Roms Untergang (Freie Themen)

Josefus, Dienstag, 22.06.2021, 14:26 (vor 1681 Tagen) @ BBouvier (757 Aufrufe)

Hallo!

Mephistopheles, im "Gelben Forum", weist in diesem Beitrag
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=567414
darauf hin, was es auf Dauer mit einer (hier exemplarisch gezeigten)
"Millionenestadt" auf sich hat.

Auch die einstige Millionenstadt Rom hat sich (natürlich)
nicht halten können:
"Zur Zeit der Karolinger war Rom ein kleines Dorf von Bauern und Viehhirten,
in dem der Adel die Idee eines römischen Kaisertums weiter pflegte.
Die antiken Denkmäler waren verschüttet, ihrer Steine beraubt
oder zu Festungen ... ausgebaut
."
http://www.landeskunde-online.de/w3/it/rom/geschichte.pdf

Da hat Rom aber noch mal Glück gehabt!
Denn die Kambodschaner z.B., hatten nicht mal von der einstigen Existenz
der Millionenstadt Angkor Wat einen blassen Schimmer.

Gruß,
BB

Hallo

Roms Untergang wurde nicht etwa durch Barbaren besiegelt, sondern durch eine, nicht näher definierte Katastrophe im 5 Jhd., jedenfalls aber von Flutwellen und Schlamm begraben.
Erst im 15.Jhd begann Papst Nikolaus das röm. Zentrum auszugraben, bis dahin hatten die Menschen rund 1000 Jahre keine Ahnung wie die berühmten Bauten überhaupt aussahen. Die Erinnerung an die Stadt wurde somit abrupt abgebrochen!
Das alte Rom liegt zum Teil mehr als 20m unter dem heutigen Niveau.
Dies könnte zum Teil ein Grund sein weshalb man in der Renaissance eher an die alten Griechen versuchte anzuknüpfen als an die alten Römer.

Die Bauherren der Anlage von Angor Wat sind dagegen bis heute unbekannt, die architektonische Präzission gehört zur Gruppe
ähnlicher Bauobjekte in der ganzen Welt und war bis zur Neuzeit unerreicht. Dem Gizeh Plateau als Bsp. hat man die Bauherren einfach hingeklatscht und vom großen Erbauer Chepos ist neben der Gizehpyramide eine rund 7cm hohe Statute übriggeblieben.

Ein ganz tiefes Gewässer das alles.


Josefus


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