Stuttgarter Lehrerin (Schauungen & Prophezeiungen)

Fenrizwolf, Mittwoch, 16.09.2015, 02:30 (vor 4062 Tagen) @ Taurec (3450 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Herzlichen Dank für diese beklemmende Demonstration der Aktualität dieser einstigen Aussagen.

Es möge mir bitte niemand böse sein, falls ich mittlerweile den Überblick verloren haben sollte,
aber an dieser Stelle möchte ich, im Zusammenhang, auf die Aussagen der Lehrerin aus Stuttgart verweisen:

1.
Im Eröffnungstraum der Serie sah sie sich in ihrer Schule. Der Unterrichtsbetrieb allerdings war eingestellt, die Gebäude waren überfüllt mit Flüchtlingen, sowohl die Klassenräume wie auch die Turnhalle. Es war in der kälteren Jahreszeit, es herrschte Not an Kleidung und Hygiene. Auf dem Schulhof war ein Feuer, in einem großen Kessel wurde Suppe aufgewärmt (ein Kessel, wie sie ihn von ihrer Pfadfinderzeit her kennt). Sie half beim Austeilen und achtete darauf, dass jeder nur knapp bedient wurde, damit es für alle reiche.
Es herrschte zu dem Zeitpunkt kein Kriegszustand (>>stilles Wissen in der Schau), aber der allgemeine Notstand war erklärt worden und deutsches Militär war eingesetzt (Transporte, Ordnung, Versorgung). Die Lebensmittelverteilung wurde offenbar auch von kirchlichen Stellen mitorganisiert, die Stadt Stuttgart hatte die Schulgebäude zur Verfügung gestellt – insgesamt eine überdeutliche Notsituation, in der sie selbst sich als „Staatsdienerin zwischen Kirche und Verwaltung“ empfand und für die Bewältigung der außergewöhnlichen Situation an der Schule mit verantwortlich war.
2.
Auch die anderen Bilderfolgen spielen sämtlich in Stuttgart und im Remstal: sie sah Flüchtlingstrecks, teils zu Fuß, teils auf Lastwagen, wiederum in der kalten Jahreszeit. Sie kamen aus dem Osten (>>stilles Wissen in der Schau). Ferner wurden ihr einzelne Blicke in diverse Stuttgarter Straßen gezeigt, wo sie viele beschädigte Häuser sah, die aber noch bewohnt wurden. Einzelne Häuser waren stärker beschädigt, lagen aber nicht in Trümmern. Die Ursache der Beschädigungen war nicht klar, es herrschte kein Krieg (>>stilles Wissen in der Schau) bzw. es war nicht die Rede von aktuell stattfindenden Kampfhandlungen. Bei den Straßen, die sie von Stuttgart sah, handelte es sich um Stadtteile, zu denen sie zum Zeitpunkt des Traumes noch keinen Bezug hatte; inzwischen besitzt sie aber dort eine Eigentumswohnung bzw. ist dort das elterliche Haus ihres Ehemannes, den sie erst nach der Traumserie kennen gelernt hat.

Die derzeitige Situation ist von derart besorgniserregender Brisanz, daß die Entwicklung der Dinge
vom behäbigen Spaziergang in einen dynamischen Spurt überzugehen scheint.

Wie Du bereits anmerktest: Dinge, die kürzlich noch unvorstellbar schienen, werden
uns nun als Tatsache vor die ungläubigen Augen geworfen.
Auf direkte Nachfrage, bekundet mein übersichtliches Umfeld zwar ernste Sorge,
doch die verborgene Gefahr hinter dieser Völkerwanderung ahnen derweil nur jene
Geister, die man für ihre visionäre Denkart schon früher Verrückte hieß.

Ich bin der festen Überzeugung, daß die wahre Botschaft bedrohlicher Nachrichten
von den meisten Menschen rational und emotional gar nicht verarbeitet werden kann.

Es fehlt einfach viel zu oft, die Vorstellungsgabe, der Mut und der Wille, Dinge
überhaupt als Botschaft anzunehmen, wenn sie für das an- und eingeübte Weltbild
zu grotesk oder zu gewaltig erscheinen.

Das Gros benötigt wohl erst (irgend)eine Interpretation einer dazu verinnerlichten
Autorität, um sich zu bequemen, ein blasse Vorstellung des Unbekannten aufzubauen.
Die Massenmedien sind dem Prozeß der Gedankenreifung dabei stehts Jahre bis Jahrzehnte in ihrem gezielten Wirken voraus gewesen.

Mit besten Grüßen

Fenrizwolf


Gesamter Strang: