Moin Taurec
Es ist schon ein höherer Grad gesellschaftlicher Organisation vonnöten, um an einer neuen Küste überhaupt Schiffswerften mit aller nötigen Infrastruktur zu errichten.
Kommt drauf an, welche Art von Schiffswerft man da veranschlagt.
Zweifellos ja, wenn man dabei an heutige Werftanlagen wie diese denkt:
http://www.arte.tv/papi/tvguide/images/1491336/W940H530/051370-005-A_korea_wirtschaftswunder_04-1444963862184.jpg
Das hat allerdings nicht immer so ausgesehen. In früheren Zeiten war eine "Werft" oft nicht mehr als ein paar Hütten am Strand, dem Helgen (Helling), Böcken um das Holz zu bearbeiten und einer kleinen Schmiede. Und oft genug das ganze auch nur temporär aufgebaut um ein Schiff / Boot zu bauen. Dauerhafte Anlagen zum Schiffsbau kamen erst später.
Gemäß dem, was ich diesbezüglich vom Harz an Schauungen habe, gibt es dort keine festen Werftanlagen im heutigen Sinne.
Gesehenes mit Mutmaßungen zusammengefasst:
Umzubauende Boote / Kutter werden bei Flut (je nach Größe) so weit wie möglich auf ein flaches Uferstück gezogen, ausgeschlachtet und dann neu aufgebaut. Bestenfalls stellt man ein grobes Dach drüber, damit man auch bei Regen arbeiten kann. Für Neubauten wird am Ufer eine grobe Arbeitsplattform mit Dach aufgestellt, nicht viel Größer als das zu bauende Boot. Die Boote / Kutter / Schiffe werden nicht zentral an einer Stelle gebaut / umgebaut, sondern scheinbar dort, wo sie gebraucht werden.
Spezialisten, nicht nur für den Bootsbau, scheinen dann (wieder) von Baustelle zu Baustelle zu ziehen. Ebenso scheint es dann wieder Wanderarbeiter zu geben.
Nicht der Schiffsbauplan an sich hat sich erhalten, sondern die künftigen Schiffsbauer entwickeln ähnliche Gestaltungsformen.
Ja, siehe meine Umschreibung "Mischtechnik". Im Harz tauchen zwar keine großen Pötte auf (mutmaßlich mangels Wassertiefe), aber was dort bei kleinen Schiffen möglich ist, geht anderswo auch größer. Die müssen die Schiffe nicht zwingend komplett neu bauen. Mit dem nötigen Geschick, Material und Werkzeug kann man auch größere Schiffe umbauen. Als plattes Beispiel, in "Waterworld" haben sie die "Exxon Valdez" gerudert. Das ist kein unmögliches Unterfangen.
Diese Schauung folgte auf die Wizards, die er am 7. September 2007 ins Forum stellte ...
Die ersten Schauungen dieser Art hatte ich schon als Kind (Mitte bis Ende der 60er) , konnte da aber damit noch nicht so viel anfangen. Viel mehr als der unbeholfene Versuch, Leute mit "Wenn dann mal was ist, geht in den Harz ..." vorzuwarnen ist dabei nicht herausgekommen. Zumal ja über den nachfolgenden Hinweis "auf den Brocken" bis 1989 herzlich gelacht wurde. Der von dir gesuchte Originalbeitrag dürfte sich auf vor 2004 ("Weihnachtstsunami") datieren. Den hatte ich nämlich ins Proph-Forum gestellt, wo er von Johannes mit dem Kommentar "Spinnerei" gelöscht wurde (nach dem sich einige darüber lustig gemacht hatten).
Wir haben hier quasi ein Nest von Leuten aus dem Forum (Wizard, IT Oma, Bariona) die alles dasselbe gesehen haben: Küstenlinie Harz.
Mir wäre neu, wenn es hierzu eine forumsunabhängige Aussage gäbe, und es stellt sich die Frage, wie unabhängig diese Seher sind. Besteht hier womöglich gegenseitige Anzapfung oder lesen alle aus derselben unabhängigen Urquelle?
Erstaunlich, gelle ...
Bei fast allen vorherigen Berichten (Schauungen und Fälschungen) geht es nur bis zu einem bestimmten Punkt (Krieg / Bürgerkrieg), und ab da wird behauptet das unmittelbar danach Friede, Freude, Eierkuchen herrscht*. Erst nach 2007 tauchen nach und nach Berichte von Anderen auf, die auch von Überflutungen berichten, wo bei meine Berichte bis heute nur zu gerne "vergessen" werden. "Wüstenrufer" hat sich ja mittlerweile selber als Betrüger "geoutet", und was von Bariona zu halten ist, hatte ich dir ja schon gesagt. Die Schauungen von IT Oma und mir, dürften diesbezüglich die einzigen echten sein. Zumindest wenn man wenig beachtete Randerwähnungen (z.B. in Celle liegt dann der Schlick 1 - 1,5 m hoch) außer Acht lässt.
*Hatte da schon öfter gemutmaßt, das es eventuell daran liegt, das es danach erheblich weniger Augen gibt, durch die man sehen könnte.
Bis denne
Wizard
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Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.