Aktuelles - Teil 2 (Freie Themen)

Aeneas, Freitag, 17.11.2017, 16:47 (vor 2994 Tagen) @ Aeneas (2169 Aufrufe)

Zu unserem Volk (aktuell):
Schon immer (und überall) haben Jugendliche über die Alten gelästert, die Alten sich über die „Jugend von heute“ beschwert. Die Bildung eines Volkes mal zugenommen, mal nachgelassen.
Einwanderer und Invasoren kamen und gingen, oder ließen sich nieder und verschmolzen mit der Urbevölkerung. Es ist immer das Gleiche, die Verhältnisse ändern sich, das menschliche Wesen in seinen Grundzügen bleibt mehr oder minder gleich.

Aber wir haben all das überlebt. Unsere Kultur erblühte oder befand sich im auch mal Schlaf, doch fast durchgehend haben die Deutschen diese Welt geformt wie kein anderes Volk. Ob technisch, kulturell, politisch, oder spirituell (das meiste was wir heute an Technik in der Welt haben ist deutschem Geist entsprungen).
Wir waren ein Volk von Denkern und Dichtern. 10 % aller wissenschaftlichen Bücher sind in deutscher Sprache verfasst. Aber wenn jemand argumentiert, dass die heutige Bevölkerung verweichlicht ist, muss ich gegenhalten: „verweichlichte“ Anteile in der Bevölkerung gab es damals wie heute (mal mehr, mal weniger, das bestreite ich nicht – eine Tendez ist da). Es gibt sie in Russland ebenso wie in Deutschland, oder Italien oder Polen. Inwiefern solche Tendenzen gefördert oder unterdrückt werden, ob Ihnen eine Plattform gegeben wird oder nicht, ist eine andere Frage – aber sie sind da. Und eine Verwirrte Bevölkerung ist in der Tat leichter zu steuern. Aber ebenso gibt es Dichter und Denker in unserem Land heute wie damals.
Das einzige was sich wirklich geändert hat, ist die Ansicht bzw. Verbreitung durch die Medien. 90 % der Bevölkerung sind nach wie vor „normal“. Wieso man von denen nichts in den Nachrichten hört? Eben deshalb. Sie sind „normal“. Da gibt es nichts zu berichten. Aber von den vielen Menschen mit denen ich mich bisher unterhalten habe, haben die allermeisten einen gesunden Menschenverstand und sind in der Lage objektiv über die Welt zu diskutieren.
Und dann zu denken, dass es Invasoren leichter haben würden, weil ja alle Deutschen zu „Weicheiern“ geworden sind: Wenn derjenige da mal nicht auf die Schnauze fällt.

Hier wären Napoleons Worte angebracht: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk, als das Deutsche.“

Und Tacitus Worte: „Nicht die Samniten, nicht die Karthager, nicht die Gallier, nicht die Spanier, nicht einmal die Parther haben uns so oft herausgefordert wie die Germanen; ja, gefährlicher noch als die Macht der Arsakiden ist dieses Volk mit seinem Freiheitswillen.

Wir Deutsche sind leicht zu verwirren und leicht zu lenken – was auch ein positiver Charakterzug sein kann, wenn die Regierenden guter Natur sind, wodurch das Volk zu umso größeren Leistungen fähig ist. Aber eben auch ein negativer, wie es sich in heutigen Verhältnissen zeigt. Noch sind wir brav, noch funktionieren und gehorchen wir, und selbst unsere Randale sind gesittet im Vergleich zu anderen Völkern (die G20-Demonstranten waren überwiegend eingereiste Ausländer, um ihren Gefühlen Luft zu verschaffen).
Doch je ruhiger ein Vulkan, desto gewaltiger der Ausbruch – das lässt sich wunderbar auf die Psyche übertragen. Wir können schneller umschwenken als man uns zutraut. Und wer es nicht glaubt, soll in ein Geschichtsbuch schauen. Aus diesem Grund denke ich, wird der geschaute Fall eintreten, dass ab einem gewissen Punkt der Geduldsfaden reißt und die (gewaltbereiten) Einwanderer wieder zurückmüssen.

Die geschauten Naturkatastrophen werden uns nicht auslöschen. Nicht ganz. Auch nicht die Polen, auch nicht die Franzosen oder die Briten. Aber die jeweiligen Populationen werden stark zurückgehen.
Und das alles ist ebenso wie bei allen Tier- und Pflanzenpopulationen ein natürlicher Bestandteil. Sobald die biologische Kapazitätsgrenze erreicht ist, geht es wieder abwärts, dann wieder aufwärts usw. Wir sehen das nur als Rückschritt, weil wir nicht imstande sind das große, ganze Bild zu betrachten, bzw. weil wir fälschlicherweise annehmen, dass die Naturgesetze auf uns keine Geltung haben.

[Aber so wie die Pflanzen am nächsten am Schöpfergeist sind und am wenigsten Freiheit haben, die Tiere etwas weiter entfernt und dafür mehr Freiheit haben, sind wir Menschen als bewusste Wesen am weitesten entfernt vom Schöpfergeist, und besitzen dafür die größte Freiheit. Und ebenso wirken die kosmischen Naturgesetze umso drastischer und in größeren hoch-runter Bewegungen auf uns, als bei den Tieren oder den Pflanzen. Wir müssen am meisten lernen und haben größere Problem unseren Platz in der Natur zu finden, deshalb sind unsere Lektionen härter.]

So sehe ich das jedenfalls. Ein notwendiger Rückschritt, um uns wieder zu den wahrhaft wichtigen Dingen im Leben zurückzuführen. Nur so entsteht Schritt für Schritt eine wahrhaft menschliche Kultur. Doch da dies über Jahr-(zehn-)tausende geschieht, erkennt man das nicht gleich.


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