Die Darstellung der Verbreitung des Tephra-Fall-outs im 30-seitigen Dokument der Uni Tübingen in der Grafik (B) entspricht in etwa dem anderen Bildchen des anderen Links.
Von "science-reisen.de" ein Auszug:
"Eines dieser Ausbruchszentren liegt dort, wo sich heute der Laacher See befindet. Heute ein Idyll für Wanderer und Segler, doch vor 13.0000 Jahren eine Hölle. War doch der Ausbruch dieses Vulkans eine der gewaltätigsten Vulkaneruptionen in der jüngeren Geschichte Mitteleuropas, weit heftiger als beispielsweise der verheerende Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. Zwar dauert der Ausbruch des Laacher See Vulkans nur wenige Tage, doch während dieser Zeit werden mehr als 6 km3 Magma in Form von Asche, Lavafetzen und Gesteinsbruchstücken in die Atmosphäre geschleudert. Immer wieder schiessen gewaltige Explosionen Asche und Bimsstein aus dem Krater, nur unterbrochen von kurzen Ruhephasen. Dabei bildet sich eine mehr als 30 km hohe Eruptionssäule aus Asche und Rauch. Aschepartikel werden von Höhenwinden bis nach Skandinavien und Italien verfrachtet und dort abgelagert. Tödliche Lawinen aus glühend heissen Aschepartikeln verwüsten die Landschaft rund um den Vulkan und zerstören alles Leben im Umkreis von mehreren Kilometern. Die ausgeschleuderten Partikel, Bimsstein und Asche, lagern sich in einem Umreis von mehreren 10er Kilometern um den Vulkan herum ab und bilden sogenannte fallout-Produkte, nämlich Tephra und pyroklastische Ablagerungen."