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Gilgamesch-Epos: Wie Ziusudra (bibl.: Noah) präcognitiv vor der Flut gewarnt wurde (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Samstag, 25.04.2009, 19:35 (vor 6122 Tagen) (4480 Aufrufe)

Demnach sucht Gilgamesch seinen Urahnen auf,
der in der sumerischen Fassung der Erzählung Ziusudra heißt
und ihm die Geschichte von der Flut erzählt.

Dieser Erzählung zufolge hatte der Gott Enki
den Menschen Ziusudra vor einer Flut gewarnt,
die alles Leben vernichten wird,
und ihm geraten, ein Schiff zu bauen.

Verkompliziert wird die Situation dadurch,
dass Enki den anderen Göttern zuvor hatte schwören müssen,
über die kommende Katastrophe Stillschweigen zu bewahren.

Um seinen Eid nicht zu brechen, wendet Enki eine List an
und redet nicht unmittelbar mit dem Menschen,
sondern spricht seine Worte
gegen die aus Schilf bestehende Wand des Hauses,
in dem Ziusudra schläft.

So wird Ziusudra im Schlaf in Form eines Traumes
vor der Gefahr gewarnt. (!)
Er folgt daraufhin den erhaltenen Befehlen Enkis aus dem Traum,
reißt sein Haus ab und baut aus dem Material ein Boot.
Auf ausdrückliche Weisung Enkis
verrät er den anderen Menschen nichts von dem drohenden Untergang.

In das Boot lässt Ziusudra nun die Tiere der Steppe,
seine Frau und seine gesamte Sippe einsteigen.
Die babylonische Fassung berichtet im weiteren Verlauf
über den Ablauf der Katastrophe,
die in Form einer Flut über das Land hereinbricht
und es untergehen lässt."

BB

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- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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