Gefahrengleichverteilung sollte nicht zu Ignoranz führen (Freie Themen)

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 22:33 (vor 4795 Tagen) @ Taurec (4237 Aufrufe)
bearbeitet von Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 22:55

Servus Taurec,

danke für das Bildmaterial - sagt mehr als tausend Worte.

Zum theoretischen "Herauskürzen" der Verseuchung mit Alpha-Strahlern und damit einer unvermeidbaren massiven Todes- und Erkankungsratensteigerung insbesondere bei höherem Säugetierleben mit einer Penetranz von zigtausend Jahren antworte ich mit einer Metapher:

Ich darf die Gefahr durch ein Minenfeld nicht deshalb geringer schätzen und unbekümmert weitergehen, weil die Minen um mich herum statistisch gleich verteilt sind, also in einer Ubiquität vorliegen.

Selbstverständlich unterstelle ich gerade Dir nicht Ignoranz bzw. ein Plädoyer für unbekümmertes Weitergehen. Ganz und gar nicht. Wie käme ich dazu - da ich Deinen Beitrag ganz anders verstanden habe. Mir geht es nur darum, dass andere das Ausgeführte vielleicht verkürzend und damit sinnverkehrend dergestalt fehlinterpretieren könnten nach dem Motto, "ach, die Gefahr ist ja eh da und insofern für mich egal. Was egal ist brauche ich nicht mal zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn darauf zu reagieren."
Das hast Du ja nach meinem Verständnis mit Sicherheit gerade nicht sagen wollen. Dieses wäre geradezu grotesk falsch.


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