Hallo Eyspfeil!
Bei allem Respekt vor dem Leiden und Leben von Dimitri Duduman kann ich mit seinen Voraussagen doch nichts anfangen. Sie sind in sich selbst so widersprüchlich, dass ich da nicht durchblicke. Hab mal angefangen zu lesen, aber kam mir dabei vor wie auf Achterbahn und Geisterbahn gleichzeitig. Einerseits heißt es, dass Amerika brennen wird, weil die Russen angreifen (und die Atomlager in die Luft sprengen), und noch im selben Augenblick werden die USA von einer himmlichen Armee gerettet. Im Text, den Du zitierst, schließen Russen und Chinesen einen Pakt, offensichtlich um Amerika anzugreifen, in anderen Texten von Duduman schlagen und jagen Chinesen und Japaner die Russen bis vor die Tore von Paris, und dort machen sie einen Russen plötzlich zu ihrem Chef - und ziehen gegen Israel. Ich kann da einfach nicht folgen. Duduman hat sich offenbar Sorgen um Amerika und die Welt gemacht. Das allerdings verstehe ich.
Relativ einfach zu beantworten ist Deine Frage zu "John XXL". Das ist eine Abkürzung, die ich (sehr respektlos!!) verwende für die "Prophezeiungen von Johannes XXIII", die Taurec unter folgendem Link freundlicherweise abgelegt hat:
https://schauungen.de/prophwiki/index.php?title=Papst_Johannes_XXIII.
In der Einleitung zu den Texten findest Du den Hintergrund. Es wird unterstellt, dass in den 1930er Jahren Angelo Roncalli, der spätere Papst, diese Schauungen hatte, im Kreise von "christlichen Rosenkreuzern". Die Katholische Kirche würde das weit von sich weisen.
Nach meinen Kenntnissen hat sich Papst Johannes XXIII. nicht gesträubt, das Konzil einzuberufen. Im Gegenteil, er war für eine "Öffnung der Kirche". Die Pläne waren im Übrigen schon vorher schon da. Aber er wollte es sorgfältig machen und alles gründlich vorbereiten. Letztendlich, wie Du ausführst, hat die Kirche den Spagat zwischen konservativ und progressiv nicht geschafft, also keine Synthese bzw. Erneuerung im Geist ihrer ursprünglichen Tradition gefunden. Nun wird das Knirschen und Krachen im Kirchengebälk immer gefährlicher. Ich bin nicht katholisch, aber es tut mir weh. Die "Prophezeiung" sieht in Rom Ruinen - "von Dingen und von Menschen".
Der von Dir erwähnte Zyklus hat 84 Jahre, die Astrologen kennen ihn als Uranus. Inhaltlich sorgt er für eine Ausrichtung auf Neues, ist also das Gegenteil von Konservatismus. Dieser Zyklus hat die nachkonziliare Entwicklung vorangeschoben. Es ist aber wie beim Pendel: nur für die Hälfte der Schwingung trägt die Energie aus (also 42 Jahre). Danach schwingt das Ganze zurück. Vereinfacht ausgedrückt.
Gemäß "John XXL" soll es ein neues Konzil geben (in Alexandria), wenn alle die erwarteten Trübsale überstanden sind.
Grüsse, Gerhard