natura non saltat (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Dienstag, 23.02.2010, 09:31 (vor 5925 Tagen) (4167 Aufrufe)

Guten Morgen!

Die Natur springt nicht, heißt dieser alte lateinische Spruch auf Deutsch.
Umgekehrt ausgedrückt: alles entwickelt sich kontinuierlich, selbst das, was uns "plötzlich" erscheint.
Es ist eine Frage der zeitlichen Auflösung.

Beim Nachdenken und Recherchieren über die enormen Kräfte, die manche der Prophezeiungen voraussetzen würden (MegaMegaTsumanis etc.), hat sich mir ergeben, dass sie nicht aus dem physikalischen System der Erde selbst stammen können. Vielmehr müsste es sich um Kräfte handeln, die im Weltraum entstehen und die Erdbahn sowie Erdrotation beeinflussen. **)

Aber auch solche Kräfte gehorchen den Naturgesetzen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass sich innerhalb einer Sekunde ein neuer Planet zwischen Erde und Mars "materialisiert", quasi aus dem Nichts, und dann aber gleich anfängt, ganz normale Gravitationswirkungen auszuüben. ***)

Wenn wir also tatsächlich sehr massive Störungen erwarten, dann müssen die sich innerhalb einer gewissen Zeit aufbauen. Sie nehmen kontinuierlich zu, addieren sich eventuell und erreichen eine kritische Grenze, die zu einer Instabilität führt. Dann suchen alle beteiligten Partner nach einem neuen Gleichgewicht, wofür meist mehrere Oszillationen nötig sind. Es sei denn die Störung verzieht sich wieder ....

Das heißt: bevor die Erde in ihrer Bahn und/oder in ihrer Rotation einen Sprung macht, fängt sie vorher an zu zittern. Das kann anfangs so subtil sein, dass wir es mit unseren normalen Sinnen nicht wahrnehmen.

Es kann aber nicht so subtil sein, dass es den Instrumenten der Naturwissenschaftler entgeht.
Ich habe an anderer Stelle mit LINKS darauf hingewiesen, dass die seismische Aktivität der Erde heute weltumspannend und fortlaufend protokolliert wird, und daß genauso sorgfältig der Magnetismus der Erde und der Sonne beobachtet wird. Der Grund für diesen Beitrag liegt darin, dass ich heute morgen eine Webseite gefunden habe, auf der die Schwankungen der Erdrotation diskutiert und fortlaufende Beobachtungsdaten dazu veröffentlicht werden.

http://www.erdrotation.de

allgemeine Einführung in die Thematik unter

http://www.erdrotation.de/ERIS/DE/Eris/Informationsservice/GrundlagenErdrotation/grundlagenErdrotation__node.html#_Toc56934533

(Datensammlungen auf weiteren Unterseiten).

Eine permanente und simultane Überwachung dieser vier genannten Parameter würde rechtzeitig erkennen lassen, ob irgendein Gewitter sich in der Ferne zusammenbraut. Das einzige Problem ist: man muss sich in diese Zusammenhänge einarbeiten, damit man alles versteht. Und außerdem gibt es auch in der Naturwissenschaft einen Spielraum der Interpretation. Das heißt: wenn eine Änderung sich zeigt, dann weiß man zunächst nicht, ob das ein "statistischer Ausreißer" oder eine noch unbekannte Gesetzmäßigkeit oder eben ein irreguläres Phänomen ist. Aber wenn sich die Änderung kontinuierlich verstärken würde, dann wäre das schon mal ein echtes Warnzeichen.

Soweit ich alles verstanden habe (aber ich kann falsch liegen und jeder prüfe selbst!), sind im Augenblick weder seismisch, noch magnetisch, noch rotationsmässig Änderungen sichtbar, die außerhalb der gewohnten Bandbreite und Fluktuation liegen.

Bei der Recherche fand ich außerdem eine Webseite, die die angebliche Vertauschung von Sonnenauf- und untergängen, die es mal gegeben habe (laut Bibel und Ägyptologie) mit einem etwas anderen Blickwinkel bterachtet, allerdings immer noch mit katastrophalen Nebeneffekten.

Einen echt schönen Tag wünscht Gerhard.

**) dabei würde auch ein Effekt auf andere Planeten und Monde sowie auf die riesigen Mengen und Schwaden von "Schotter" ausgeübt, die im Planetensystem kreisen. Letztere würden dann "vermehrt" auch auf die Erde fallen ...

***) Selbstverständlich darf, wer will, annehmen, dass Gottes strafender Finger oder eine unbekannte außerirdische Rasse sich nicht an die Naturgesetze halten müssen.


Gesamter Strang: