Hallo DvB,
ich werde sicher nicht der Anführer der Plünderer sein. Meine Strategie ist die, daß wir mobil sein werden.
Das ist m.E. die beste Lösung, als sich irgend wo zu verbarrikadieren.
In meinem Bezug zur Tschechischen Grenze gab es in den 1990zigern eine Rumänenschwemme. Die kamen da so über die Grenze und eröffneten die Gartenläubchen.
Viele Besitzer versuchten durch verbarrikadieren dessen - was dann in den Lauben so ablief - Einhalt zu gebieten.
Selbst Gitter halfen nicht sondern der angerichtete Schaden wurde nur noch größer.
Das funkelte also gar nicht.
Als dann einige die Türe offen ließen, lagen nur noch dreckige Sachen in den Lauben und es war nichts da, was die hätten nutzen können.
Eine uneinnehmbare Gartenlaube wird es nicht bringen, es sei man hat darunter noch einen Bunker wie in Berchtesgaden auf dem Obersalzberg.
Solche "geschützten" Anwesen werden über kurz oder lang eingenommen.
Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis man geentert wird.
Unsere Altvorderen kannten 1.500 Wurzeln, Beeren und Sträucher, die zum Essen sehr gut geeignet sind.
Ich liege da mit meinen Kenntnissen im Überdurchschnitt zur Pizzaessenden Gesamtbevölkerung.
Des weiteren bin ich Angler und verstehe seit einiger Zeit die Kunst des Bogenschießens.
In erhältlicher Literatur kann man nachlesen wie man Fallen stellt - um ab und zu ein fleischiges Stückchen zu ergattern.
Es kann ja jeder selbst entscheiden, was er für sich als richtig einschätzt.
Die Gemeindschaft ist sehr wichtig, da ergibt sich die Arbeitseinteilung unter einer straffen Führung.
Ich bin natürlich nicht abgeneigt, ein geeignetes Versteck im Rahmen der Flucht zu benutzen.
Das ist aber dann immer Lageabhängig und muß vor Ort entschieden werden.
Du kannst da vorbereiten was Du willst, wenn streundene Militärs nach Essen suchen, nach Übernachtungsmöglichkeiten für die Truppe, bist Du ratz fatz ausquartiert und alle Lebensmittel und vor allem das Equiqument ist fort.
Bei meiner Ausrüstung legte ich Wert auf Funktionalität und diese wurde im laufe der Jahre jedoch immer wieder verworfen und verbessert.
Man muß das Zeugs auch mal unter Extrembedingungen testen und dafür hatte ich reichlich Zeit.
Vorerst gilt: Aushalten bis es nicht mehr geht und danne den Rucksack schwingen. Lebensmittel sind da schon genug bei mir im Haus....
So soll es dann sein und wir werden sehen....
Mit freundlichem Gruß
Mario
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Wer alles verteidigt, verteidigt nichts mehr. - Gerhard Johann David von Scharnhorst 1755 - 1813