Es gibt keinen sicheren Ort, weil ... (Freie Themen)

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 15:27 (vor 4795 Tagen) @ Tony (4630 Aufrufe)
bearbeitet von Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 15:40

... bei einem kontinentalen 3-Tage-der-Finsternis-Event oder einem Groß-Impakt oder einem Mega-Flare mit kontinentalem Stromausfall o.ä. man um die hier gezeigten Standorte http://www.contratom.de/atomstandorte/ (bitte runterscrollen auf die Weltkarte) einen Radius von 500 km (in den ersten Wochen des Events) bis 5.000 km (nach einigen Wochen)schlagen kann und damit die Regionen gekennzeichnet hat, von denen anzunehmen ist, dass dort kein dauerhaftes menschliches Leben mehr möglich ist.

Es gibt hiernach realistisch betrachtet auf der Nordhalbkugel kaum einen Ort, der die Bezeichnung "sicherer Ort" in dem Sinne einer dauerhaften Bewohnbarkeit verdienen würde, wenn es zu einem Mega-Event mit Dominoeffekt/Katastrophenkaskaden kommt.

So einfach ist nun mal die Kiste. Auch wenn das u.U. einige Illusionen zerstört.

Wer in den hier betrachteten Szenarien in abgelegenen Bergdörfern, verlassenen Weltkriegsbunkern oder einsamen Leuchttürmen seine langfristige Rettung sucht, der - mit Verlaub und Respekt - macht sich wohl doch angesichts der menschengemachten Realität ein stückweit etwas vor.

Denn die Frage ist ganz einfach: Wie sollen in einem derartigen gewaltigen Katastrophenszenario die Atomanlagen, die Kühlbecken, die Zwischenlager usw. dergestalt auf Dauer (=Ewigkeit) beherrscht werden, dass die abertausenden Tonnen ewigverseuchendem Atommüll nicht in die Biospähre gelangen und dort ihren Weg über Wind-Wasser-Nahrungskette in die Organismen findet?


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