). Bandhu hat für die Zeit danach eine Schauung, dass im Fernsehen zugegeben wird, die Wissenschaftler hätten das Ausmaß der Welle vorher (!) nicht richtig eingeschätzt.
Das fett markierte ist meines Erachtens überhaupt der einzige Grund, warum eine Vorwarnung herausgegeben würde. Die Folgen werden vorerst unterschätzt. Wenn klar ist, dass in 6 Stunden Deutschland nicht mehr existieren wird, glaube ich kaum, dass es da noch eine Warnung geben wird - sie käme eh zu spät. Daher muss natürlich überhaupt erst einmal genügend Zeit von der Entdeckung bis zur Wirkungsentfaltung zur Verfügung stehen, die adäquate Maßnahmen zuließe...
... Was mich sehr überrascht hat: dass NeuOrest von seinem Funkenflug offenbar überrascht wurde.
Das wiederum überrascht mich gar nicht. Objekte müssen beobachtbar sein, damit vor diesen gewarnt werden kann. Die NASA hat tausende im Visier, die allesamt jedoch größere Brocken sind. Kleinere, wie ca. 1 - 10 km im Durchmesser, sind mit Glück 2 - 3 Tage vorher "sichtbar", mit Pech erst Stunden. Ein Funkenregen lässt eher auf einen kleineren Körper schließen, der erst sehr kurz davor entdeckt wird -> die Bevölkerung ist ahnungslos.
2. Lassen die Ankündigungen, wenn sie also Schauungen mit wirklichem Realitätsbezug (in der Zukunft) sind, Rückschlüsse auf den Zustand der Gesellschaft zu: offenbar funktioniert die technische Welt noch (keine Stromausfälle vorher ...), es deuten sich aber im Hintergrund militärische Spannungen an (siehe oben) oder Engpässe in der Versorgung (Fahrradfahren)?
Das scheint mir ein durchaus stimmiges und mögliches Szenario zu sein. Die Bevölkerung weiß von den politisch/militärischen Plänen nichts, wird jedoch noch per TV sediert. Egal, wie schlecht es um ein Land in der Vergangenheit oder heute bestellt, für Propaganda via Radio/TV war immer genug Strom da.
3. Wie lange vorher werden die Ankündigungen gemacht: die bisherigen Zeugnisse klingen eher nach Stundenbereich? Sehen vielleicht die Schauungen nur die echte Notsituation, weil nur diese emotional die Seele anspricht? Es mag vorher längerfristige Warnungen geben, die aber nicht "geschaut" wurden, weil sie für die Schauungsseele zuuu abstrakt sind.
Siehe oben. Das Innere kriegt das vorher mit - es zählt nur, ob die Person auch fähig ist, diese Warnung zu "hören". Bei manchen ergibt sich das als Fügung -> zum Zeitpunkt der Flutwelle in Norddeutschland ist man "zufällig" beim Spontanbesuch eines Freundes in Bayern... Mit Ankündigungen von mehr als wenigen Tagen würde ich nicht rechnen! Die Meisten trifft es ohne Vorwarnung bzw ohne Zeit, noch etwas zu tun.
4. Hängen das Himmelsereignis und das Flutereignis zusammen? Wie ist der Bezug wiederum zur Dunkelheit? Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Waldviertler in Verbindung mit dem Funkenregen eine unklare Nachschau mit Erschütterungsempfindungen. Bei ihm gibt es zumindest kurzzeitig eine Dunkelheit, bei @EinMensch ist diese langdauernd (mit starken Luftdruckschwankungen).
Der Funkenregen ist meines Wissens nach ein Vorläufer der 3 finsteren Tage, d. h. es schließen sich diese nicht sofort an. Gemeinsamkeit scheint jedoch zu sein, dass dem fatalen Stoss ein/mehrere kleine Vorwarnungen in Form von Mini(fast)impakten vorhergehen, die eher optisch beeindruckend, denn wirklich gefährlich sind.
Solche und weitere Fragen gehen einem halt durch den Kopf, wenn mal wieder ein Asteroid an uns vorbeizischt. Wollte meine Gedanken einfach mitteilen, kann an der Diskussion aus Zeitgründen vermutlich nicht teilnehmen, nur gelegentlich wieder reinschauen.
Es fliegen weit mehr vorbei, als man denkt. Medial ausgeschlachtet wird derjenige, der die Bevölkerung aufgrund der Ohnmacht des Zum-Zuschauen-Verdammt-Seins dazu animiert, Nachrichten zu konsumieren, anstatt über diese nachzudenken...
edit: zufällig fliegt dieser zur Wahl in Griechenland vorbei... beides Ereignisse, deren man zuschauen muss, da nicht beeinflussbar. Und über Griechenland nachdenken... Ts ts, honi soit qui mal y pense...
Liebe Grüße
OT