schwierig, - sehr schwierig! (Schauungen & Prophezeiungen)

Wizard, Berne, Donnerstag, 19.03.2009, 03:48 (vor 6159 Tagen) @ BBouvier (5427 Aufrufe)

Moin Leute,

ich schließe mich da mal weitgehend BB an.

Hierzu:

Je höher vorher "Hochtechnikzivilisation",
um so tiefer der Fall.

hätte ich allerdings noch eine Anmerkung.

Zuvor jedoch eine "kleine" Einleitung:
Zivilisation an sich ist ein ziemlich dehnbarer Begriff. Sicher, im Allgemeinen meint man heute mit Zivilisation eben den technischen Stand, den diese erreicht hat. Ebenso verfährt man mit heute bereits vergangenen Zivilisationen. Man richtet dummerweise den Blick in den meisten Fällen auf den Stand der Technik und / oder was eben diese "Zivilisation" der Nachwelt an zu bestaunenden Dingen hinterlassen hat. Eine "Zivilisation", die der Nachwelt mehr oder weniger eindrucksvolle Ruinen aus Stein hinterlassen hat, wird hoch bejubelt. Das Selbige mit Steinen gebaut hat, weil an ihrem Standort wenig oder gar kein anderes Baumaterial zur Verfügung stand, wird in der Regel übersehen. Eine Zivilisation, die hingegen als hauptsächlichen Baustoff Holz verwendet hat, wird oft als eine solche gar nicht erkannt oder allenfalls belächelt.

Als Beispiel hierfür möchte ich mal die amerikanischen "Indianer" nehmen.
In Südamerika, die Mayas, Inkas usw. bestaunt, hatten ja bauten aus Stein hinterlassen. Sind aber selber verschwunden. Die Anderen (meine die nicht "missionierten"), weniger bestaunt, aber mit älterer Kultur werden kaum wahrgenommen und leben noch. In Nordamerika sieht es nicht anders aus, zumal dort "gründlichere Arbeit geleistet wurde". Die "Pueblo-Stämme" werden leidlich bestaunt, aber in der Regel weniger hoch "angesiedelt" wie z.B. die Mayas. Der Rest wird in der Regel als in Zelten wohnende Wilde hingestellt. Das die bei Weitem nicht alle nomadisch in Zelten lebten, manche von ihnen gar in Städten mit mehreren Tausend Einwohnern lebten, wird ebenso verschwiegen wie die "5 Nationen" mit ihrem materiachaischen (schreibt sich das so?) Feudalsystem.

Uns hier im deutschsprachigen Raum geht es da übrigens nicht anders. Germanen waren dumme Wilde, Kelten hatten zwar eine niedere Kultur, aber keine Zivilisation und der Rest wird gleich ganz verschwiegen. Forscher und Archäologen. die anderes feststellen und versuchen selbiges öffentlich zu machen, können sich schnell mit Däniken die Hand reichen ... wenn sie Glück haben ... und Otto Normal der zu selbigem Schluss kommt, findet sich schnell in der Ecke bei den "phösen Rechtsradikalen" wieder.

Nachweislich war früher bekannt, das die Erde eine "Kugel" ist, um die Sonne kreist und das es andere Planeten gibt. Mit "Einführung" des Christentums wurde sie zur Scheibe und war der Mittelpunkt des Universums.

Nachweislich hatten z.B. die Skyten mehr "OP-Geräte" zur sicheren Entfernung der verschiedenen Pfeilspitzen, als heute in einem durchschnittlichen OP an Geräten herumliegt.

Operationen am Schädel, am lebenden Objekt (das dieses auch überlebt). Die "Krone" der heutigen Medizin. ... Konnten die Wilden in der Steinzeit auch schon und ist, filmisch belegt (glaube von Anfang letzten Jahrhundert), sogar von "Negern" im afrikanischen Busch beherrscht worden.

Alles nur dumme Wilde!

Die Anmerkung:
Für den Einzelnen ist nur am Rande wichtig, wie hoch der Stand der Zivilisation war, in der er vor dem Knall gelebt hat. Viel entscheidender ist, in wie weit er selber "zivilisiert" war. Oder andersherum, wie dick bei ihm die "Farbschicht" aufgetragen ist. In jedem von uns schlummert irgendwo noch der "Barbar" oder "Neandertaler". Wie fest der schläft, ist abhängig von der "Farbschicht" darüber. Bei manchem ist die Farbe der Zivilisation so dünn aufgetragen, das man das "Tier" darunter schon von weitem sehen kann. Bei manch anderen ist sie gerade so dick, das man es nicht gleich sieht und er mehr oder weniger auffällig herumläuft und sich angepasst hat. Andere wiederum haben die Farbe so dick drauf, dass das Viech darunter schon fast verreckt ist oder gar schon verwest. Entscheidend für das Überleben und "Durchkommen" ist eben genau diese Farbschicht.

Die Dritte der genannten Gruppen hat in der Regel die geringsten Chancen zum Überleben. Sie wachen zu spät auf, fallen in der "heißen Phase" der ersten Gruppe zum Opfer oder verhungern einfach. Sofern sie nicht unheimliches Glück haben. Diejenigen von denen, die das Glück hatten, das zu überstehen, stehen danach zwar mehr oder weniger lebend herum, brauchen dann aber einen "Herrn". ... Und "wie der Herr, so das G'scher"!

Die Erste der genannten Gruppen haben in der "heißen Phase" die besten Chancen, weil sie recht schnell erkennen, das ihnen dann kein Gesetz mehr im Wege steht und genau so werden sie sich dann verhalten. Ihnen fehlt allerdings in der Regel die Intelligenz und das Wissen / Können, weiter zu denken und etwas sinnvolles aufzubauen. Wozu auch, sie nehmen sich einfach was sie brauchen. Klappt halt nur eine gewisse Zeit und dann ist Ende.

Am Besten sieht es für die zweite Gruppe aus. Die Farbe ist dünn genug, um bei Bedarf das "Tier" herauszulassen, aber dick genug, um es auch zu Kontrollieren und wieder einzusperren. In der Regel sind das auch diejenigen mit dem nötigen Wissen und Können, die schon lange vorher selber denken konnten, sich informiert und geplant haben.

Mein Fazit:
"Hier" bleiben!
Nicht grad an der Küste oder an der tchechischen Grenze.
Oder ab, in die deutschsprachige Schweiz.
Wobei ich das südliche Bayern als fast
gleichwertig einschätzte.

Jau!

Noch was vergessen?>

Mehr fällt mir auch gerade nicht ein.

MfG

Wizard


Anführer = Erster unter Gleichen, jemand der den Anderen als Vorbild DIENT, den Anderen also voran geht und nicht jemand der die Anderen voran peitscht.


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