ok, dächte es ginge um etwas anderes. (Schauungen & Prophezeiungen)

Rumpelstilzchen, Samstag, 18.04.2009, 23:56 (vor 6129 Tagen) @ detlef (4782 Aufrufe)

nur spekulativ.

ich nehme an, dass die gesamtseele/die seelen entweder selber
fluktuierende energie sind, oder aber eine art energiefaenger und sender.

(am leichtesten wohl an den beispielen telekinese und telepatie zu
erahnen)
ich selbst kann bedingt bei tieren mittels "handauflegen" heilen. (bei
menschen nicht)
dabei spuere ich, wie ich schwaecher werde, wie etwas aus mir hinaus
stroemt.
ich habe auch eine schwache ahnung von abwehr gegen boeswillige
aussernormale einfluesse. (da absorbiert oder reflektiert man ankommende
energie. auch das kann man spueren)

bei gesang nivellieren sich scheinbar die energien der singenden auf eine
gemeinsame "frequenz". und je nach art der lieder spuert man diese energie
konzentration mehr oder weniger.
ich kann aggressive, ermunternde oder beruhigende einfluesse
unterscheiden.
wenn eine kirche voll menschen ein vaterunser oder andere gebete
herunterleiert, ist nix zu spueren. aber wehe, wenn die die "richtigen"
lieder singen! das geht durch mark und bein.
je aelter, bzw. primitiver die gesaenge sind, egal aus welcher kultur,
umso staerker die wirkung.

auch spekulativ: es kommt nicht auf das alter der lieder an, sondern auf die energieschwingungen des hörenden.

(als kuriose nebenbemerkung: in alten kirchen wirkt das staerker als in
modernen)(ich wuerde gerne mal ein "kraftvolles" lied in stonehenge
hoeren...)

energie in gemäuern (hier einfach nur die menschliche während der jahrhunderte), ist, da von den wänden gespeichert, im normalfall intensiver. natürlich auch die keller beachten, da gibt es manches mal tonnenweise schädel.

diese energie strahlt nun (heutzutage) meistens ziellos umher.
scheinbar haben die meisten rentenberechtigten pfaffen heutzutage keine
ahnung mehr, dass priester eigentlich magi sind(sein sollten), und als
solche diese von den saengern gespendete energie/kraft/macht eigentlich
lenken sollten.

da sie keine "magier" sind können sie energie auch nicht lenken, sondern werden ein teil davon. oder ordnen sich unter, da sie selbst von ihren Trieben (egal ob instinkt oder verstand)geknebelt sind.

tja, wie kann ich das noch verdeutlichen?
kennst du das lied "ein feste Burg ist unser Gott"? DAS wirkt!
das hat mich mal fast zerrissen, gesungen in einer kirche aus dem 12ten
jahrhundert an einem ort, wo vorher ein heiliger hain war.
abgesehen von einer rituellen tieropferung bei einer macumba zeremonie hab
ich nie mehr enrgie auf einmal gespuert.
oder tahitianische musik (die ich nur von platte kenne) da spuer ich sogar
noch beim abspielen einer konserve, wieviel kraft da drinstecken muss.
einige lieder von indianern und negern haben recht starke wirkung(auf
mich).

wie oben, reaktion deiner eigenen energieschwingungen.
ich spüre z.b. bei traditioneller musik nur den wunsch die ohren zu verschliessen.


zum abschluss noch was kurioses.
auch tiere spueren das. die beruhigende hirtenmusik vieler voelker ist
sich sehr aehnlich.
horch dir mal "el condor pasa" und "red river valley" oder "lonesome
cattle call" an. vielleicht spuerst du dann, was ich nicht ausdruecken
kann.
einige alte seemannslieder haben aehnliche wirkung.

auch die hindus und buddisten (von denen ich herzlich wenig weiss)
scheinen mit ihrem "ommmm" gebrummel aehnliche wirkungen zu erzielen.

die dortigen sogenannten g-dienste (gottesdienste) sind ohne publikum. sie rezitieren oder ich bezeichne es als: die zelebrieren die stille, zumindest in den gemäuern der tempel oder pagoden. unterstützt von rhytmischen schlägen eines bambusstöckchens auf ein bambusgefäss. ein angenehmer klang in einem sehr beruhigenden rhytmus. man schläft dabei ein, wenn man nicht aufpasst. man könnte auch sagen, man meditiert dadurch quasi automatisch. trotz dieser geräusche wirkt das wie die absolute stille.
um konzentration oder energie zu lenken, wird das ganze von gong-schlägen auf die wölbung in der mitte der grossen kupferscheiben eingeleitet (wölbung ist brust-symbol, urfruchtbarkeitssymbol, überbleibsel des matriarchats (dazu bsw. laotse in seinen versen).
gesungen wird außerhalb der tempel bsw. während der wasser-prozessionen im frühling: dieser gesang klingt dann wie traditionelle asiatische musik (wasser hier auch als urelement) >

- oder aber versuchen, priester zu werden
nun ja, fuer einen machtgierigen menschen muesste das priesteramt
eigentlich ein "energetisches" schlaraffenland sein.

wie oben, wenn gesang, steht nicht fest, wer wen fesselt.
die macht des priesters, im sinne von öffentlicher abbitte fordern, also ausserhalb der g-dienste.
während der g-dienste sehe ich das als konzentration auf eine wie auch immer geartete personifizierung eines bestimmten teils der eigenen leidenschaften, um ein eigenes glückseligkeitsfühl zu erlangen. da glückseligkeitsgefühle sowohl von sogenannten "bösen" als auch "guten" gedanken oder taten ausgelöst werden können, wird - je nachdem welche schwingung überwiegt - energetischer schauer oder wolligkeit bei dir ausgelöst werden (in diversen theatertheorien - besonders denen des 18. jh.) wird zufälligerweise exakt dieses moment als grundsatztheorie entwickelt. nivellierung glaub ich weniger, sondern eher überlagerung und triumph der stärksten oder am häufigsten vorkommenden gedanken - leidenschaften.

gruss,d

auch gruss


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