Von der thermischen Energie von Psychologen im Vergleich zum Brennholz (Freie Themen)

Fenrizwolf, Dienstag, 30.12.2026, 13:53 (vor 28 Tagen) @ IFan (572 Aufrufe)

Hallo IFan!

lieben Dank für Deine Kommentare – damit habe ich gar nicht gerechnet.

Der Umgang mit Individuen ist immer etwas ganz anderes als Kontakt mit Kollektiven, das dürfen wir bei dieser ganzen Einwanderungsdebatte nicht vergessen.

Ich war nie derjenige, der Gefallen daran hatte, sich an Andersartigen oder Fremden abzureagieren – ganz im Gegenteil!
Aber ich habe sehr früh die Pestilenz von Gruppendynamiken erfahren. Wer eben noch zugänglich war, benötigt nur einen magnetischen Pol, um sich zum einnorden ggf. komplett entgegengesetzt zu zeigen.

Eigentlich sollte Soziologie die Wissenschaft dieses Sujets sein, aber mir scheint, jene hat immer noch nicht begriffen, daß eine Masse nicht eine Addition von Untergruppen und Individuen ist, sondern gänzlich anders agiert; oder aber: Man nutzt den Informationsvorteil aktiv aus, weil Arglosigkeit wehrlos macht.

Gewichte und Tendenzen – Gelegenheiten und das große Bild: Die Folgen exzessiver Immigration sind vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem Unterschied zwischen Multiplikation und Exponentialfunktion. Es übersteigt recht bald den Horizont des Erfahrungswissens.
Falls überhaupt nachgedacht wird, findet das doch in sehr überschaubarem Rahmen statt; und kleinste Hürden lassen kleine Köpfe auf dem Weg zum Ziel dann schon ziemlich hilflos herumkullern.

Was echte Tabus und Verbote von ach, so höchster Instanz dabei anrichten, durften wir jüngst während der Coronakonspiration beobachten.
Ich bedauere es ja selbst, aber mein Bild vom Durchschnittsmenschen und emotional agierenden Kollektiven ist nicht das Beste.
Wenn die französische Fußballnationalmannschaft auf dem Platz steht, ist kaum noch ein Europäer dabei. Und hierzulande hat es sich in Rekordgeschwindigkeit in ebendiese Richtung entwickelt – und zwar so sehr, daß ich damit mangels Identifikation rein gar nichts mehr anfangen kann.

Ist es rassistisch, den Elefanten im Raum als solchen zu bezeichnen?

Das eigentliche Problem ist aber die charakterliche Suizidalität der verhausschweinten und geistig frigiden Europäer.

In den letzten Jahren habe ich zum Mißfallen aller öfter mal die Themen Geschlechterrolle und Sexualität aufgegriffen, weil sich auch dort bei genauerem Hinschauen Abgründe auftun, falls man selbst nie über manche Sachverhalte ins Grübeln geraten ist.
Meine Eigene Position ist dabei doch allein relativ zu der Position des Betrachters.

Als Sucher der Wahrheit mag ich mir von einer Überzahl intellektuell Unselbständiger nicht vorschreiben lassen, was genehm ist, und was nicht.
Es klingt vermutlich überheblich, aber so ist es nicht gemeint – denn auch meine Pupillen haben Filter, die es mir erschweren klar zu sehen.

Zum Thema Erwerbsarbeit:

Es gibt Talente, die lassen sich recht gut monetarisieren, manche individuelle Eigenheiten sind für einen klassischen Karriereweg ziemlich hinderlich.

Die meisten sind recht gut darin, sich anzubiedern, klaglos fragwürdige Säfte zu absorbieren und auf Kommando wieder auszuspeien. Das ist der Stoff aus dem BDSM-Pornos gemacht sind. Sich devot nach oben zu schlafen ist aber vermutlich ein anstrengender und kurzer Weg.
Vermutlich sind die Wenigsten überhaupt in der Lage in Erwägung zu ziehen, eigenverantwortlich in eigenem Interesse, und damit letztlich zum Wohle der Allgemeinheit zu handeln.

Die eigene Persönlichkeit ist oft ein totgeborenes Kind, und das Schulsystem leitet dabei aktiv Sterbehilfe.
Mein vermeintliches Downgrade war eine strategische Entscheidung, bei der ich auf mehr Krisensicherheit und praktischen Nutzen geschielt habe.

