Erklärung (Schauungen & Prophezeiungen)

Hope, Mittwoch, 12.01.2011, 16:07 (vor 5577 Tagen) @ Gerhard (7007 Aufrufe)


Könntest Du uns bitte noch sagen, in welcher Landschaft Deine Träume
spielten?

naja Landschaft könnte man beim ersten Traum nicht sagen. Häuser und Waldgebiet. Erschlossenes Waldgebiet mit Wegen.

War es in beiden Träumen die gleiche Landschaft?

nein. Völlig unterschiedlich.

Ist es Bergland (steile Strasse, Wälder?) oder handelt es sich um ebenes
Land?

im ersten Traum ist die Straße steil und schlammig. Der Wald ist eben.

War es eventuell in Deutschland - oder aber in nördlich angrenzenden
Ländern?

der erste Traum in Deutschland. Der zweite begann in Deutschland (Flughafen) und endete irgendwo im Süden.

Bist Du in dieser Traumlandschaft auch realiter zuhause - oder kam sie Dir
fremd vor?

Im ersten Traum Heimat, der zweite Traum fremd.


Es gibt Elemente in Deinem Traum, die auf den ersten Blick etwas verwirren
(Preise in DM, Flugzeug einerseits und Segelboot andererseits), doch das
ist normal: bereits in der Wahrnehmung des Alltags schieben wir gerne
gewohnte Muster vor die eigentliche Realität, warum also nicht auch beim
"Sehen", wo noch mehr Fremdartiges der Interpretation harrt und sofort auf
unbewußter Ebene hilfsweise mit Bekanntem assoziiert wird. Auch die
Montagen im zweiten Traum (Boot, Insel, Rettung aber gleichzeitig doch
"Sehen" einer Wasserwand) kann ich persönlich voll akzeptieren.

Die DM könnte noch damit zusammenhängen, dass der Traum schon vor Jahren war.
Das Schiff war das anschließende Fortbewegungsmittel nach dem Flug.


Insgesamt finde ich Deine beiden Träume also stimmig. Ich würde ihnen
entnehmen, dass Du einerseits aufmerksam sein und die Möglichkeit einer
Flut in Betracht ziehen sollst, andererseits enthalten sie ein klares
Signal, dass Du es schaffen wirst, auch wenn es anstrengend sein mag.

Mein Leben ist anstrengend *lach*. Ich habe Galgenhumor.


Eine wichtige Frage aus der Sicht des Forums wäre natürlich, ob Dich
(besonders) der "Flut-Traum" einfach so überfallen hat, oder ob Du vor dem
Traum schon mal von einer eventuellen Flutkatastrophe in der Zukunft
gehört/gelesen hast.

Ich schreibe nur Träume auf, in denen ich mich von außen sehe. Das war so einer. Normalerweise träume ich von meiner eigenen Perspetive aus. Die Träume, in denen ich mich selbst beobachte, sind sehr intensiv und wirken erschreckend realistisch.

Im Prinzip gilt die Frage aber auch für den ersten
Traum, wo ja ein Schlamm auftaucht, der ebenfalls von einer Flut stammen
kann (diesen Schlamm finde ich bemerkenswert, weil er m.E. auf etwas
"präkognitiv Reales" hindeutet; unser Unbewußtes "arrangiert" zwar sehr
viel, aber meist sehr direkt und vordergründig, während der Schlamm ja erst
sekundär zu einem Rückschluss auf eine vorausgegangene Flut nötigt; so
raffiniert arbeitet der Regisseur unserer Träume aber gewöhnlich nicht -
also dürfte es sich um ein reales Element handeln; der Schlamm kann aber
auch von Regen o.ä. stammen, und die Frage ist deshalb: war nur die Straße
oder die ganze Landschaft verschlammt).

Es war nur diese eine, sehr steil nach oben gehende Strasse. Ich kehrte zurück, da ich nicht glaubte, diese Strasse entlanggehen zu können.


Von anderen Flutschauungen her gesehen finde ich interessant, dass es in
Deinem Traum ausgebrannte Häuser und einen Russen gibt, vielleicht stammt
der gefärbte Reis aus "behandelten" Lager-, evtl. sogar Militärbeständen
(Konservierung, Schutz vor Schädlingen - ich kenne das aus tropischen
Ländern, jedoch nicht die violette Farbe). Das könnte zu einem der hier
immer wieder diskutierten Szenarien passen, dass die (große?) Flut erst
während des Krieges oder gar während einer "Besatzung" kommt. Dabei habe
ich persönlich immer noch einige Schwierigkeiten mit allzu viel Wasser aus
Richtung Norden. Für meine Begriffe ist dort nicht genug Feuchtigkeit, um
halb Deutschland zu überfluten. Ohne den Atlantik liefe da nichts**. Auch
deshalb scheint mir die Frage nach der Landschaft Deiner Träume wichtig.

Das mit der Flut: ich war im Süden und das ICH, das mich im Traum beobachtete, zeigte mir, also der Person im Traum die das erlebt, dass es eine Flut gibt. Ich sah diese Flut und ich sagte zu mir selber, dass es gut ist, jetzt im Süden zu sein. Hoffe das ist verständlich? Also ich selber sprach mit mir, als die Person von außen zu der Person im Traum.


lg
Hope


Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide


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