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Die größte Eruption der letzten 10.000 Jahre (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 07.10.2009, 14:03 (vor 6064 Tagen) (3893 Aufrufe)

Hallo!

Diese fand im Jahre 1258 statt.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/867/419631/text/

"Der Fall ist seit langer Zeit ungelöst, der Täter wird noch gesucht. Mit den Ermittlungen sind Geologen befasst, und es geht um einen Gewaltausbruch, der alles übertrifft, was in den vergangenen 10.000 Jahren passiert ist. Gesucht wird: ein Vulkan. Dieser muss im Jahr 1258 ausgebrochen sein, und hat die Erde mit Staub überzogen."

"Die Schwefelmenge zeigte, dass seinerzeit die größte Eruption der vergangenen 2000, vermutlich sogar 10.000 Jahre stattgefunden haben muss. Nur war von einer solchen Katastrophe nichts bekannt, dabei hätte sie in diesem Ausmaß Anwohnern im Umkreis von etwa 2000 Kilometern nicht entgehen können. Bei dem Ausbruch muss sich ein bis zu 30 Kilometer weiter Krater geöffnet haben. Asche, Lava und Gestein hätten sich meterdick über die Landschaft gelegt, sagen Experten."

"Auch weltweit hätte das Ereignis gravierende Folgen haben müssen. Die Schwefelmenge von 1258 war ungefähr 15-mal größer als nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora 1815, der das Klima dramatisch veränderte. Die Schwefeltröpfchen verteilten sich damals in der oberen Atmosphäre, legten sich wie ein Schleier um die Erde und blockierten das Sonnenlicht. Das Jahr 1816 wurde in Europa als "Jahr ohne Sommer" bekannt.

Der Ausbruch von 1258 hätte auch eine drastische Abkühlung und eventuell schwere Hungersnöte zur Folge gehabt haben müssen, meinen die Forscher. Doch davon war lange nichts bekannt. Das verunsichert Klimaforscher."

"Vulkanausbrüche gelten als bedeutender Klimaeinfluss. Doch dass ausgerechnet die Wirkung der größten Eruption unentdeckt bleibt, lässt an den Simulationen zweifeln. Immerhin liefern historische Quellen Hinweise dafür, dass es 1258 zu klimatischen Veränderungen gekommen war. Der wolkenlose Himmel habe in jener Zeit mehrfach den Mond verdunkelt, berichtet Richard Stothers von der Nasa, der Chroniken jener Zeit zusammengetragen hat."

"Diese Aufzeichnungen berichten von einem außergewöhnlich kühlen und regnerischen Sommer 1258, er war einer der kältesten der vergangenen Jahrhunderte. Missernten, Hungersnöte und Seuchen hätten Europa heimgesucht. Doch das Klima erholte sich offenbar bereits 1259, zumindest in Europa."

"Dass die klimatischen Folgen des Ausbruchs begrenzt blieben, liege vermutlich an einem bislang vernachlässigten Effekt der Eruptionswolke, berichtet die Arbeitsgruppe. Der Schwefelschleier habe nämlich nicht nur eine kühlende Wirkung. Werde bei großen Eruptionen besonders viel Material in die Luft gepustet, wärmten die Schwefeltröpfchen vermutlich gleichzeitig, sagt Stefan Kinne vom MPI.

Der Effekt beruhe auf dem Umfang der Schwefelpartikel. Je größer die Tröpfchen sind, desto mehr Wärmestrahlung nehmen sie auf. Und je mehr Teilchen in der Atmosphäre schweben, umso häufiger vereinen sie sich zu dicken Tropfen. Bei großen Ausbrüchen staue sich also Wärme in der Luft, sagt Crowley."

Bei einem 30 Kilometer durchmessenden Krater kommen wir schon in die Nähe unseres "Erde-Riß-Szenarios". Bei diesem wird mindestens so viel Material ausgeworfen.
Die Tatsache, daß Schwefelpartikel bei ausreichender Menge und Größe wärmend wirken, könnte erklären, warum es laut Schauungen nach der Finsternis tatsächlich warm bleibt, bzw. zu einer Erwärmung kommt.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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