Re: Endphase der Demokratien (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 25.03.2009, 01:36 (vor 6154 Tagen) @ BBouvier (3889 Aufrufe)

Hallo!

In Rom: "ein Fest roter Fahnen".
Die Aussage kenne ich bisher nicht; von wem
stammt denn das, wenn ich mal dumm fragen darf?
Das würde heißen, daß der Kommunismus ganz
ungeniert und 'konventionell' zurückkehren
wird, auf breiter Front weltweit.

1)
"Demokratie" ist eine reine Schönwetterveranstaltung
2)
In der Endphase spätestens sind die "Parteien"
nur noch Agenten der Finanzwelt, -
"Wahlen" reine Makulatur:
Auf die Wahlzettel drucken die Parteibonzen
ihre eigenen Namen und legen die dann
in den Wahlkabinen zur "Wahl" aus.

Noch in den 70er-Jahren gab es Massendemonstrationen,
damit Willy Brandt im Amt bleibt, während einer
Regierungskrise.
Damals hielt man die SPD noch für eine Partei,
die uns ein besseres Leben beschert.
Klar, inzwischen sind überall nur noch Verteilungs-
Kämpfe angesagt, und die Maske der früher so netten
SPD ist längst gefallen.
In Zeiten des Wirtschaftswunders galten natürlich
konservative Parteien als verstaubt und reaktionär.

Inzwischen sind angeblich laut Recherchen mehr
Jugendlichein rechtsextremen Organisationen engagiert,
als in sämtlichen bürgerlichen Parteien zusammengenommen.
Setzte man Jugend=Zukunft, dann wäre also die Demokratie
schon passee.

Außerdem ist die Demokratie schon vom Aspekt der Notstands-
Gesetze her ein Schwindel: Sie kann sich selbst abschaffen,
im Falle eines Krieges, einer Naturkatastrophe oder einer
Seuche.
Was das dann bedeutet, kann sich von unserer Generation
kaum einer vorstellen: Da gibt es praktisch überhaupt
keine Bewegungsfreiheit mehr, das Auto, die Wohnung, alles
darf beschlagnahmt werden.
Selbstverständlich alles nur zu 'unserem Guten', damit Ruhe,
Ordnung und Sicherheit wiederhergestellt werden...

"23. Zusatzverordnung zur 7. Veränderung der Fussnote
zu §159 hinsichtlich des Abstandes der Gitterbettstäbe
von Gittern von Kinderbetten mit Produktionsdatum
vor dem 1.4.1973 für Kinder bis zum 15 Lebensmonat
in Haushalten Alleinerziehnder insofern diese
wenigstens fortlaufend länger als 12 Monate hinweg
durchgehend im Metzgerwewerbe tätig sind und
einen Anspruch auf pivate Zusatzversorgung aus
Rentenkassen gem. § 577/II, Absatz 31/f
Zusatzfussnote 412/34/TeilII/ zum Änderungsartikel
der allgemeinen Geschäftsbedingungen
des Landes Baden-Würtemberg vor dem 31.12.207
für ihren verstorbenen Bernhardiner beantragt haben."

Da bin ich mir nicht sicher, was das kleinere Übel ist:
Berlin oder Brüssel.
Denn obiges kommt aus der typischen deutschen Schublade.
Inzwischen werden 80% aller Gesetzes-Bereiche in Brüssel
entschieden.´
Das läuft eh auf eine Diktatur bis 2014 hinaus, bis
dahin dringt Brüssel laut Lissabon-Plan bis in die
innersten Bereiche nationaler Gesetzgebung ein, *prost*.

Und was ist in der Zeit davor?
- Krise
(hat schon angefangen)
- böse Krise
- Unruhen
- Systemkollaps

Hatte letzte Nacht wieder so eine Traumsequenz, wie schon mehrere Male
zuvor: Ich konnte sehen, daß es bis zum Wechsel ins nächste Jahrzehnt
noch stabil bleibt, danach spürte ich jedoch eine große Gefahr, also
ab 2011. Einzelheiten konnte ich nicht erkennen.
Ich spürte nur, daß es mit der derzeitigen Finanzkrise etc.
ursächlich zusammenhängt, daß dies die politischen Umstürze
nach sich zieht.
Eigentlich fast logisch: Wenn pro Tag z.B. in Frankreich, laut
Reportern 5000-6000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, und
weiterhin Wasser geschöpft in der Finanzwelt wird gleichermaßen
mit einem Sieb, dann ist es nur eine Frage von wenigen Monaten,
bis radikale Parteien einen regen Zulauf erhalten werden.
In F wurde kürzlich solch eine antikapitalistische Partei
gegründet.
Die offiziellen Prognosen der "Wirtschaftsweisen", die von
einem Rückgang des BSP von maximal 5% ausgehen, rechnen ja,
wie auch die meisten offiziellen staatlichen Verlautbarungen
damit, daß sich die Lage bis zum Herbst- oder gar
Sommeranfang(!)wieder beruhigt, und die Wirtschaft dann
wieder wächst. Was für ein Griff in die ***schüssel...

Grüße,
Eyspfeil


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