Hallo!
Hallo auch!
Wenn ich mich der Diskussionen im Gelben damals recht entsinne, müssen selbst heruntergefahrene Atomkraftwerke noch jahrelang nachgekühlt werden. Sonst schmelzen die Kernstäbe wegen ansteigender Temperaturen aufgrund Nachzerfallswärme. (?)
Nicht AKWs müssen nachgekühlt werden, sondern deren Brennstäbe. Dazu liegen sie in Abklingbecken, je nach Standard des betreffenden Landes ein bis fünfzehn Jahre. Der kritische Fall sind (Not-) Abschaltungen und ihre Folgen bei zerstörter Infrastruktur in der Umgebung. Die kritische Periode beim Abklingen ist etwa ein Jahr. In Deutschland ist man darauf nicht richtig vorbereitet. Wird man aber noch machen (s.u.). Außerdem traue ich unseren Leuten vor Ort (nicht in der Politik und im Management!!) zu, dass sie kompetent, verantwortungsbewußt und professionell improvisieren können.
Ein weiteres Problem könnte das Atommüllager Gorleben sein, wo die Castoren tatsächlich jahrzehntelang an der Oberfläche (!) lagern und wo der Nordseetsunami mit voller Wucht drübergeht. Das Zeug liegt dann entweder demoliert auf dem neuen Nordseegrund oder als Strandgut an der neuen Küstenlinie.
Wasser ist die beste Kühlung (s.o.), Zugluft (siehe Gorleben ...) die zweitbeste.
Daß das überall glimpflich abgeht, ist sehr unwahrscheinlich. Ergo wird es gebietsweise wohl mehr oder minder hohe Verstrahlung geben.
Freut mich, dass Du das sagst, denn es ist realistisch. Auch wenn Du bei Wudy leider nicht erwähnst, dass die zu vermutende Strahlenkrankheit ihre Ursache in Atomwaffeneinsätzen haben könnte. Zumindest der Vollständigkeit halber wäre das angebracht gewesen (mehr dazu siehe im PS).
Es sei denn, das Jahr X liegt noch so weit in der Zukunft, daß man es tatsächlich schafft, alles sicher abzubauen und zu vergraben...
Exakt um das geht es. Aber auf ganz andere Weise: offensichtlich hat der Waldviertler vor zehn Jahren (als es diese AKW-Diskussion im "Gelben Forum" noch überhaupt nicht gab) eine Voraussage gemacht (ob aufgrund Schauung oder Überlegung?), dass AKWs abgeschaltet werden (sollen/müssen?).
Die Abschaltung von AKWs könnte somit ein VORZEICHEN sein. Der Waldviertler verweist in dem Zusammenhang (2002!) auch auf Flutwellen und Erdbeben. Gab's da nicht so was in Fukushima? Möglicherweise hat er doch etwas dazu "gesehen".**) Und möglicherweise kommt noch mehr davon. Außerdem nennt eine Zeit. Und weil die Zeit ein Thema dieses Threads ist, habe ich das zitiert. Sein langer Ansatz geht in etwa konform mit dem, was Danach angedeutet hat. Und ich beteilige mich an der Diskussion hier nur, weil ich Zustimmung signalisieren möchte.
Gruß
Taurec
Gruß
Gerhard
PS: Ich habe meine Gründe dafür, dass ich immer wieder auf Atomwaffeneinsätze hinweise. Wer sich vorbereiten will und es sich leisten kann, dem empfehle ich, auch Radioaktivität sowie die Chemie (Partikel und Gifte in der Luft) in seine Rechnung mit einzustellen. Sogar Detlef wird einen Geigerzähler in seinem Boot haben.
**) oder in einer Schau im Radio gehört, wie die Leute sagen ...