Hallo!
Das mit dem Klima direkt nachher ist etwas verzwickt.
Davon ausgehend, was die Wissenschaft bislang herausgefunden hat, wird es nach Impakten und schweren Vulkanausbrüchen stets kälter (siehe z. B. Tollmann), nämlich solange die Verschattung durch Staub, Asche, Aerosole so stark ist, daß weniger Sonnenenergie die Erdoberfläche erreicht, als von der Erde ins All abgestrahlt wird.
Laut Schauungen - vor allem dem Waldviertler - wird es aber wärmer.
Ich habe mich aber in meinem Vorbeitrag geirrt: Der Waldviertler sprach auf dem Forumstreffen vom 28.4.2001, von dem ich das Protokoll habe, nicht von einer längeren Dämmerung, sondern daß die Finsternis länger als drei Tage dauere:
"Die lange Finsternis dauert vermutlich mehr als nur drei Tage."
Tatsächlich hat er das Gegenteil gesagt:
"Nach der Finsternis ist wieder normaler Tag, keine Staub- oder Ascheschicht; aber Steinklumpen liegen herum."
Wizard geht indes von einer Dämmerung aus. Im Grunde fehlt dafür eine solide Quellengrundlage.
(Quelle: das Protokoll, das wir uns eigentlich auch mal genauer ansehen sollten. Mich interessiert, was darin nun eigentlich Schau ist und wo der Waldviertler sich einfach was gedacht hat. Immerhin sind neue Sachen dabei, obwohl der Waldviertler angeblich keine Schauungen mehr hat.)
Das ist eigentlich ein Widerspruch und es bleibt die Frage, wie das wissenschaftlich möglich ist.
Ist es denkbar, daß diese Aschen relativ schwer sind und so schneller zu Boden sinken, so daß die Abkühlung entfällt?
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“