Hallo Mario,
eine "Standpauke" über die sowjetische "Langweiler-Langzeitstrategie" willst Du ja nicht?!
Wenn Du Dir die Frage stellst, warum der Kreml Westeuropa noch überfallen sollte, wenn doch durch die Prophezeiungen schon allgemein bekannt wäre, dass dieses Unterfangen scheitern wird... dann ist die Antwort darauf ganz einfach: Entweder man kennt die Prophezeiungen dort nicht, weil man sich schlicht nicht für das Opium der Religion und alles was damit zusammenhängt interessiert, oder man hat zwar schon mal davon gehört, gibt aber nichts darauf.
Versuch doch mal einen x-beliebigen deutschen Bundestagsabgeordneten davon zu überzeugen, dass a.) uns eine sowjetische Invasion droht und b.) man hinsichtlich Landesverteidigung und Zivilschutz entsprechende Vorbereitungen treffen sollte. Ich mache mit Dir jede Wette, dass Du keinen einzigen finden wirst, der dazu bereit wäre, seine Politik auf irgendwelche alten Prophezeiungen auszurichten! Nicht einen einzigen! Genausowenig orientiert sich der Kreml bei seiner Strategie an den Prophezeiungen eines bayerischen Brunnenbauers.
Der Kreml verfolgt seine Strategie, zu denen eindeutig auch die Entfachung der bürgerkriegsähnlichen Zustände gehört, die nun aktuell werden, sehr erfolgreich immer weiter aber diese Strategie wird spätestens durch den Impakt letztlich scheitern, nämlich weil "die Natur eingreift" wie es in den Feldpostbriefen heisst:
"Am Schluß kommt noch Russland und fällt über Deutschland her, wird aber zurückgeschlagen, weil die Natur eingreift, und da wird in Süddeutschland ein Platz sein, wo das Ereignis sein sollte, wo die Leute von der ganzen Welt hinreisen, zu schauen."
Noch Fragen?
Gruss
LDG