Ferner gibts noch das Kolophonium, von der Stadt Kolophon her (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 18.06.2010, 03:45 (vor 5811 Tagen) @ ITOma (4024 Aufrufe)

Hallo IToma!

Hallo offtopic,
ja, das sind die Bedeutungen, die ich auch zuerst gefunden und in meiner Übersetzung verwendet hatte. Die passen nur nicht in den Kontext. Daher habe ich nach ähnlich geschriebenen Wörtern gesucht und fand dabei calofan, was m.E. besser passt ("durchsichtige Hülle"). Allerdings spricht Parravicini auch von einem Loch, das mit Meer aufgefüllt wird ("un nuevo mar en el foso dejado"), so daß es wohl doch nicht (nur) Atmosphäre ist, die da weggerissen wird.
Grüße
ITOma

Kolophon war eine alte Stadt im antiken Griechenland.
Die Nadelbäume um Kolophon lieferten das Harz, das heute als
Geigenharz für die Bögen der Violinen und Celli verwendet wird.

Das Zeugs wird auch beim Löten verwendet, um den Lötkolben
aufnahmebereit zu halten für das Lötzinn.
(hab da etwas Erfahrung, genauer gesagt,
es macht mir Spaß :-D )
Taucht man die heiße Lötspitze ins Kolophonium, dann zischt es.
So ungefähr stelle ich mir einen Kometen o.ä. vor, der ins
Meer fetzt oder irgendwo in die Pampa.

Die Schauungen & Zeichnungen Parravicinis sind bis dato
sträflich vernachlässigt worden, finde ich.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil


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