Der letzte Drink auf der Titanic (Schauungen & Prophezeiungen)

Leseratte, Donnerstag, 15.01.2026, 13:25 (vor 12 Tagen) (804 Aufrufe)
bearbeitet von Leseratte, Donnerstag, 15.01.2026, 13:49

Hallo,

die Stille im Forum ist eigenartig, dabei entfalten sich die geschauten Dinge mit gravitätischem Auftritt und beachtenswerter Konsequenz:

Der Russeneinmarsch hat stattgefunden, nur nicht bei uns, sondern in der Ukraine. Simplicius76 schreibt: "This is why the Russian SMO may go down as the most pivotal geopolitical flashpoint since WWII, because it may very well be the final catalyst which brings the post-war system’s arc to its natural conclusion. I’ve said from the beginning that the SMO may very well lead to the collapse of both NATO and the EU." Mit anderen Worten, ein Zusammenbruch und eine Niederlage ohne Einmarsch fremder Truppen.

Hat Benjamín Solari Parravicini mit seiner Prophezeiung zu Olympia recht gehabt? Zumindest die Russen haben ja einen ungeahnten Landappetit entwickelt, während das arme Taiwan offiziell erst 2027 auf dem Menüplan steht.

Mir scheint es, dass eine langjährige Enttäuschung über den "katholischen" Prophezeiungskorpus dazu geführt hat, dass alles über Bord geworfen wurde, was an diesen Kanon erinnern könnte. War das klug? Auch BB interpetiert die Vision des Waldviertlers als einen Meteroiteneinschlag. Ist das jetzt die neue Parteilinie aus Enttäuschung über das Ausbleiben der Apokalypse vor der Jahrtausendwende? Auch Taurec äußert sich jetzt ja dahingehend, dass die Schau einer kommenden Apokalypse eine Fehltinterpretation semitischen Gedankenguts sei.

Was aber, wenn diese neue Parteilinie nicht so ganz stimmt?

Die Inkas prophezeiten angeblich das Ende ihrer Welt für die Jahre um 1520. Natürlich, Indios leben da immer noch. Nur "ihre" Welt, ihre Zivilisation war zu Ende.

Grüsse Leseratte


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