Hallo!
Dabei bezieht er sich u.A. auf Irlmaiers "Shalom"/"Flottenverbände im
Mittelmeer"-Vers. Der aber soll, nach Erkenntnissen von Teilnehmern hier,
aber möglicherweise falsch überliefert sein (Bekh?) und es bestehen
Zweifel, dass Irlmaier ihn so gesagt hat, wenn ich mich richtig erinnere.
Desweiteren zitiert Berndt einen "unbekannten Verfasser", der wiederum von
Bekh übernommen ist.
Richtig.
Zu Schalom und den Flotten im Mittelmeer:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=10098
Es gibt keine bestätigte Irlmaierquelle, die diesen Satz enthält. Daher müssen wir davon ausgehen, daß Irlmaier solches nie gesagt hat.
Von Irlmaier stammen nur diese Aussprüche:
2003 (bei DeGard): In den USA kommt es zu Aufständen. Im Nahosten gibts zeitgleich viele Kriege.
2002 (bei Bouvier): Es geht los mit einem Krieg im Nahen Osten.
Die Quelle ist beide Male der Irlmaierzeitzeuge "Gärtner". Die Aussage selbst ist inhaltlich eher dürftig, denn im nahen Osten gibt es seit Jahrzehnten wiederholt Kriege, bzw. die Region ist ständig in einem latenten Kriegszustand, so daß man nicht mit Gewißheit sagen kann, ein neuerlich ausbrechender Nahostkrieg sei der von Irlmaier erwähnte. Dafür hätte Irlmaier den Krieg auch beschreiben müssen. Nur die gleichzeitig stattfindenden Aufstände in Amerika geben einen gewissen Anhaltspunkt
Wir müssen allerdings einschränken, denn "zeitgleich" kann aus Irlmaiers Sicht auch einfach den groben Zeitraum umfassen. Tatsächlich können Aufstände in den USA und heißer Krieg im nahen Osten Monate oder Jahre auseinander liegen und wir wissen nicht, was zuerst eintritt.
Der Nahostkrieg könnte gewissermaßen auch ein behk'scher Selbstläufer sein. Bekh zitiert den Waldviertler mit diesem Satz:
Der totale Krieg, mit amerikanischer Beteiligung, finde erst in Saudi-Arabien statt, wo die Amerikaner in das Ölgebiet einfielen; jedoch zögen sie den kürzeren. Der Russe siege.
Jahre später hat der Waldviertler zu Bouvier gesagt, daß er diesen Satz Behk gegenüber nie ausgesprochen und solches auch nie gesehen habe. Er wisse nicht, wie Bekh darauf komme. Daher kann man das auch nicht ernstnehmen.
Der Waldviertler sah nur Krieg in Ägypten und Afrika:
1976: Vor dem Ausbruch des großen Krieges hält die Linke einen Siegeszug und es gibt Krieg im Osten Afrikas von Nord bis Süd.
2001: Schwerer Krieg in Ägypten. Nach dem Gefühl ist der Russe beteiligt (auch bei Jugoslawien), beim Krieg in Ägypten ist auch bei uns das Gefühl einer großen Kriegsgefahr.
Dazu passend Lueken:
Unsere Frau zeigt auf zwei Karten am Himmel, die eine ist von Afrika, und sagt: Es wird viel Streit in den Dunkelländern geben.
Unsere Frau zeigt Veronika einen Globus und weist auf die Gebiete Asiens - Ägypten Afrika hin. Ein fürchterlicher Krieg ist im Gange, viele sterben, viele unvorbereitete Seelen sind darunter.
Jetzt sehe ich die Gottesmutter auf etwas zeigen, das wie eine Landkarte aussieht. Ich kann darauf Jerusalem sehen, Ägypten, Arabien und Französisch-Marokko. Eine sehr dichte Finsternis scheint sich über diese Länder auszubreiten, und Maria sagt: Der Beginn des Dritten Weltkriegs, mein Kind. Ihr müßt euch beeilen, Meine Botschaft überall in die Welt hinauszusenden. Du wirst nicht von deinem Werk entfernt, bis der Ewige Vater es für nötig hält (Veronika antwortet: Ja!).
Das sind auch nur umrißhafte Aussagen. Es werden Länder genannt, keine Details und keine zeitliche Einordnung.
Nur das hier haben wir noch (im Grunde ist das nur die vage Andeutung einer Sachinformation):
Syrien hat den Schlüssel zur Lösung des Weltfriedens oder zum dritten Weltkrieg.
Es hat demnach irgendwas mit Syrien zu tun, aber (Vorsicht!) es gibt keine Verbindung zu den Russen außer dem dumpfen Gefühl des Waldviertlers. Ob Russen im nahen Osten persönlich zugange sind, wissen wir nicht.
Interessanter Weise passt dazu eine der sehr wenigen echten Aussagen von Baba Wanga:
"Schwere Zeiten werden kommen. Die Menschen werden sich dem Glauben nach in Gruppen teilen. Die älteste Lehre wird auf die Erde zurückkehren.'
Befragt, ob diese Zeit bald anbrechen wird, antwortete Wanga: 'Nein, nicht bald. Noch ist Syrien nicht gefallen!'"
Und hier ist noch der Seher Wellenberg:
... es scheint Frühjahr oder Sommer zu sein. ... Jetzt taucht unter uns der Persische Golf auf, nachdem wir das Rote Meer überflogen haben. ... Da unten wird heftig gekämpft; aber nicht nur in der Golfregion, sondern auch im Bereich Jordanien und Israel! ... Plötzlich erschüttert ein gewaltiges Erdbeben das Kriegsgebiet.
Dieser Krieg findet am Persischen Golf statt. Plötzlich blitzt mit einem ohrenbetäubenden Knall eine Art 'Atompilz' auf: Es ist allerdings kein Atompilz, sondern ein Meteoriteneinschlag auf irakischem Gebiet, der das gleiche Bild darbietet wie eine Kernexplosion und auch eine starke Druckwelle und Feuerwalze nach sich zieht, nur die radioaktive Verseuchung entfällt. Der Abschuß einer irakischen Atomrakete ist damit verhindert worden.
(Es ist wohl keine irakische Atomrakete gemeint, sondern bestenfalls eine amerikanische auf irakischem Gebiet. Es stellt sich aber die Frage, wie man etwas sehen kann, das dann doch nicht passiert...)
Wie weit Wellenberg zu trauen ist, weiß ich nicht. Nimmt man ihn ernst, ist während des Krieges im nahen Osten bereits mit Auswirkungen des Himmelskörpers zu rechnen, die das Kriegsgeschehen beeinträchtigen. Ähnliches berichtet ja auch Irlmaier über den Krieg in Deutschland. Das heißt, was Wellenberg da berichtet, passt eher zum Ende und Höhepunkt des Geschehens, parallel zum europäischen Feldzug.
=> Zusammengefasst: Irgendwas wird dort passieren. Wir haben jedoch nur ein paar Länder, keine ausdrücklich genannten Kriegsparteien (d. h. wie die Russen beteiligt sind, ist nicht sicher, Amerikaner werden keine genannt, wenngleich letztere sicher damit zu tun haben). Dazu gibt es nur eine äußerst lose zeitliche Einordnung.
Einen Zusammenhang mit dem Russenangriff gibt es nicht, auch kein Schalom und keine Flotten, die sich im Mittemeer feindlich gegenüberstehen.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“