Hallo Detlef,
da waere es ja noch sinnvoller, (wenn wir ein klein bisschen mehr material
haetten) zu versuchen, die zukuenftige gesellschaftsform genauer
festzustellen.
Aber das ist doch wohl eine der leichtesten Übungen überhaupt. Es gibt ja unzählige hinweise und auch fachkundige Auslegungen (z. B. BBouvier) wie das dann aussieht:
- Ganz oben: ein Kaiser, der Imperator
- Darunter: ein europaweites Netz von "Adligen", was auch immer das dann ist, wohl leute, die sich in der Zeit nach dem ganzen hervorgetan haben.
- Dann nochmal drunter: regionale Strukturen, wie zu Mittelalters oder Germaniens Zeiten, regionale Selbstverwaltung.
- Kirche als Einflussgröße in politischen Dingen nicht mehr existent. Religion ist reformiert, eventuell sogar Vereinigung der wesentlichen Religionen und Verwerfen der Dogmen.
- Dieser Haufen an regionaler Selbstverwaltung wird durch eine Klammer, das Reich, zusammengehalten, welches wiederum vom Imperator regiert wird, und nur 2 Aufgaben hat, nämlich einerseits Landessicherung, und zweitens Sicherstellung der "freien Wissenschaft" ohne Konzerne o. ä.
Das ist alles. Mehr gibt es über die Gesellschaft danach nicht zu sagen. Laien würden sagen, dies habe sehr starke Ähnlichkeit mit dem Absolutismus oder Feudalismus, stimmt, aber mit dem Unterschied, dass es nach dem Ganzen nichts mehr zum Abpressen und Verprassen gibt, wodurch sich der Feudalismus und Absolutismus als solcher inkorporieren könnte. Somit ist es eher wie 1200 unter den Staufern, oder was weiß ich.
Monsignore