Plan A war ein voller Erfolg: Mit innerem Appell an preußische Tugenden und einiger Leidensfähigkeit konnte ich mich auch als Spätberufener insoweit behaupten, daß ich notfalls gleich auf dem nächsten Schiff anheuern könnte.
Der Eigennutz der neu erworbenen Künste war beinahe Null, da ohne monetäres Plus am Ende des Monats sich halt für nichts sparen läßt, und ein Mangel an Freizeit und Energie kein Boden für jedwede Projekte ist.

Fachlich ist es ziemlich traurig: Eine gescheite Ausbildung bedeutet ja nur die ersten Stufen der Treppe bis zum ersten Plateau.
Einerseits ist es faszinierend zu erkennen, welche Möglichkeiten da noch lauern, und wie beeindruckend tief es werden kann, doch im Alltag ist man halt doch am Ende in einer Widerholungsschleife gefangen, in der man regelrecht verdummt wird, und mit allen guten Absichten die Kellertreppe hinunterfällt.

Es war der meinen damaligen Erfahrung, nach damals bestandener Jägerprüfung, nicht unähnlich. 90 % allen Wissens schien vergeblich, und maßgeblich waren interpersonelle Gesetzmäßigkeiten, und das Terrain überwiegt den Schlachtplan - isso.
Ich würde mich hier ja nicht übersprießend ereifern, wenn ich auf den Pfaden des Erfolges wandeln würde; doch war ich auch nicht untätig - aber wenn aus einem Sprint eine Odyssee wird, sollte man vielleicht eher andere Maße bemühen als Stoppuhr und Kalender.
Mangel, Verlust und Ohnmacht gegenüber dem Leviathan – so ganz ohne starken Verbündeten, kannte ich so noch nicht. Auch ein Spießrutenlauf kann ungemein auszehren, selbst wenn die Rüstung hält.

Die Schwangerschaft geht bald zu Ende, und zu verlieren gibt es nichts. Ein kleines Projekt will auf die Welt.
Schlimm finde ich, daß ich im luftleeren Raum jedes Maß verloren habe. Ich bin unfähig, Erfolgschancen einzuschätzen, weil ich nur noch gewohnt war, einzustecken, wie der Boxer der kassiert, doch nicht zu Boden geht.

Meine Bewerbung sollte keine Karriere werden, sondern einen Brot- und Butter-Job darstellen, der mir ermöglicht, selbst heimlich nach der Weltherrschaft zu streben.

Es ging um eine recht gut bezahlte, vermutlich recht stressfreie Stelle um die Obsorge eines Prestigeprojektes für eine Kulturstätte fast in Sichtweite.

In diesem Vorstellungsgespräch wurde diese Wunderwelt wundersamerweise immer bunter und schöner – fast zu schön, um wahr zu sein. Es wäre wie für mich geschaffen gewesen. Auch der mir bis Dato unbekannte Kollege hat sich nach späterer Recherche als vermutlich kongenialer Partner herausgestellt.

Ich weiß nicht, was diese Leute zu welcher Entscheidung veranlaßt hat, aber ich glaube nicht, daß es die Richtige war.
Und meine Mutmaßung ist, daß ein Zuviel an Frauen letztlich auch eine Art des Extremismus ist, und seinerseits extrem schädliche Dynamiken beschert, die vermeidbar wären, fall Verstand verfügbar wäre.

Aber echt, ey: Was ist das für eine Scheiße…? Ein Hexentribunal für einen Job. Eine Süße (die Zuständige), eine Redselige (mir gegenüber), und nicht erinnerliche Gestalten von ungemein wichtiger Position.

Ich hatte die Konstellation leider schon viel zu oft, wenn ich zu solchen Schultribunalen mußte, weil unsere Tochter angeblich zu schweigsam war – anschließend ebenso vor Gericht.

Damals ging es darum, ihnen Respekt einzuflößen, sie zu entlarven und dumm aussehen zu lassen.
In gleicher Konstellation konnte ich nur mit schüchternem Anstand glänzen.
Bei der nächsten vergleichbaren Gelegenheit zeige ich Doppel-Bizeps-Pose und gebe jeder ein Augenzwinkern mit bis zu den unteren Augenliedern hochgezogenen Mundwinkeln.

Klar, auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner, aber der Chef dirigiert die Kapelle, und manchmal, aber nur manchmal, würde man eben jenem auch mal die Leviten lesen.

