Petrus und das Doktorlein (Schauungen & Prophezeiungen)

hyfrie, Freitag, 10.09.2010, 16:43 (vor 5726 Tagen) @ detlef (3275 Aufrufe)

moin,

Lautet dein Motto nun. Auf in die Freiheit? Ich gebe euch mehr

Freiheit,

aber bitte schön nur nach meinen Spielregeln. Ich bin es ja, den den

Sinn

des Lebens für euch kennt. So sind sie eben, jene die glauben im Namen

der

Weisheit zu sprechen. Obwohl es auch ander gehen könnte.


tja, ein forum gehoert dem, der es erstellt. also ist der forenbetreiber
auch derjenige, der die regeln bestimmt.

da aber heutzutage jeder depp in der lage ist, ein forum zu eroeffnen,
sollte es eigentlich keinen grund geben, in einem fremden forum
unwillkommenes zu schreiben.


gruss,detlef

ps: deine gedichtchen solltest du dir sparen.
da deine deutschkenntnisse aeusserst modern sind, sind sie halt nur
knuettelverse.

Ja ja Detlef, so handelt jeder aus seinem Bewusstsein heraus. Ich zeige dir hir nicht nur meine Art, mit den Versen des Nostradamus umzugehen. Auch die Wahrhaftigkeit, von welche ihr ja so großartig redet, ist so groß eben doch nicht. Ihr diskutiert gerne, wahrlich das merkt man. Sogar darüber, wie sag ich es später mal meinen Enkelkinder, warum ich aus den Fehler der Generationen davor nichts gelernt habe? Alles blose Theorie, die eben nicht weh tut. Ihr könnt auch nur forder und auf Fehler der anderen mit den Finger zeigen. Beweise uns das, beweise uns jenes und und und. Da seit ihr ganz genau dabei. Ihr selber, was habt ihr konkrett den Leuten hier schon geboten? Ausser natürlich eure Meinung (auch ohne den geringsten Beweis) kunt zu tun. Nun erzähle mir mal etwas über Evangelien. Warum man eben nur 4 in die Bibel aufgenommen hat. Ja auch das Thomas Evangelium stand damals zur Diskusion. Doch war man sich damals schon im klaren, das die meisten Menschen die Texte eben fehlinterpretieren würden. Die Konsequenze daraus war den Kirchenfürsten schon klar. Die 4 Evangelien stehen eben gleichzeitig für die Elemente und die Himmelsrichtungen. Ein 5tes hätte dann ja ein Pentagramm ergeben, eben kein Kreuz. Für das Kreuz steht aber nun mal Jesus in der Bibel.

Zu meinen Versen noch. Wie gesagt sie zeigen nur auf. Für mehr sind sie nicht gedacht. Das du nun so wehement darauf hinweist, scheint dich ein wenig getroffen zu haben. Zeigt aber wahrlich wenig Tolleranz.

Am Rande einer kleinen Stadt,
ein Doktorlein sein Häuschen hat.
Was für ein Mensch, von hoher Güte
Der leider Dummheit zwar versprühte
In Arroganz sich gar noch zeigte
Da er zu wissen glaubt… und neigte.
Der Weisheit letzter Schluss zu sein.
Dies kleine kluge Doktorlein.

In dieser Stadt, der Menschen viele
Nahm dieser sich, ach gar zum Ziele
Die Kinderlein nun zu belehren,
sein Wissen und auch Ihn zu ehren.
So lehrte er in diesen Städtchen
An ein Gymnasium, ach für Mädchen.
Die Religion, das man sie achte
Und auch als heilig gar betrachte

Man lehrt Respekt vor Obrigkeiten,
auch mit dem Pastor niemals streiten.
Nicht zaudern, fluchen noch betrügen,
nicht Gott gar lästern oder lügen.
Im Unterricht, nicht vorlaut sein,
das Alles lehrte er, gar fein.
Im Lauf des Dienstes vieler Jahre
Bekam er so, gar graue Haare

Dies Doktorlein, so mit der Zeit
Beliebt nun, bei der Obrigkeit.
Da er sich streng zur Pflicht bekannt
bedingungslos zum Vaterland -
da man ja Oben sicher wüsste,
was 'Oben-Volk' für's Volk tun müsste!
Er fragte nicht, er diente brav,
wie in der Bibel wohl das Schaf.

Besonders wichtig ohne Frage
Gehorsamkeit gar alle Tage
War Ihm ein Grundsatz der Moral
Wer das nicht achtet alle Mal
Ach in den Karzer musste gehn
Da manche Stunden still gar stehn.
Das hat ihm Gott so aufgetragen
Dies hört man so… den Doktor sagen.

Da er der Stimme ja sehr mächtig
von der Figur doch eher schmächtig
Selbst man´s im Himmel so vernahm
das es dem Vater wurd schon Gram.
Da dieser alsbald bei sich dachte
Von mir ein Auftrag? Ähhh…. Und lachte
Ach ließ ihn dies nun keine Ruh
Er rief so Petrus mit dazu.

Er sprach zu Petrus „Eine Bitte…
hät ich“ da es ja wohl so Sitte.
Gar wenn ein Auftrag… ich gegeben
Und dieser nun für´s ganze Leben
Man nach dem Rechten schaut, oh fein
Drum schick ich dich zum Doktorlein
Das du ihm sagest meine Kunde
Ein Auftrag? Nun… aus welchem Grunde?

Ein Auftrag hab ich wohl gegeben
im Denken liegt ein Sinn für´s Leben
Drum gab ich Allen hier auf Erden
Ja dieses, um auch Mensch zu werden.
Dem Doktorlein ach Petrus lege
Ans Herz der Kinder Seelenpflege.
Das Diese sich im freien Denken,
mit Liebe gegenseitig… so beschenken.

Die Strafe eben dann verkehrt
Wenn Diese, sich nur Selbst gar ehrt
Dient so der Obrigkeit als Knute
Damit man Unten sich auch spute
Zeigt sich in Wichtigkeit durch Macht
Wobei man sich ins Fäustchen lacht.
So ist´s, wenn man dies falsch versteht
Weil Mensch sein, eben anders geht.

Nu gut sprach Petrus zu dem Herrn.
Manch Denken liegt dem Menschen fern.
Er macht das Dienen gar zur Pflicht,
vergisst dabei doch Gottes Sicht.
Bezieht sich wohl auf dessen Wort,
verzerrt es ach… schon immer fort.
Vor Obrigkeiten biegt man sich,
zuweilen schon Mal fürchterlich.

Gar bei der Nacht, in dessen Haus,
wenn er grad macht die Lichter aus.
So lieber Vater werd ich Eilen,
dann bei dem Doktorlein verweile.
Um ihn von dir wohl zu berichten,
damit er aufhört nur zu richten.
Sich deine Ansicht klar auch hol,
Nun lieber Vater… lebe Wohl.

Nun Detlef... wie glaubst du geht die Geschichte mit Petrus weiter?

Liebe Grüße Henry


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