Buen día.
Auszüge aus dem Buch. 2. und letzter Teil.
8. Wenn mit einem neuen Tag die Finsternis die Erde schreckt, dann ist das erste Zeichen da, dem andere folgen. Sehet zu dass ihr vorher mit Waffen des Geistes völlig ausgerüstet seid, zu streiten für Gott, für die Menschen und gegen die Sünde.
Ja, die Machthaber werden sich brüsten am Tage, wo die Finsternis mit der Sonne kommt. Herr verschone uns, denn wir haben den Glauben an Dich nicht verboten, haben die Gläubigen nicht verfolgt. Unsere Kirchen standen Tag und nacht offen für alle, so hineingehen wollten ...
Ihr sagt ihr hättet nicht gegen den Heiligen gekämpft ...Aber ihr habt gegen den Glauben gehandelt, habt des Herrn Gebote missachtet.
Indem all ihr fest gefügtes Werk ganz ins Wanken gerät, werden sie sich selbst und Gott verfluchen und ihre Lasterhaftigkeit wird größer sein denn je.
Selbst ihre abermalige Erhebung Volk wider Volk bringt nichts als schwere Verwüstung, geistig wie irdisch.
Der Erdboden wird sich an vielen Orten spalten und die Geister des Feuers, des Wassers, der Erde und der Luft machen manches Menschenwerk zunichte.
Einzelne werden sich bemühen, sich gegen das Toben zu stemmen, möchten mit besserer Einsicht dem allzu furchtbaren Chaos gegenübertreten. Da diese wenigen Machthaber, Führenden und Wissenschaftler aber zu spät zur Einsicht kommen, können sie die Flut nicht dämmen, die sich über die Menschheit ergießt.
9. Wenn dann die Verantwortlichen schreien: Wo bist du, Gott, der du solches sendest und wo ist Dein Erbarmen? ...
Ihr habt keinen Gott gekannt, vergeblich ist euer Geschrei! Ihr habt aus Wahngier für Macht und Mammon die Erde aufgewühlt, um ihre Schätze euren Götzen in den Rachen zu werfen. Wundert euch nur nicht, wenn die Erde euch verschlingt. Hättet ihr um wahren Wohlstand, Gleichheit, Freiheit, um geistiges wie natürliches Recht die unterirdischen Güter und jene aus dem Kosmos zum Dienst der ganzen Menschheit eingestellt, wahrlich, unerschöpflich wäre der Brunnen geblieben und der Segen hätte die Güter tausendfach vermehrt. So aber nahmt ihr den Gewinn für euch allein in Anspruch, um dadurch Völker zu verderben, Arme auszubeuten und schauerlichste Kriege zu entfesseln!
Sie werden sich verteidigen: Wir haben den Armen viele soziale Werke errichtet.
O ja, das habt ihr getan, allein nicht von eurer Hände Arbeit und nicht durch euren Fleiß, auch nicht von eurem Reichtum. Die Armen mussten selbst die Werke bauen, von ihrem Brote habt ihr abgeschnitten, um andern Armen ein Essen zu geben...
Und die am wenigsten an solchen Werken von dem Eigenen gaben, die erhielten Namen und die Auszeichnung der Welt.
10. Jede Anstrengung zu völkischem Frieden bleibt erfolglos. Was sich ab und zu als Erfolg entpuppt, ist weit mehr das Gegenteil, weil im gegenseitigen Misstrauen in Wahrheit niemand an Frieden denkt und glaubt, den aufzurichten aber einer dem anderen verspricht. Die sagen im Rate Ja und hinter der Türe Nein, und die Fäden, die sie zu entwirren suchen, verspinnen sich zum unheilvollen Netz, in dem die Ratgeber sich selbst gefangen nehmen.
Einen großen Spruch setzen sie auf, daran sich alle halten sollen, es wird sich aber niemand darum kümmern, weil keiner der Erste sein will, der den Weltspruch hält. Grenzen fallen, zehn und mehr; und neue Grenzen werden...
was Gutes geschieht wird durch Böses vielfach wieder aufgehoben.
Auf einen geredeten Frieden folgen Fehden ohne Unterlass.
11. Ihre Forschungen, von denen sie glauben, dass sie ins Geistige hinüberragen, richten größtes Unheil an. Sie kennen den UR-Geist nicht noch Seine heiligen Gesetze. Würden sie beides aber auch erkennen, es fiele ihnen nicht ein, sie zu respektieren. Daran hindert sie die Machtgier und der Wille, Völker ein Grab zu graben, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Selbst bei direkten Anzeichen von Gefahr werden sie nicht ablassen, die Tiefe der Erde aufzureißen und die Höhe zu sich herabzuziehen. Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn die Tiefe und die Höhe zum Verderben sich vereinen.
12. Wird dann die Not fast untragbar, werden die Geheiligten verfolgt, weil sie das Gericht als Barmherzigkeit verkünden, dann möchten viele erkennen.
Doch erst wenn der vierte Engel den Samen des Gerichts ausstreut, wird ein Tor der Umkehr aufgetan. Doch dann ist die Gerichtszeit fast vorüber und der HERR der Ewigkeit wird sich allerorten offenbaren.
Saludo
Guerrero