Ich habe es mal gemacht, mit einer ihn verstörenden SMS – nach einem akuten Fall von Überarbeitung. Er hat mich zwei Tage komplett in Ruhe gelassen.

Aber ich habe auch nicht vergessen, wie empathielos er reagiert hat, als meine Mutter gestorben war.
Ich habe doch noch nicht einmal angefangen, seltsam zu werden.

Ein eindimensionaler Workaholic, der ganz offensichtlich seine Qualitäten hat, weil er sonst nicht dort wäre, wo er ist…
Es wäre nicht das erste Mal, das ich für Abwechslung sorge. Aber noch bin ich leider einstweilig finanziell abhängig von einem erfolgreichen Narzißten – so als erfolgloser Nerd.

Zum Sündenfall:

Wir stehen da etwas konträr zueinander was den Bezug zum Christentum angeht, aber bei tieferer Analyse würden wir beide feststellen, daß es dabei auch viel Verbindendes gäbe, sofern ich gewisse Attribute als originär christlich katalogisieren könnte.
Vom Ansinnen, der Ethik und auch der jenseitigen Ausrichtung sind wir vermutlich recht nahe beieinander, bis auf den Unterschied, daß Du die Kirche als sinnstiftende Autorität wertschätzt, während ich sie eher geringschätze.

Man hat mir damals als Bebi auch dieses Haarwuchsmittel feierlich auf die Rübe gegossen – und ja, verdammt, es hat gewirkt. Heute mit fast 50 habe ich immer noch volles langes Haar.

Ich müßte viel weiter ausholen, aber ich komme durchaus aus einer Familie, die charakterlich völlig integer war, und christliche Riten, wie das allabendliche Vaterunser, wie auch Gebete zu Mahlzeiten tradiert hat. Dürers betende Hände wachten auch wo anders noch darauf, daß ich die Hände blos über der Bettdecke trüge.

Es würde mich nicht wundern, wenn ich noch im Besitz aller Konfirmationsurkunden fast (kriegsbedingt) aller meiner direkten Vorfahren sein sollte.

Mein erster Schultag war ein weihevoller Tag. Ich war von der Zeremonie in der katholischen Kirche und dem Gesang so angetan, daß ich die Schule kaum erwarten konnte. Ich war fast heiß darauf, weil alle so gut davon sprachen.

Ich kann mich tatsächlich noch an meine ersten Schultage erinnern, an einen biegsamen, blauen Bleistift, Bananenmilch und altbackenes Brot. Es kommt vielleicht auch immer darauf an, wer den Unterricht macht, aber da war ich schon raus aus dem Spiel – irgendwie – und das sollte sich auch nicht mehr bessern. Frontalunterricht ist just for the masses.

Einerseits war ich zu preußischen Tugenden erzogen, kam trotzdem jeden Tag zu spät zum Bus, brach später den irrsinnig komplizierten Gitarrenuntericht ab, und erstarb darum innerlich schon früh.

Alles Zupfen, Greifen und die Punkte: Das war doch nicht Musik!

Das Akkordegreifen hatte ich im Nu raus, aber es fühlte sich an wie Masturbation bei unwillkommenen Fremden.
Spazieren gehen mit den Eltern war ein unwillkommener Zwang, Knobeln mit Alfred Dzinius war eine Offenbarung!

Es ist nicht so, daß ich einen schwachen Vater gehabt hätte. Nein, als junger Vater war ich wie er. Und zum Erfolg verdammt zu sein, heißt nicht, den Wettbewerb zu suchen.

In einer Welt voller Müll sagt mir wer? wo es lang geht?
Für Introvertierte gibt es keinen Leitfaden, der verfängt.

Ich habe als Kind viel meditiert. Zuhause, weil ich still sein mußte, und in der Schule, weil ich immer noch nicht verstand, was der Zirkus soll.
Vielleicht bin ich nicht das, was Du aus meinen Worten ableitest.

Ich habe die Schwäche in mir selbst erkannt, und schaue mich um. Die ganze Welt ist Bühne, und ich hasse das Stück – aber manche Scheuspielerinnen sind von atemberaubender Schönheit.

Nach fast 50 Jahren interzivilisatorischem Krieg im Frieden ist Innovation, wenn andernorts mal etwas schiefgeht, jemand anderes einen Fehler macht, oder endlich etwas zwangsläufig zu Ende ist – Frieden ist unerreichbar.

