Hallo!
und was wenn die alle nur ge-echot haben? Und was, wenn Schauungen "eventuell" eine symbolische Komponente haben?
Du kannst gerne sinnvolle Fragen stellen, die den Eindruck erwecken, daß Du Dir Gedanken gemacht hast. Aber auf solche Pauschalisierungen einer ganzen Reihe Quellen, die man jede individuell auf ihren Gehalt prüfen müßte, gibt es keine Antwort.
Was wäre, wenn obiges zuträfe, kannst Du Dir mit wenig Nachdenken selbst eruieren.
Natürlich haben nicht alle nur "geechot", natürlich haben Schauungen eine symbolische Komponente, aber nicht ausschließlich, weil das bei der Menge der Berichte (nicht nur über den Himmelskörper, sondern insgesamt) schlicht nicht wahrscheinlich ist.
Taurec, weil du weise und gerecht bist, würde ich dir ja gerne nach dem Mund reden wie alle anderen hier. Wenn aber etwas schlichtweg nicht den naturwissenschaftlichen Tatsachen entspricht, kann ich das einfach nicht.
Daß alle mir nach dem Mund redeten (manche machen das vielleicht, was deren Problem ist), ist eine dreiste Unterstellung, die nicht wahr ist und den Eindruck erweckt, daß Du absichtlich nerven willst oder gar spaltend fungieren. Derartige Unterstellungen Deinerseits, und hier handelt es sich ohne Zweifel um solche, sind jedenfalls nicht zielführend.
Wenn Du (natur-)wissenschaftlich widersprichst, solltest Du auch Ulrichs Einwurf schlicht anerkennen, statt nur aus Prinzip dagegenzuhalten und damit wieder ins Unsachliche bzw. sachlich Unrichtige abzudriften.
Es trägt zur ursprünglichen Frage, die längst zufriedenstellend beantwortet ist, gar nichts bei. Ob der Himmelsäquator zur Ekliptik geneigt ist, tut in diesem Falle nichts zur Sache, weil es auf das "horizontale System des Beobachters" ankommt, in welchem der Blick nach Süden auf die Planetenebene erfolgt.
Ob "Surtur", in der Mythologie grob unscharf im "Süden" positioniert, tatsächlich auf der Planetenebene daherkam oder leicht versetzt, läßt sich ohne genaue Positions- und Bahnangabe nicht abschließend klären.
Man könnte aber überschlagsweise die Wahrscheinlichkeit quantifizieren, daß ein Himmelskörper von außerhalb des Sonnensystems, der prinzipiell aus allen Richtungen kommen könnte, rein zufällig ebenfalls auf dem schmalen Firmamentband der Planetenebene seine Bahn zieht. Sie nimmt mit wachsender scheinbarer Entfernung der konkreten Position von der Ekliptik ab und dürfte insgesamt äußerst gering sein, was einen im "Süden" (angenommen in Sonnen-/Ekliptiknähe) stehenden Himmelskörper mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Teil des Sonnensystems macht.
Nachtrag, weil die Frage auftauchte: Meine Sammlung eigener älterer Beiträge, derer ich einige mit Stichworten versehen habe, ist natürlich auch für Mitleser sichtbar:
https://schauungen.de/forum/index.php?mode=page&id=6
Gruß
Taurec
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