zum Thema Angst und zum Thema Aktivitäten (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur, Dienstag, 29.09.2015, 16:53 (vor 4048 Tagen) @ Lieselotte (4438 Aufrufe)

Hallo, Lieselotte,

Der Einzelne kann nichts mehr tun. Außer, weg gehen.

da die Verteilung der Eindringlinge bis ins hinterste Kleinstkaff flächendeckend erfolgt, sind die bisherigen Alternativen, aufs Land zu ziehen, hinfällig - in jedem Dorf gibt es einen alten Gasthof mit Zimmern, der nicht mehr läuft, und als Unterkunft dienen kann.

Bliebe noch, seine Bleibe dort, sofern vorhanden, maximal gegen Einbruch zu sichern (Metallgitterzaun, Bewegungsmelder, Wärmebildkamera, massive Fenster und Türen), und Öffentlichkeit konsequent zu meiden (keine öff. Verkehrsmittel nutzen, Kinder selbst zur Schule zu bringen und abzuholen, Einkäufe dort zu tätigen, wo man noch weitestgehend unter sich ist ohne Rücksicht auf das Preisniveau, notfalls Versand nach Hause wählen, statt zu stöbern und zu schmökern).

Jeglichen öffentlichen Raum, incl. Wälder, auch tags möglichst meiden, nachts sowieso.

Wenn es entsprechend ausgebildeten und motivierten Einbrechern trotzdem gelänge, ins Haus zu gelangen, ist man auf sich selbst gestellt (Land!), die Polizei kommt da maximal andernstags für den Tatortbericht.
Während man bisher davon ausgehen konnte, dass man maximal einem oder zwei Tätern gegenüber stünde, hat sich dies in letzter Zeit massiv geändert, siehe das von einer 7-köpfigen Rumänenbande brutalst überfallene Ehepaar in Südbayern (wobei ich nicht weiss, wie viele davon die Ehefrau schwer verletzten und den Mann ermordeten, die Bande soll jedenfalls 7 Täter umfassen).

Ob man zur Notwehr in der Lage ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie die Gesetzeslage im Wohnland ist, bzw. was legal zu erwerben ist.
Ggf. ist auch deswegen, selbst bei sonst vergleichbar problematischen Verhältnissen, ein Umzug in ein Nachbarland sehr sinnvoll und anzuraten.

Dass hierzu auch ein extremes Misstrauen allem und jedem gegenüber gehärt, versteht sich von selbst.

Bei mir klingelte mal vor ein paar Jahren ein angeblicher Pizzabote im tiefsten Winter nachts um 23.30 Uhr. Er läutete so lange, bis ich nachsah. Angeblich hatte er sich dann in der Adresse geirrt (was nicht undenkbar war - trotzdem war die Sache völlig schräg).

Wer in einer solchen Situation einfach die Türe öffnet und halt mal nachschaut, ist selbst schuld. Ich blieb im Haus und rief von oben runter.

Was ich jetzt schreibe, hätte ich noch vor zwei Wochen niemals geschrieben: wer sich entschlossen hat, vor Ort zu bleiben, könnte durch eine "ehrenamtliche" Beteiligung bei den Integtrationsbemühungen der örtlich anwesenden "Fachkräfte" ein bisschen erzieherisch wirken.

Mal die Sicht der Einheimischen verdeutlichen, auf gutes Benehmen hinzuwirken, eine Art sozialer Kontrolle aufzubauen. Wie ein Pate, ein Mentor meinetwegen.

Solange die Dahergelaufenen aller Herren Länder mit ihren Konflikten im eigenen Saft in Massenunterkünften vor sich hin schmoren, von der Weitergeltung und Richtigkeit ihrer kulturellen Normen ausgehen, und sich gegenseitig mit Gewalt begegnen, kann das nur zur Eskalation führen und zur Radikalisierung.

Hat man es jedoch mit einem Terroristenschläfer zu tun, wird man aufgrund des dann aufgebauten, arglosen Vertrauensverhältnisses zu seinem ersten Opfer.


Im Gelben diskutiert man, dass Angst kein guter Ratgeber sei; es ist aber doch natürlich, dass die Leute Angst haben. Man kann sie leider nicht "einfach so" abstellen.

Das ist eine billige Masche der Berufsabwiegler, Schönredner und Buntfärber, die Leute einzulullen und von Aktivitäten abzuhalten. Angst ausreden ist wie das Pfeifen im dunklen Walde, oder das Beschützerpsalmbabbeln, es möge doch bitte schon nichts passieren.

Klar ist Angst nicht gut, denn sie kann lähmen, aber sie ist ebenfalls eine Triebfeder, eine Motivation, um Sachen wirklich und endlich anzupacken und durchzuziehen. Und sie führt dazu, rechtzeitig zu handeln, statt sich in einer falschen Sicherheit zu wiegen und zuzuwarten, bis es zu spät ist.

Wer vor der aktuellen Entwicklung keine Angst hat, ist entweder völlig ahnungs- und hirnlos, oder lebt in einer wirklichkeitsfremden Schein- und Traumwelt aus Utopien.

Manchmal werden daraus sogar berühmte Märtyrer ...nur sind die definitionsgemäss immer tot.

Beste Grüsse vom Baldur


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