Ich habe nichts gegen den Gott der Christen, den der Mohammedaner, den der Juden und anderer Extremisten. Mein Volk hat zum Teil vor Begeisterung gebrannt – vor allem die begehrenswerten Weiber anno dazumal.

Aber wenn es eines gibt, was ich wirklich aufrichtig hasse, ist es die Macht, die mir die letzten Jahre seit 2010 verdorben hat – und die werde ich finden, verurteilen, sezieren und vernichten. Das ist ein versprechen!

Es ist schwer, bei all der Wut noch bei Bewußtsein zu bleiben. Die Halbwertzeit (dummes Wort) von Alkohol ist kurz, und die Toleranzentwicklung schauerlich, Haarspray zu inhalieren verklebt die Lunge, und Capsaicin hinterläßt kaum noch eine Wirkung.

Ein Gott der mich für diese Tragödie auch noch strafen will, muß eine wirklich sadistische Sau sein, aber wer weiß… vielleicht überlebe ich den auch noch – wie mittlerweile leider so unendlich viele.

Ich glaube es war nun genug der Theatralik.

Und diese ist für mich ein Ventil, um mich Verständlich zu machen. Das funktioniert auch so lange, bis der Dopaminspiegel tot am Boden liegt, weil aller Grund aufgezerrt ist.

Wir leben halt in einer dualistischen Welt, die Gott sei Dank, ein Ende hat.
Aber ich habe in der Klimax-Phase, da wo Ruhe angesagt wäre, es ziemlich fett um die Ohren bekommen.
Der Christ sagt: Verzeihe. Ich sage: geh scheißen.

Natürlich werde ich verzeihen. Wenn die Welt durch mich wieder geradegebogen ist, die morgendliche Erektion wieder die Unterwäsche zerreißt und irgendwann mal wieder der Impuls da ist, nichts zu tun.

Der Gott, der mir deshalb noch aufs Maul hauen will, ist voll die Mißgeburt, Alter!

Ich bin mir ziemlich sicher, daß nach eineinhalb Jahrzehnten des zivilisatorischen Dauerterrors mein Dopaminspiegel irgendwo unterhalb des Mariannengrabens liegt.

Daß ich nach Ausgleich strebe, macht mich doch nicht widergöttlich. Und ein Gott, der diesen Weg nicht schätzt, kann kein Gott sein.
Die Gestalten der Dunkelheit sind jene, wie im Tierreich, die in ihr Schutz finden.
Vielleicht ist das Licht nicht immer nur gut?

Aber wie kommst Du dazu, meine Aggression, die wiederum eine Reaktion ist, dafür verantwortlich zu machen, daß mir mangelhaft Gutes widerfährt, bzw. 1-zu-1-Entscheidungen generell zu meinen Ungunsten ablaufen?
Ja, vielleicht ist mein Herz verseucht von all der Gotteslästerung.

Ein tauglicher, warmherziger Gott würde all das erkennen und in seine Entscheidungen Inkludieren.
Davon abgesehen, ergäbe es ja wirklich Sinn, aber ich bin mir recht sicher, daß es einfach die menschliche Natur mit ihren Schwächen ist, die letale Fehler auch mal mit einem Pups verwechselt.

Mir ist kein menschliches und auch kein tierisches Schicksal egal.
Die ganze Welt ist eine unaufhörliche Tragödie! Wie kann es sein, daß das Übermaß der Menschen gegen diese Erkenntnis immun zu sein scheint?

Aber sie finden wiederum Gefallen daran, wenn Häretiker abgestraft oder auch lebendig verbrannt werden.
Allein wegen der vielen Sünden der Kirche innerhalb der letzten verfickten 15 Jahre, denke ich darüber nach, diesen Verein nicht weiter mit Steuergeld aus meinem Aderlaß zu füttern.

Ein Psychologe würde sagen, daß sei magischer Glaube, wenn man äußere Umstände mit sich selbst in Verbindung bringt.
Aber von denen habe ich ohne innere Not ein paar erleben dürfen, und ich muß sagen, daß ein Verbrennen dieser wohl mehr Energiewert bedeutete als ein Verlust an Kompetenz.

Wir sollten einfach wieder mehr Psychologen verbrennen.
Man muß heute schon aufpassen, wie man grüßt.

Mit fetten westfälischen Grüßen

Dein oller Otter im Öl

Fenriz Navidad


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