Hallo allerseits,
vielen Dank für die Quellenhinweise. Jetzt bin ich besser im Bilde.
Hallo, Bernhard(iner)!
Da wirfst Du mir armem, alten Bouvier aber
einen übergrossen Kauknochen zu.
Aber vielleicht mag ja Taurec ein Obergutachten abgeben?
Na gut - ich versuche es denn einfach mal...
Dann hoffe ich, Du hattest mit diesem Knochen ähnlich viel Spaß, wie es die meisten Hunde bei einer solchen Gelegenheit haben. 
Auf jeden Fall vielen Dank für die qualifizierte Einschätzung!
Sicherlich.
"vorstellbar" ist eine ganze Menge.
Aber bringt uns das wirklich etwas?
Nun ja, für mich zumindest ist die Beschäftigung mit der Vorhersage weltpolitischer Ereignisse vor allem von der Motivation geleitet, ein zukünftiges Szenario im Vorfeld von Weltkrieg und Weltenwende herzustellen, damit ich eine Art "Fahrplan" habe, der mir eine möglichst sinnvolle Vorbereitung ermöglicht (ich habe nicht die Mittel, mich auf gut Glück für alle Eventualitäten vorzubereiten, selbst wenn dies noch gar nicht nötig sein sollte, sondern gff. erst in Jahren oder Jahrzehnten zu erwarten wäre). Je akkurater dieses Szenario, desto besser.
Auch bin ich durchaus (noch) kein restlos Gläubiger, was Prophezeiungen an sich angeht. Oft schwanke ich zwischen leichtem Grausen bei der Teffsicherheit einiger Quellen und rationalistischer Skepsis, die Zukunftsschau für unmöglich hält und gängige rationale Erklärungen entgegenstellt (selektive Erinnerung, Zufallstreffer, nachträgliche Fälschung etc). Insbesondere aber der Umstand, dass sich das Weltgeschehen aus meiner Sicht in den letzten 15 Jahren unheimlich nah an vorhergesagte Szenarien angenähert hat, und sie deswegen immer plausibler scheinen, lässt mich die Skepsis zunehmend vergessen.
Aus diesem Grund finde ich spekulative Szenarien, sofern die Quellen solche stützen, durchaus wichtig. Zumindest für mich persönlich. Prophezeiungen und Schauungen zum Selbstzweck interessieren mich weniger. Wenn es nicht möglich ist, mit ihrer Hilfe mit einem ausreichendem Maß an Treffgenauigkeit die Zukunft vorherzusagen, dann sind sie aus meiner Sicht eher wertlos, bzw. uninteressant.
Und Spekulationen auf der Basis von Ereignissen, die bereits Realität sind und es erlauben, mögliche Entwicklungen mit den Quellen abzugleichen, erscheinen mir dafür geeignet. Aber leider scheinen ja die Quellen das oft nicht herzugeben.
Von einem anderen Ereignis mit Bezug auf das Titelthema möchte ich auch noch berichten:
Eine israelische Freundin jüdischen Glaubens von mir, mit der ich regelmäßig über das Internet Kontakt habe, hatte vor den Waldbränden in Israel vorletzte Woche eindeutige Vorahnungen.
Entgegen ihres sonstigen Naturells fand ich sie zwei oder drei Tage vor den Bränden, die nahe ihres Heimatdorfes stattfinden würden, recht aufgelöst wieder. Sie war fast panisch, weil sie fest davon überzeugt war, dass "sehr bald etwas sehr schlimmes passieren würde". Sie wusste nicht genau, worum es sich dabei handeln würde und tippte auf Krieg. Ich fand das recht ungewöhnlich, da sie normalerweise sehr gefasst ist.
Natürlich machte ich mir sofort Sorgen, als ich von den Bränden erfuhr. Einige Tage später traf ich sie wieder im Internet an. Sie hat alles gut überstanden und weder sie, noch ihre Familie, haben Schaden genommen, lediglich der Bruder einer Freundin von ihr gehörte zu den Feuerwehrleuten, die bei der Evakuierung eines Gefängnisses ums Leben gekommen waren. Sie kannte ihn jedoch nicht persönlich. Sie war auch der Überzeugung, dass mit den Bränden ihre Vorahnung in Erfüllung gegangen sei.
Nun kommt der interessantere Teil: Sie sagte weiter, dass zwar die ursprüngliche Vorahnung erfüllt worden sei, sie nun aber eine weitere, noch drückendere Vorahnung habe. Sie ist sich keineswegs sicher, aber geht momentan davon aus, dass es in absehbarer Zeit (innerhalb weniger Monate) einen Krieg um Israel geben wird, der existenzielle Ausmaße annehmen wird. Dies geht so weit, dass sie den Entschluss gefasst hat, Israel baldmöglichst zu verlassen. In dem Zusammenhang zog sie sogar einen Vergleich zu ihren Großeltern und deren Familien, die "Europa rechtzeitig vor dem Holocaust" hätten verlassen sollen. Es scheint ihr also sehr ernst zu sein und das erwartete Ereignis hat ihrer Intuition nach große Ausmaße.
Natürlich mag ihre Vorahnung der Brände nur ein Zufallstreffer gewesen zu sein, aber für sie war es die Bestätigung, dass sie ihrer Intuition vertrauen sollte. Wenn man dem also Glauben schenkt, könnte das ein Hinweis auf einen zu erwartenden größeren Nahost-Krieg innerhalb der kommenden Monate sein.
Natürlich berichtete ich ihr von meiner Beschäftigung mit dem Thema von Prophezeiungen, die vor allem Europa betreffen, woraufhin sie mir nur sagte, dass sie in Bezug auf mich ein sehr gutes Gefühl habe: Ich sei nicht in Gefahr und würde bestimmt noch lange Zeit in Ruhe leben, sofern ihre Intuition zutrifft.
Soviel dazu.
Noch einmal vielen Dank für die erhellenden Antworten und beste Grüße,
Bernhard