> Eyspfeil,
[quote]
danke der Nachfrage, aber die Web Bots sind EIN spezielles Programm. Es
wird von EINER Person weiterentwickelt.
Deshalb ist eine statistische Analyse auch so müßig wie beim CERN -
statistisch eine Null-Nummer!
*klugscheiß* Wenn man sich einliest, kann man sie gut nutzen.
Eyspfeil, die Webbots funktionieren ganz anders, als aus Deinen
Bemerkungen hervorgeht. Es werden KEINE Inhalte des Webs analysiert. Es
wird die SPRACHE des Webs analysiert. Vielleicht erinnert Dich das an
bestimmte Analysemethoden in der Wissenschaft...
Die Reports sagen ganz klar, was da abläuft. Es gibt immer bestimmte
Worte, deren Benutzung und Umfeld analysiert werden. Die Auswahl dieser
ist eine Kunst. (Da Vinci hätte auch nicht seine Nachbarn gefragt, wie MAN
was macht.)
Es wird aber nicht im nachhinein analysiert, wie manche behaupten oder
selbst bei der Kritik machen.
Kurz: Es wird UNBEWUSSTES (nicht Informatives!) im Internet abgefragt und
in Klartext verwandelt.
Gruß franz_liszt[/quote]
Das ist doch alles nichts Neues unter der Sonne, an sich.
Es verschiebt sich alles immer mehr in Richtung Technik,
wie hier schon tausendfach besprochen.
In dieser unserer Endphase der Zivilisation, bevor die
Imperatur eintritt.
Nehmen wir an, um 1950 oder 1960 oder noch früher hätte
irgendein schlauer Typ einen Haufen aktueller Zeitungen,
Zeitschriften und Bücher gekauft, und versucht,
anhand dieses Materials mögliche
Ereignissse der Zukunft zu erraten.
Der Typ aus Großvaters Zeiten benutzte genauso
seinen Kopf, und las aus den Zeitschriften,
so wie der Botler aus dem Zwischennetz liest
oder die Webseiten durch ein spezifisches
Filter jagt - und die gefilterten
Informationen anschließend analysiert.
=> Das Netz besteht doch auch nur aus Buchstaben,
Bildern und Zahlen, so wie vor hundert Jahren
Bücher und Zeitungen auch, oder?
Gut, die Bilder sind noch etwas bunter bzw.
die Photographien akkurater geworden.
Also ganz wie dieser Web-Botler: er analysiert die Sprache
und Dialektik, und er versucht, Unbewußtes zu eruieren.
Da wäre man bestimmt schon um 1900 fündig geworden: man denke
nur an den Roman, in dem eine "Titanic" untergeht, einige
Jahre vor 1912.
Obwohl Du den Mann nicht einmal verscharniert hast, halte
ich durchaus viel von ihm und seinen Fähigkeiten.
Habe also keine abschätzige Meinung von ihm.
Er wird wohl schon in der Lage sein, die eine
oder andere Entwicklung vorherzusagen, anhand seiner
Ausbildung & seiner Intelligenz.
Ob er aber die forenrelevanten Ereignisse treffsicher,
mit Vorwarnzeit uns präsentieren kann, da wage ich
dann doch zu zweifeln.
Also sich nähernde Himmelskörper, Fluten,
russische Besetzungen, Funkenregen und dergleichen.
Mfg,
Eyspfeil