ich habe den (begruendeten) eindruck, dass es nicht vorwiegend die sprachbarriere ist, die den blick auf "fremde", z.b. franzoesische schauungen verstellt.
in frankreich (wie auch in spanien) scheint es keine etablierte "schauungszene" zu geben.
wer fuendig werden will, muss sich in geistigen gefilden tummeln, die wir im deutschen sprachraum in diesem zusammenhang eher verschmaehen.
dort werden die schauungen weniger eigenstaendig betrachtet, sondern mehr als teile anderer "komplexe"
da waere zu nennen:
natuerlich der religioese kontext
all die templer und rosenkreuzer und sonstigen nicht katholischen komplexe
manchmal taucht auch etwas in der "von Daeniken - ecke" auf.
und, last not least - in den zirkeln, die sich mit magie befassen.
letzteres ist in meinen augen besonders interessant, weil man dort der meinung zu sein scheint, dass "schauen" eher eine aktive taetigkeit ist, und nicht ein passiv erlittener vorgang, wie im deutschen raum vorwiegend angenmmen wird.
gruss,d
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"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“